Zurich
Der Lustmolch
Sowohl in meinem jetzigen Studium, als auch in den Klassen vor meinem Studium gab es in meiner Klasse einfach Leute, die einfach alles auf Anhieb kapieren.
Es sind die gleichen Leute, die sehr wenig lernen und trotzdem Bestnoten schiessen. Es sind diejenigen Mitschüler bzw. Mitstudenten, an die man sich wendet, wenn man was nicht versteht (oft erklären sie einem was besser als der Lehrer bzw. Professor).
Ich bin nicht neidisch auf solche Leute, aber ich verstehe einfach nicht, wie so was funktioniert. Ich bin das krasse Gegenteil. Ich gehöre zu den "Büffel-Studenten" die lange und hart büffeln und es dann noch irgendwie ganz knapp schaffen und ins nächste Semester kommen. Gerade in meinem Fall (Naturwissenschaftliche und sehr Mathe-Lastende Fächer) sind logisches und hoch-komplexes Denkvermögen hoch gefragt. Und die ganze Zeit plagt mich eine einzige Frage: Kann man sich das antrainieren? Gibt es irgendwelche Tricks? Oder ist alles genetisch bedingt und man kann da nicht viel Machen, als etwas 4,5 Mal mehr durch zu lesen und 10 mal so viel Übungsaufgaben zu lösen als die oben genannten Genies?
Und noch was habe ich gemerkt, was im ganz krassen Gegenteil zu mir steht: Diese Leute, vergessen nie etwas, wenn sie es gelernt haben. Ich bin leider ein wenig vergesslich. Würde man mich jetzt an die 1-Semester-Prüfung schicken, ich würde, glaube ich, nicht durchkommen (nicht ohne Repetition). Klar... vieles weiss man noch, aber auch viele Sache vergisst man. Vor allem Sachen aus Fächern, die man später nicht mehr hat. Und deshalb ist es oft so, wenn einer der "Genies" einem was erklärt (bei einer Aufgabe, wo man nicht weiterkommt), kommen sie mit den Sätzen: "Ja aber wir hatten wir ja schon im 2. Semester". ...oder "Es (diese Regel / Gesetz,..etc..) steht doch in diesem Buch auf Seite 534 (unten irgendwo "kleingeschrieben" mitten im Text und Buch hat 1200 Seiten und ich die Stelle gelesen vor 6 Monaten
)", und sie sagen es so, als wär es was ganz selbstverständliches.
(Sie funktionieren wie Google mit einer riesigen Datenbank und einer Abrufzeit von Millisekunden)
Wie geht das verdammt noch mal???
Kennt ihr auch viele solche Leute?
Seid ihr selber solche? Oder seit ihr mehr die "Hard-Worker", die es mit viel Fleiss gerade noch schaffen?
PS: Hier noch ein Bericht passend zum Thema:
Vanessa Züger (19) ist ein Matur-Wunder: «Ich bin keine Streberin»
(Info: 6 ist in der Schweiz Bestnote, 1 Tiefstnote)
Es sind die gleichen Leute, die sehr wenig lernen und trotzdem Bestnoten schiessen. Es sind diejenigen Mitschüler bzw. Mitstudenten, an die man sich wendet, wenn man was nicht versteht (oft erklären sie einem was besser als der Lehrer bzw. Professor).
Ich bin nicht neidisch auf solche Leute, aber ich verstehe einfach nicht, wie so was funktioniert. Ich bin das krasse Gegenteil. Ich gehöre zu den "Büffel-Studenten" die lange und hart büffeln und es dann noch irgendwie ganz knapp schaffen und ins nächste Semester kommen. Gerade in meinem Fall (Naturwissenschaftliche und sehr Mathe-Lastende Fächer) sind logisches und hoch-komplexes Denkvermögen hoch gefragt. Und die ganze Zeit plagt mich eine einzige Frage: Kann man sich das antrainieren? Gibt es irgendwelche Tricks? Oder ist alles genetisch bedingt und man kann da nicht viel Machen, als etwas 4,5 Mal mehr durch zu lesen und 10 mal so viel Übungsaufgaben zu lösen als die oben genannten Genies?
Und noch was habe ich gemerkt, was im ganz krassen Gegenteil zu mir steht: Diese Leute, vergessen nie etwas, wenn sie es gelernt haben. Ich bin leider ein wenig vergesslich. Würde man mich jetzt an die 1-Semester-Prüfung schicken, ich würde, glaube ich, nicht durchkommen (nicht ohne Repetition). Klar... vieles weiss man noch, aber auch viele Sache vergisst man. Vor allem Sachen aus Fächern, die man später nicht mehr hat. Und deshalb ist es oft so, wenn einer der "Genies" einem was erklärt (bei einer Aufgabe, wo man nicht weiterkommt), kommen sie mit den Sätzen: "Ja aber wir hatten wir ja schon im 2. Semester". ...oder "Es (diese Regel / Gesetz,..etc..) steht doch in diesem Buch auf Seite 534 (unten irgendwo "kleingeschrieben" mitten im Text und Buch hat 1200 Seiten und ich die Stelle gelesen vor 6 Monaten
Kennt ihr auch viele solche Leute?
Seid ihr selber solche? Oder seit ihr mehr die "Hard-Worker", die es mit viel Fleiss gerade noch schaffen?
PS: Hier noch ein Bericht passend zum Thema:
Vanessa Züger (19) ist ein Matur-Wunder: «Ich bin keine Streberin»
(Info: 6 ist in der Schweiz Bestnote, 1 Tiefstnote)
