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BalkanForum
Geflohener Manager will Staatskorruption in Serbien beweisen
BELGRAD. Ein nach Spanien geflüchteter ehemaliger serbische Spitzenmanager beschuldigt die beiden reichsten Männer des Landes und die frühere Regierung der groß angelegten Korruption.
Er wolle als einer der Teilnehmer an zahlreichen kriminellen Machenschaften des ehemaligen Regierungschefs Vojislav Kostunica als Kronzeuge aussagen, bot Slobodan Radulovic nach Darstellung der regierungskritischen Internetzeitung "e-novine" vom Sonntag in Belgrad an. Die spanischen Anwälte von Radulovic hätten einen entsprechenden Brief an den serbischen Innenminister geschickt.
Er könne beweisen, dass die Übernahmen der Supermarktkette "C-Market", des Belgrader Hafens und der damals größten Zeitung "Novosti" durch die beiden reichsten Serben, Miroslav Miskovic und Milan Beko, illegal vollzogen wurden, heißt es in dem Radulovic-Schreiben weiter. Er habe inzwischen auch "führende EU-Vertreter" darüber informiert. Die EU hatte im vorigen Monat von Serbien verlangt, zwei Dutzend besonders umstrittene Privatisierungen zu untersuchen.
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