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Grönland News

Japan prüft Abbau Seltener Erden in Grönland
Grönland soll über große Vorkommen an Seltenen Erden verfügen

Tokio – Japan bereitet die Entsendung einer Delegation nach Grönland vor, um den möglichen Abbau von Seltenen Erden zu prüfen. Die Reise sei für den Sommer geplant, berichtete die Nachrichtenagentur Nikkei. Der Delegation sollen Vertreter des Wirtschaftsministeriums, von Handelsunternehmen sowie der japanischen Organisation für Metalle und Energiesicherheit angehören. Geplant seien Gespräche mit der Regierung vor Ort. Die arktische Insel Grönland ist ein autonomes Gebiet Dänemarks.

Sie war zuletzt in den Fokus geraten, nachdem US-Präsident Donald Trump im Jänner einen Kauf der Insel erwogen hatte. Dies beunruhigte die europäischen NATO-Verbündeten. Grönland gilt wegen seiner strategischen Lage und mutmaßlich reichen Vorkommen an Seltenen Erden als interessant. (APA, 14.6.2026)


 
Grönland-Poker: Wie ein Deal mit Trump aussehen könnte
Die USA verhandeln über neue Militärbasen und mögliche Rohstoffrechte in Grönland. Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen will ein Ergebnis bis Ende des Jahres. Welche Szenarien möglich sind

Gerade erst hat Lars Løkke Rasmussen sein Amt als dänischer Außenminister im dritten Kabinett von Mette Frederiksen (erneut) angetreten, da hat er bereits eine frohe Botschaft zu verkünden: Die Verhandlungen in der Arbeitsgruppe zwischen Grönland, Dänemark und den USA würden vorankommen. Der dänische Chefdiplomat spricht sogar von einer möglichen Einigung bis Ende des Jahres. Doch worüber verhandeln die Länder überhaupt im Moment, wenn selbst der US-Sonderbeauftragte Jeff Landry vom möglichen 51. Bundesstaat spricht und Außenminister Marco Rubio sagt, dass die Insel "vorerst" Teil von Dänemark ist? Welche Szenarien könnten durch ein geschlossenes Abkommen überhaupt Realität werden?

Szenario 1: Die USA erhalten weitere Militärbasen auf der Insel

Die einzige Information, die zu den Verhandlungen nach außen dringt, handelt von drei US-Basen, die Washington noch auf Grönland eröffnen will. Bereits im März hatte Luftwaffengeneral Gregory M. Guilot bei einer Senatsanhörung darüber gesprochen, dass die Verteidigungszone von Pituffik – wo sich die gerade einzige US-Basis auf der Insel befindet – vergrößert werden sollte, "was unserer Landesverteidigungsmission helfen würde". Fraglich ist nur, worüber dafür lange verhandelt werden soll, denn seit 1951 besteht ein Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Dänemark bzw. seit 2014 auch Grönland, das den USA die Eröffnung von Militärbasen auf der Insel ermöglicht.

 
US-Beamter: Übernahme von Grönland „einzige Lösung“
Eine Übernahme Grönlands durch die Vereinigten Staaten ist aus Sicht der USA nach Angaben eines hochrangigen Beamten aktuell der einzige Weg, um den Sicherheitsrisiken rund um die zum Königreich Dänemark gehörende Insel langfristig zu begegnen.

„Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass das der beste Weg ist, den Verteidigungsbedarf der NATO in Bezug auf Grönland zu decken“, sagte er gestern zu Journalistinnen und Journalisten im Vorfeld des NATO-Gipfels in Ankara.

Zugleich sagte er, auch weitere Optionen würden geprüft. Wie diese aussehen könnten, ließ er offen. Der hochrangige Regierungsbeamte verwies darauf, dass es „rege Marineaktivitäten“ in der Region rund um Grönland gebe und US-Präsident Donald Trump eine „dauerhafte“ Lösung anstrebe.

 
Trump fordert US-Kontrolle über Grönland. Donald Trump hat seine Forderung nach einer Übernahme Grönlands durch die Vereinigten Staaten erneut bekräftigt. Grönland solle von den USA kontrolliert werden und nicht von Dänemark, erklärte der Präsident am Rande des NATO-Gipfels in Ankara. Zugleich behauptete er, die Insel sei von chinesischen und russischen Schiffen umgeben, und drohte indirekt mit einem Abzug amerikanischer Soldaten aus Europa. „Sie sollten besser vorsichtig sein“, sagte Trump mit Blick auf die europäischen Verbündeten. Seine Äußerungen verschärfen erneut den Konflikt mit dem NATO-Mitglied Dänemark und sorgen innerhalb des Bündnisses für erhebliche Spannungen

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So viel Scheiße was der blubbert, kein Wunder, dass er das weltgrößte A....loch ist.
 
Abfuhr von Frederiksen: Grönland für Trump weiter „ein Problem“ (Videobericht im Link)
Die von den USA gewünschte Annexion Grönlands ist auf dem NATO-Gipfel in Ankara ins Rampenlicht gerückt. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen betonte, dass die Insel „natürlich nicht zum Verkauf“ steht. US-Präsident Donald Trump bezeichnete Grönland als „großes Problem“.

 
Dänischer Außenminister will, dass die USA ihren eigenen Abfall aus Grönland entfernen
Bis jetzt kümmern sich das Territorium und Dänemark um die giftigen Hinterlassenschaften der Vereinigten Staaten auf geschlossenen Militärbasen

Nicht nur der US-Präsident Donald Trump kann laute Forderungen stellen; auch der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen will den Streit um Grönland nutzen, um den USA Zugeständnisse zu entreißen. So soll ein künftiges Abkommen die Vereinigten Staaten in die Pflicht nehmen, ihren eigenen Abfall zu entsorgen, wie Løkke zur dänischen Zeitung Politiken sagte. Was eigentlich logisch klingt, wurde nie umgesetzt. Und das, obwohl auf Grönland zahlreiche Abfälle der US-Streitkräfte die Umwelt gefährden.

Nach einer monatelangen Recherche legte Politiken erst vor kurzem offen, dass die Verschmutzung sogar noch schlimmer ist als bisher angenommen. Die Zeitung machte mindestens 36 ehemalige US-Militärstützpunkte aus, auf denen sich nach wie vor gefährlicher Abfall befindet. So sollen bis zu 100.000 rostige Ölfässer verstreut sein und bis zu 24 Millionen Liter schwach radioaktives Schmutzwasser unter dem Eisschild des ehemaligen Camps Century liegen. Und das Eis schmilzt. In Narsarsuaq, wo sich die größte Militärbasis der US-Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg befunden hat, sind in einem Tal noch immer die Asbestplatten eines zerstörten US-Militärkrankenhauses verstreut. Bereits 2019 warnte die dänische Universität Aarhus, dass Studenten bei einer Feldstudie gefährliche Asbestbelastung vor Ort festgestellt haben.

Beschwerde bei den UN
Das 1951 geschlossene Sicherheitsabkommen zwischen Dänemark und den USA garantiert den Vereinigten Staaten Zutritt zur Insel und die Nutzung für militärische Zwecke. Zwar gab es 1991 ein Übereinkommen, das Washington verpflichtet hätte, Umweltgefahren zu beseitigen, doch die USA drehten dieses in den frühen 2000ern ab. Man wollte keinen Präzedenzfall für zurückgelassene Militärbasen im Ausland schaffen, hieß es in einer Nachricht an Dänemark. Also übernahm Kopenhagen – auch nach dem Drängen des Uno-Sonderberichterstatters nach einer Beschwerde Grönlands beim UN-Menschenrechtsrat – und einigte sich 2018 mit der damaligen grönländischen Regierung: Dänemark sollte 180 Millionen Kronen (rund 24 Millionen Euro) für die Reinigung von 17 festgelegten Gebieten über sechs Jahre bereitstellen.

 
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