Mellitus
Balkanspezialist
Sekten wie Scientology oder „New-Age-Bewegungen“? In Deutschland sind derartige Glaubensrichtungen weiterhin vornehmlich etwas für Sonderlinge und kleine Minderheiten.
Der Buddhismus hingegen hat sich unter dem Deckmäntelchen der Weltreligion in Deutschland in den letzten Jahren heimisch gemacht und genießt sowohl bei Christen als auch bei Atheisten oftmals einen guten Ruf. Etwa 250.000 Buddhisten sollen schon in Deutschland leben, rund die Hälfte davon könnten Konvertiten sein – eine ungewöhnlich hohe Zahl für eine hier nicht traditionell ansässige Religion. Gab es in den 70ern noch etwa 30 buddhistische Gruppen in Deutschland, sind es heute schon über 600, die sich vornehmlich in der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) organisieren.
[h=1]In Deutschland ist Buddhismus in[/h] Einen grinsenden, fetten Mann im Schneidersitz haben jedenfalls schon Millionen Deutsche als Accessoire in der Wohnung oder im Garten stehen und überhaupt: Ist das putzige Männchen nicht unheimlich „kultig“ im Vergleich zu dubiosen, grauhaarigen Priestern in der muffigen und verstaubten katholischen Amtskirche mit ihren undurchdringbaren, komplexen Regeln. Buddhismus, das heißt „Chillen“ und Religiosität nach eigener Facon für viele Westeuropäer und passt perfekt in die individualistische Welt der europäischen Gegenwart. Und überhaupt: Sind die Buddhisten nicht als einzige „Religioten“ friedlich, raunt es aus der atheistischen Ecke anerkennend.
Letztlich ist es wohl das meditative und entschleunigende Element, was den Buddhismus hierzulande so attraktiv macht. Der Buddhismus gibt Menschen die Gelegenheit, eine hippe Ausrede für etwas zu haben, was ihnen offenbar sonst aus sozialen Zwängen heraus widerstrebt, sie aber brauchen: Ruhe, Entspannung und Refokussierung im Alltag. Der westliche Do-it-yourself-Buddhismus ist damit die „perfekte“ Religion: Kaum Regeln, Selbstbedienungsmentalität und nicht einmal einen richtigen Gott. Kaum der Rede wert, dass dieses Buddhismusverständnis nichts mit dem der buddhistischen Mönche zu tun hat, die in Wahrheit ein hartes, von Regeln durchsetztes und strenges Leben führen, in dem die Religion und ihre Pflichten alles andere überdeckt. Dabei ist das Heilsversprechen der Buddhisten für den Menschen wohl so wenig anziehend und so wenig verständlich, wie kaum ein Heilsversprechen einer anderen Religion: Statt als Individuum einen höheren Zustand zu erreichen und im Paradies mit den Liebsten und vor allem Gott ein ewiges Leben zu führen, bietet der Buddhismus nur die Auflösung des eigenen Ichs durch Meditation an, die letztlich zum Aufgehen der eigenen Identität im Nirvana als Endziel führt.
Wer dieses Ziel ernsthaft verfolgt, wird den westlichen Mainstream-Buddhismus wahrscheinlich bald hinter sich lassen und den Blick gen Asien richten, wo die Heimat des Buddhismus ist. So erging es auch dem deutschen Shaolin-Mönch Julian, einem jungen Mann, der zum Buddhismus konvertiert ist und in einem deutschen buddhistischen Kloster eine harte Kampfsportausbildung genossen hat, um anschließend auf eine echte Shaolin-Schule in China zu gehen. Spiegel TV hat ihn 2012 in einer recht kurzweiligen Dokumentation auf seinem Weg begleitet, an dessen Ende aber Ernüchterung steht: Die buddhistischen Tempel in China sind längst zu reinen Goldgruben für findige Geschäftsleute geworden, der Buddhismus letztlich nur noch Mittel zum Zweck.
[h=1]In Thailand entwickelt sich eine Buddhisten-Mafia[/h] Dieser Eindruck bestärkt sich auch in einem der Heimatländer des Buddhismus, in Thailand. Dort sorgt seit Monaten ein Skandal nach dem anderen für Aufsehen: Es geht um Sex, Macht, Geld und sogar um Drogen, wenn buddhistische Kult-Mönche in ihren Klöstern, die immer mehr an Mafia-Clans erinnern, aktiv sind. Aussteiger berichten von unheimlichen Szenen: Die Gurus versuchten kritischen Anhängern weiß zu machen, dass sie nicht nur Mönche, sondern Reinkarnationen Buddhas seien und deshalb nicht kritisiert werden dürften. Aus Angst vor schlechter Presse und Racheakten greift nicht einmal die Polizei mehr durch, wenn Haftbefehle gegen Mönche vorliegen. Die vielzähligen buddhistischen Konfessionen und ihre sektenartig organisierten Klöster haben längst einen eigenen Staat im Staate gebaut.
- - - Aktualisiert - - -
Das stimmt aufjedenfall!
Fragt man einen in Deutschland lebenden Menschen zum Thema Buddhismus, bekommt man meistends zu Hören ach was das für eine Friedliche Religion ist mit Pazifisten als Anhänger
Schaut man sich die Pazifisten mal an in Sri Lanka und CO an so sieht die Realität anders aus !
Der Buddhismus hingegen hat sich unter dem Deckmäntelchen der Weltreligion in Deutschland in den letzten Jahren heimisch gemacht und genießt sowohl bei Christen als auch bei Atheisten oftmals einen guten Ruf. Etwa 250.000 Buddhisten sollen schon in Deutschland leben, rund die Hälfte davon könnten Konvertiten sein – eine ungewöhnlich hohe Zahl für eine hier nicht traditionell ansässige Religion. Gab es in den 70ern noch etwa 30 buddhistische Gruppen in Deutschland, sind es heute schon über 600, die sich vornehmlich in der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) organisieren.
[h=1]In Deutschland ist Buddhismus in[/h] Einen grinsenden, fetten Mann im Schneidersitz haben jedenfalls schon Millionen Deutsche als Accessoire in der Wohnung oder im Garten stehen und überhaupt: Ist das putzige Männchen nicht unheimlich „kultig“ im Vergleich zu dubiosen, grauhaarigen Priestern in der muffigen und verstaubten katholischen Amtskirche mit ihren undurchdringbaren, komplexen Regeln. Buddhismus, das heißt „Chillen“ und Religiosität nach eigener Facon für viele Westeuropäer und passt perfekt in die individualistische Welt der europäischen Gegenwart. Und überhaupt: Sind die Buddhisten nicht als einzige „Religioten“ friedlich, raunt es aus der atheistischen Ecke anerkennend.
Letztlich ist es wohl das meditative und entschleunigende Element, was den Buddhismus hierzulande so attraktiv macht. Der Buddhismus gibt Menschen die Gelegenheit, eine hippe Ausrede für etwas zu haben, was ihnen offenbar sonst aus sozialen Zwängen heraus widerstrebt, sie aber brauchen: Ruhe, Entspannung und Refokussierung im Alltag. Der westliche Do-it-yourself-Buddhismus ist damit die „perfekte“ Religion: Kaum Regeln, Selbstbedienungsmentalität und nicht einmal einen richtigen Gott. Kaum der Rede wert, dass dieses Buddhismusverständnis nichts mit dem der buddhistischen Mönche zu tun hat, die in Wahrheit ein hartes, von Regeln durchsetztes und strenges Leben führen, in dem die Religion und ihre Pflichten alles andere überdeckt. Dabei ist das Heilsversprechen der Buddhisten für den Menschen wohl so wenig anziehend und so wenig verständlich, wie kaum ein Heilsversprechen einer anderen Religion: Statt als Individuum einen höheren Zustand zu erreichen und im Paradies mit den Liebsten und vor allem Gott ein ewiges Leben zu führen, bietet der Buddhismus nur die Auflösung des eigenen Ichs durch Meditation an, die letztlich zum Aufgehen der eigenen Identität im Nirvana als Endziel führt.
Wer dieses Ziel ernsthaft verfolgt, wird den westlichen Mainstream-Buddhismus wahrscheinlich bald hinter sich lassen und den Blick gen Asien richten, wo die Heimat des Buddhismus ist. So erging es auch dem deutschen Shaolin-Mönch Julian, einem jungen Mann, der zum Buddhismus konvertiert ist und in einem deutschen buddhistischen Kloster eine harte Kampfsportausbildung genossen hat, um anschließend auf eine echte Shaolin-Schule in China zu gehen. Spiegel TV hat ihn 2012 in einer recht kurzweiligen Dokumentation auf seinem Weg begleitet, an dessen Ende aber Ernüchterung steht: Die buddhistischen Tempel in China sind längst zu reinen Goldgruben für findige Geschäftsleute geworden, der Buddhismus letztlich nur noch Mittel zum Zweck.
[h=1]In Thailand entwickelt sich eine Buddhisten-Mafia[/h] Dieser Eindruck bestärkt sich auch in einem der Heimatländer des Buddhismus, in Thailand. Dort sorgt seit Monaten ein Skandal nach dem anderen für Aufsehen: Es geht um Sex, Macht, Geld und sogar um Drogen, wenn buddhistische Kult-Mönche in ihren Klöstern, die immer mehr an Mafia-Clans erinnern, aktiv sind. Aussteiger berichten von unheimlichen Szenen: Die Gurus versuchten kritischen Anhängern weiß zu machen, dass sie nicht nur Mönche, sondern Reinkarnationen Buddhas seien und deshalb nicht kritisiert werden dürften. Aus Angst vor schlechter Presse und Racheakten greift nicht einmal die Polizei mehr durch, wenn Haftbefehle gegen Mönche vorliegen. Die vielzähligen buddhistischen Konfessionen und ihre sektenartig organisierten Klöster haben längst einen eigenen Staat im Staate gebaut.
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Das stimmt aufjedenfall!
Fragt man einen in Deutschland lebenden Menschen zum Thema Buddhismus, bekommt man meistends zu Hören ach was das für eine Friedliche Religion ist mit Pazifisten als Anhänger
Schaut man sich die Pazifisten mal an in Sri Lanka und CO an so sieht die Realität anders aus !