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Frage an Studenten (aber auch andere können mitreden)

Was seid ihr für ein Lern- und Kappier-Typ?

  • Weder noch. Wenn nichts geht und ich nicht für etwas geschaffen bin, lass ich es.

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Ich bin nicht neidisch auf solche Leute, aber ich verstehe einfach nicht, wie so was funktioniert.

Gewisse Bereiche in deren Gehirn sind anderst ausgebildet. Was dir Kopfzerbrechen bereitet, ist für solche Leute ein routinierter Denkprozess. Ihr Gehirn ist einfach dafür ausgelegt.

Dafür ist dein Gehirn in anderen Bereichen leistungsfähiger.
Deswegen finde ich es wichtig zu erkennen, worin man gut ist. Man sollte sich nicht zwanghaft mit Dingen auseinandersetzten, die einem nicht liegen, nur weil man einem gesellschaftlichem Druck unterliegt oder weil man einem fremden Ideal folgt.
Wer im Studium einen Durchschnitt schlechter als 2 hat, sollte sich wirklich Gedanken darüber machen, ob er das richtige Fach ausgesucht hat.
 
Y

Yunan

Guest
Woran merkst Du das? Die vielen Menschen mit schwarzen Sonnenbrillen sind Blinde und keine linken Autonome. blista : Allgemeine Anfragen .Kontakt

Jep, Marburg.:p

Also ein Beweis für diese Aussage wäre hilfreich und könnte mich evtl. davon überzeugen, dass ich mein Leben mit der falschen Überzeugung verschwendet habe.:nemafrke:


Wie es jetzt an Hochschulen aussieht, kann ich nicht beurteilen, aber in den 50/60er Jahren waren wir ja in der absoluten Minderheit und standen gegen alle Etablierten - Eltern, Lehrer, Profs, Presse etc. Das zwingt zu gründlicher Analyse/Argumentation...

Zur Umfrage: ich hatte in meiner Kindheit/Jugend kaum Unterstützung, aber viele Freiheiten, die ich weidlich genutzt habe. Glücklicherweise hab ich ne schnelle Auffasungsgabe und konnte mich so durch die Schule mogeln, ich glaube, dass ich einer der wenigen bin, die ohne Hausaufgaben, sondern nur durch Schularbeiten bis zur 10. Klasse gekommen sind. Die weiteren Anforderungen durch Betonbauerlehre und FH-Studium waren dann ebenfalls mit einem geistigen Mindestaufwand zu bewältigen...
Nicht das ich übermäßig stolz darauf bin - meine Lebensumstände waren eben so, aber nach so langer Zeit trauert man der einen oder anderen Chance schon nach. Also haut rein und nehmt Eure Chancen wahr...

PS: Ihr seid schon ein (manchmal) lustiger Haufen: Kapieren kommt nicht von Kappe...

Ich rede da von meinen alltäglichen Erfahrungen, hatte auch schon öfter mit Antifas und dem ganzen Zeugs zu tun bis mir das irgendwann zu dumm und unrealistisch geworden ist. Wenn man etwas ändern will, sollte man irgendwann auch aufhören zu schwätzen und effektive Maßnahmen ergreifen und sich nicht hinter Wortspielen verstecken.
 
F

Ferdydurke

Guest
Ok, kann sein, dass du recht hast. Aber auch etwas von anderen hat es auch. Ich meine... Wieso kapieren sie alles von Anhieb an, wenn der Professor was erklärt?
Ich würde am liebsten mitten in der Vorlesung eine Life-Fernbedienung bei sich haben, wo man die Zeit anhalten kann (um nachzudenken oder um sich an was früheres zu erinnern, um das jetzt im moment gesagte kapieren zu können) oder die Zeit zurückdrehen und das gesagte vom Professor nochmals abspielen lassen (evtl. 3,4 Mal). Aber nein.... Lektion vorbei und sie haben alles von A bis Z verstanden.


Vielleicht studierst du nicht was mathematisches bzw. naturwissenschaftliches, aber solche Super-Logik-Denker, gibt es bei mir einige.

Ich bin aus einer Naturwissenschaftlerfamilie (Mathematiker und Physiker), aber selber so ein schwarzes, entgleistes Schaf. Ich habe nur ein gutes Gedächnis. Meine Familie tickt anders. Wenn ich einen Pulli mit Strukturstrick habe, sehen sie darin Fraktale. Als Kleinkinder haben sie sich Funktionskurven ausgedacht, weil sie das beruhigt hat, um besser einschlafen zu können usw. Intelligenztest misstrauen sie, weil sie sie so durchschaubar finden. Sie lernen Programmiersprachen wie Fremdsprachen und denken darin. Das sind Leute, die nicht in Formeln, sondern in Strukturen denken. Und sie denken ALLES in Strukturen und Mustern.
Und ich bin völlig sicher, dass man sich das nicht antrainieren kann. Du wirst weiter büffeln müssen. Abiturnote hat damit nichts zu tun, dafür muss man nur die Textmethode checken und ein gutes Gefühl dafür haben, wie die Fragen gestellt werden.
 
F

Ferdydurke

Guest
Achso, Mathematiker halten Physiker für mathematisch begabte Menschen ohne Phantasie, habe ich festgestellt.

Diese Leute lernen auch nicht, sie beissen sich fest. Hören auf zu essen, oder nur so nebenbei während sie sich durch ihre Papiere wühlen, haben einen total verqueren Rhytmus und reden dann nur noch über ihr Zeug. Wenn ein Mathematiker an einem Problem arbeitet, kann das ein halbes Jahr dauern. Oder drei Jahre. Oder neun Jahre. Oder er schafft es garnicht, das Problem zu lösen. So was geht nicht mit Fleiß oder Motivation, so was geht nur mit drei Hirnen, oder man geht in dem Zeug einfach auf und ist glücklich, wenn man dran herumknabbern kann.

Und das ist auch nichts, was man gezielt fördern kann - außer, die Eltern sind Mathematiker, und damit wird das Kind dann entsprechend gefüttert. bei meiner Familie gibts beides, das Interesse wurde weitergegeben (Ja, man kann auch 6-Jährige für schwarze Löcher und Programmiersprachen interessieren, und natürlich teilt man Dinge, für die man sich begeistert!) aber auch Leute aus völlig bäuerlicher, und zwar kleinstbäuerlicher Herkunft, wo absolut null Förderung da war, und man garnicht so genau weiß, wie sich die Fraktale in diesen Hirnen eingenistet haben.
 
F

Ferdydurke

Guest

Ja, halt so wie andere Schafe zählen oder Liedchen singen oder Daumennuckeln. Wenn man mathematische zusammenhänge OPTISCH wahrnimmt, und das im Kindergarten/Grundschulalter, und dabei ein so tiefes, inneres Gefühl der Ruhe und befriedigung empfindet, dass man einschläft, dann ist doch später so eine Vorlesung wie für andere eine Folge CSI- also geht runter wie Butter, völlig klar und auch noch total spannend und unterhaltsam.
 
R

RedOx

Guest
Nr. 2.
Kommt auf das Fach/die Disziplin/den Sachbereich an. Gegen manche Fächer führe ich Kriege, andere (komischerweise vorallem jene, die von Kommilitonen klassischerweise verabscheut werden) laufen wie geschmiert. ZB. verabscheue ich das sonst heissgeliebte Strafrecht (bin aber notenmässig mässig ^^) und alle passionierten Strafrechtler. Privatrecht oder vorallem römisches Recht hingegen..:mesje:

So ging ich damals in meine erste Vorlesung:
Challenge-Accepted.png


Mittlerweile:
Poker_Face.png
 

Kuna

ᶘ ᵒᴥᵒᶅ
Ich bin ein faules Tier......wenn ich gelangweilt bin und keine Lust habe...dann pass ich nicht auf und dementsprechend laufen auch Schularbeiten ab und ich schneide schlecht ab. Und in Mathe schreibe ich Hausübungen stets ab - außer mir ist langweilig dann mach ichs daheim alleine, statt in der Pause vor Mathe :veles:

Aber wenn ich mich wirklich hinsetze und lerne, dann kapier ichs auch und kann es auch zu Papier bringen. Jedenfalls weiß ich auch noch, dass ich immer jedes Jahr für meine Physik Prüfungen büffeln musste und oft nur eine Woche lang gelernt habe und dann die Prüfungen immer auf 1 geschafft habe, aber diese waren nur mündlich und es waren 3 Fragen.

Ich denke, ich bin eine Mischung aus allem....faul, gelangweilt, uninteressiert (je nach Fach), interessiert, lernfähig......usw...


Gelerntes vergesse ich hinterher fast vollständig....nach einigen Jahren kommt mir was in den Sinn, was ich doch eigentlich noch weiß, von dem, was ich mal gelernt habe... somit ist einiges noch abrufbar :lol: kein Wunder, wenn man seit 6 Jahren ständig Physikprüfungen hat....vl werde ich mal Physikerin :mongolol:
 

Zurich

Der Lustmolch
Jedenfalls weiß ich auch noch, dass ich immer jedes Jahr für meine Physik Prüfungen büffeln musste und oft nur eine Woche lang gelernt habe und dann die Prüfungen immer auf 1 geschafft habe, aber diese waren nur mündlich und es waren 3 Fragen.
Physik und mündlich????

Wie geht das denn? Man muss doch rechnen und sich durch X Gleichungen bis zum Resultat durcharbeiten können!

Physik-Aufgaben sind (an höheren Schulen) zu 99% mathematische Anwendungs-Aufgaben. Theoretisches Verständnis wird gar nicht erst gefragt, da davon ausgegangen wird, dass die Theorie von A bis Z tief drinn sitzt und sie die Voraussetzung ist, für das Lösen der Aufgaben. Deshalb kommen an Physik-Prüfungen eigentlich nur Aufgaben und nie Fragen. So werden 2 Sachen gleichzeitig getestet: Ob die Theorie verstanden worden ist und ob man es (mathematisch) anwenden kann.

Und Aufgaben kann man nicht mündlich machen.
 

Kuna

ᶘ ᵒᴥᵒᶅ
Physik und mündlich????

Wie geht das denn? Man muss doch rechnen und sich durch X Gleichungen bis zum Resultat durcharbeiten können!

Physik-Aufgaben sind (an höheren Schulen) zu 99% mathematische Anwendungs-Aufgaben. Theoretisches Verständnis wird gar nicht erst gefragt, da davon ausgegangen wird, dass die Theorie von A bis Z tief drinn sitzt und sie die Voraussetzung ist, für das Lösen der Aufgaben. Deshalb kommen an Physik-Prüfungen eigentlich nur Aufgaben und nie Fragen. So werden 2 Sachen gleichzeitig getestet: Ob die Theorie verstanden worden ist und ob man es (mathematisch) anwenden kann.

Und Aufgaben kann man nicht mündlich machen.

Also ich habe seit ich Physik habe immer eine Prüfung pro Semester machen müssen (also seit der Unterstufe) - und da waren noch eher Planeten usw...noch kaum Rechnungen (die waren dann mehr ab der 3. und 4. Klasse).

Klar kann man die mündlich machen, nimmst einen Sessel sitzt vorm Lehrer mit Zettel, Stift und Taschenrechner. Er schreibt dir ein Beispiel auf bzw sagts dir an und du schreibst auf. Dann rechnest du mal selbst und dann fragt er wie man drauf kommt und wieso und weshalb welche Formel verwendet wurde. Und dann noch so zwischenfragen.... :)

war relativ einfach immer, weil ich gelernt habe...einmal hab ichs verschissen und da hat er mir noch ne Chance gegeben weil er mich ja doch irgendwie gern hatte und wusste, dass ich immer die Prüfung schaffe (es war immer derselbe Lehrer). :D haha irgendwie peinlich, aber jz hab ich keine Prüfungsangst mehr^^
 
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