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Grönland News

200 Mio. Euro: Investitionspaket für Grönland angekündigt
Die EU hat ein Investitionspaket für Grönland in Höhe von 200 Millionen Euro für dieses und das nächste Jahr angekündigt. Das „EU-Grönland-Partnerschaftspaket“ werde „neue Chancen schaffen und zu einer starken und engagierten EU in Grönland und in der Arktis führen“, sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen bei einem Besuch in der grönländischen Hauptstadt Nuuk heute.

Das Paket solle die Zusammenarbeit zwischen Brüssel und Dänemark zugehörigen Insel in den Bereichen Bildung, Fischerei, Kommunikationsinfrastruktur, Wasserkraft und kritische Rohstoffe verstärken, heißt es in einer Erklärung der EU-Kommission.

Grönland ist als autonome Region ein Teil des Königreichs Dänemark, nicht aber der EU. Die riesige Arktisinsel war Anfang des Jahres wegen der wiederholten Übernahmedrohungen durch US-Präsident Donald Trump in den Fokus gerückt. Dänemark und die EU wiesen diesen Vorstoß scharf zurück.

 
Trump drohte mit der Übernahme Grönlands – jetzt bekommt er mehr Militär und die Insel bleibt dänisch
Donald Trump wollte Grönland kaufen. Später ließ er offen, ob die Vereinigten Staaten die Insel notfalls mit militärischer Gewalt übernehmen könnten. Nun steht ein Abkommen vor der Unterzeichnung, das sehr viel amerikanische Präsenz ermöglicht und den entscheidenden Punkt unangetastet lässt: Die teilautonome Insel bleibt bei Dänemark. Nach Monaten, in denen ein NATO-Verbündeter öffentlich mit dem Verlust eines Teils seines Staatsgebiets konfrontiert wurde, landet der Streit bei einem Sicherheitsvertrag. Die Landkarte blieb liegen, wo sie lag.

Trump verkündete am Freitag, Washington habe sich mit Dänemark auf eine Vereinbarung zur stärkeren amerikanischen Militärpräsenz geeinigt. Der vollständige Vertragstext liegt bislang nicht öffentlich vor, und auch aus den Stellungnahmen der beteiligten Regierungen ergibt sich noch kein lückenloses Bild aller Rechte und Verfahren. Gerade deshalb fällt auf, wie weit Trumps eigene Beschreibung reicht. Nach seinen Worten erhalte die USA dadurch „dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle weiteren Bedürfnisse“ in Grönland. Seine Regierung werde sofort mit dem Ausbau einer größeren militärischen Präsenz beginnen. Damit seien sämtliche amerikanischen Bedenken ausgeräumt. Kein Gegner der Vereinigten Staaten dürfe künftig ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung Washingtons eine Basis auf der Insel unterhalten oder dort militärisch präsent sein. Auch empfindliche Investitionen sollen unter diese Kontrolle fallen.

 
USA und Dänemark einigen sich zu Grönland
Die USA und Dänemark haben überraschend eine Einigung über die Zukunft der autonomen dänischen Insel Grönland bekanntgegeben. US-Präsident Donald Trump verkündete am Freitag eine Vereinbarung, die die „dauerhafte Kontrolle“ über die Sicherheit der Insel an Washington übertrage. Kurz darauf bestätigte die dänische Premierministerin Mette Frederiksen das Abkommen, das die „Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantik stärken“ soll.

Trump schrieb in seinem sozialen Netzwerk Truth Social, die USA hätten mit dem Abkommen nun „für immer“ die uneingeschränkte Befugnis erhalten, „in Grönland alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit Grönlands und der Vereinigten Staaten von Amerika zu gewährleisten und zu verteidigen“.

Nicht-NATO-Staaten dürfen laut informierten Quellen aus dem US-Außenministerium künftig keine Stützpunkte auf der Insel bauen. Trump schrieb, Beschränkungen nach außen würden fortan auch für „sensible Investitionen“ in Grönland gelten – wobei er nicht näher ausführte, was damit gemeint ist.

Die USA erhielten zudem dauerhafte Zugangs- und Überflugrechte. Diese Rechte würden im Falle einer Unabhängigkeit Grönlands weiter gelten. „Damit geht für die Vereinigten Staaten von Amerika ein Traum in Erfüllung“, schrieb Trump. Den USA entstünden keine Kosten, auch habe das Abkommen keine Laufzeitbegrenzung.

Frederiksen: „Gut für die NATO und für Europa“
Die dänische Premierministerin Frederiksen begrüßte das Abkommen, es sei „gut für die NATO und für Europa“, sagte sie. Souveränität und territoriale Integrität Dänemarks sowie das Selbstbestimmungsrecht des grönländischen Volkes würden anerkannt. „Ich freue mich, dass es Aussicht auf ein gutes Abkommen für Grönland, das Königreich Dänemark und die USA gibt“, wurde sie in einer Mitteilung zitiert.

 
Trumps „für immer“ trifft auf Grönlands und Dänemarks Widerspruch
In Nuuk genügt derzeit ein Blick auf die Landkarte, um Donald Trumps neueste Erfolgsmeldung auf ihre Größe zu bringen. Grönland liegt noch immer dort, wo es gestern lag, und gehört weiterhin zum dänischen Königreich. Der amerikanische Präsident verkündet derweil, Washington bekomme die Sicherheit der Insel auf Dauer unter seine Kontrolle. In Kopenhagen und Nuuk wird auf etwas anderes verwiesen: Ein künftiges Abkommen müsse die Souveränität des Königreichs und das Selbstbestimmungsrecht der Grönländer achten. Unterschrieben ist bislang nichts.

Am Freitagabend teilten die Vereinigten Staaten, Dänemark und Grönland mit, sie hätten sich auf eine Vereinbarung verständigt, die eine erhebliche Ausweitung der amerikanischen Militärpräsenz ermöglichen und Stützpunkte gegnerischer Staaten auf der Insel ausschließen solle. Die Unterzeichnung wird für die kommende Woche während der UN-Generalversammlung erwartet. Über die Zahl zusätzlicher Soldaten schweigen die bisherigen Mitteilungen. Ebenso offen bleibt, ob Washington förmliche Befugnisse in der Außenpolitik oder bei Grönlands Rohstoffen erhalten soll. Gerade dort, wo Trump bereits die Sprache des Besitzers benutzt, fehlt der veröffentlichte Vertragstext. Eine militärische Präsenz lässt sich ausweiten, ohne dass die Insel ihren staatsrechtlichen Status verliert. Ob die angekündigten Beschränkungen für fremde Investitionen darüber hinausgehen, ist bislang offen.

 
Grönland-Abkommen wird heute unterzeichnet
Dänemark, die USA und Grönland wollen heute am Rande der UNO-Generaldebatte in New York ihr angekündigtes Sicherheitsabkommen unterzeichnen.

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen werde die Vereinbarung zusammen mit US-Präsident Donald Trump und dem grönländischen Regierungschef Jens-Frederik Nielsen bei einer Zeremonie im UNO-Gebäude um 10.30 Uhr (Ortszeit, 16.30 MESZ) in Kraft setzen, erklärte Frederiksens Büro heute.

Konkreter Inhalt noch nicht publik
Vergangene Woche hatten die USA und Dänemark eine Einigung auf ein Abkommen verkündet, dessen konkreter Inhalt noch nicht veröffentlicht wurde. Nach Angaben Frederiksens erkennt es aber die territoriale Souveränität Dänemarks und das Selbstbestimmungsrecht der Grönländer an. Das Abkommen sei auch für die NATO „vorteilhaft“.

Trump erklärte wiederum, der Vertrag gebe den USA die „dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle anderen Belange in Grönland“. „Gegnern“ der USA sei es verboten, auf der Insel militärisch präsent zu sein. Trump hatte zuvor immer wieder mit einer Annexion Grönlands gedroht und damit bei den NATO-Partnern für Entsetzen gesorgt.

Berichte: USA wollen neue Stützpunkte errichten

 
Grönland-Abkommen
Leichtes Aufatmen nach langem Streit
Die USA, Dänemark und Grönland haben am Dienstag bei der UNO-Generalversammlung in New York ein Sicherheitsabkommen für die autonome Arktisinsel unterzeichnet. Dieses erlaubt den USA die Ausweitung ihrer Militärpräsenz, unter anderem sollen zwei neue Basen errichtet werden. Der Einfluss Chinas und Russlands soll damit zurückgedrängt werden. Der Einigung vorangegangen waren ein monatelanger Streit und harte Drohungen von US-Präsident Donald Trump.

Damit werde „eine langfristige, fantastische Beziehung“ aufgebaut, sagte Trump bei der Zeremonie im Hauptquartier der Vereinten Nationen. Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen bezeichnete die Vereinbarung kurz vor der Unterzeichnung als „Meilenstein“, der nicht nur gut für die drei Parteien, sondern auch für die NATO und Europa sei. Grönlands Regierungschef Jens-Frederik Nielsen sprach von einer „Win-win-win-Situation“ und einem historischen Abkommen.

EU-Ratspräsident Antonio Costa begrüßte das Abkommen als einen „positiven“ Schritt für die Sicherheit in der Arktis. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz zeigte sich erfreut, dass die Verhandlungen der vergangenen Monate zu einer „einvernehmlichen Lösung in Einklang mit internationalem Recht geführt“ hätten. NATO-Generalsekretär Mark Rutte zufolge seien mehr Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantik sowohl für Europa als auch für Nordamerika von entscheidender Bedeutung.

 
Grönlands entlegenster Außenposten könnte zur neuen US-Basis werden
Unter dem neuen Verteidigungsabkommen könnten die USA in Mestersvig im Osten Grönlands und in Narsarsuaq neue Militärstützpunkte aufbauen. Mestersvig liegt nahe der strategisch wichtigen GIUK-Lücke, die Russlands Nordflotte passieren muss, um in den Atlantik zu gelangen. Der abgelegene Posten wird derzeit nur von 3 dänischen Soldaten betrieben, verfügt aber über Kasernen für 150 Menschen und eine 1,8 Kilometer lange Landebahn für Militärtransporter. Die Region ist extrem: monatelange Dunkelheit, Temperaturen um minus 10 Grad und bis zu 5 Meter Schnee pro Jahr. Washington hat noch keine konkreten Pläne veröffentlicht, doch das Abkommen könnte die größte US-Militärerweiterung auf Grönland seit Jahrzehnten einleiten.
 
Trump kündigt Erschließung von Rohstoffen in Grönland an
US-Präsident Donald Trump hat eine umfassende Erschließung von Öl-, Gas- und Mineralvorkommen in Grönland angekündigt. Das stehe kurz bevor, teilte Trump heute auf seiner Onlineplattform Truth Social mit.

Details zu den Plänen nannte er nicht. Es gebe Fachleute, die davon ausgingen, dass die Menge an leicht verfügbarem Öl weitaus größer sei als in fast jedem anderen Land der Welt, sagte er.

Die USA hatten sich vergangenen Monat mit Dänemark und Grönland auf eine dauerhafte Ausweitung ihrer Militärpräsenz auf der Insel geeinigt. Dänemark und Grönland betonten, dass die Souveränität Grönlands damit aber nicht beeinträchtigt sei.

Ein künftiger Angriff auf die USA müsse über Grönland erfolgen, schrieb Trump weiter. Die US-Verteidigung werde dort routinemäßig Drohnen, Raketen und andere noch nicht einmal erdachte Waffen abfangen. Die Einigung soll die Spannungen zwischen den beteiligten Ländern beenden.


Weiß Grönland dies auch? Das weltgrößte A....loch kann 2 Dinge gut, kriminell sein und Lügen
 
Trump erklärt Grönland zu seinem Besitz, doch das Parlament durchkreuzt seine Rohstoffpläne
Donald Trump spricht bereits von „unserem neuen und wunderschönen Grönland“, als gehöre ihm die riesige Insel im Nordatlantik. Am 14. Oktober verkündete er großspurig den bevorstehenden Beginn umfassender Untersuchungen nach Öl und anderen Bodenschätzen. Angeblich lagerten dort gewaltige Mengen leicht zugänglichen Erdöls, mehr als in beinahe jeder anderen Region der Welt. Auch militärisch sei Grönland für Amerika und Europa unübertroffen. Die grönländische Regierung widersprach umgehend. Seit 2021 werden keine neuen Genehmigungen zur Suche nach Öl und Gas erteilt. Eine industrielle Förderung dieser Rohstoffe hat auf der Insel überhaupt noch nie stattgefunden. Trump redet bereits über die Beute, während die Bewohner noch darüber entscheiden, was mit ihrem Land geschehen darf.


Das grönländische Parlament stimmte nun einstimmig für eine Entschließung, die einen vorläufigen Stopp des Tiefseebergbaus vorsieht. Die Regierung soll einen entsprechenden Gesetzentwurf ausarbeiten. Das Verbot soll bis zum 31. Dezember 2029 gelten und um weitere 2 Jahre verlängert werden können. Auch die Regierung unterstützt den Beschluss und will die Vorlage im Frühjahr 2027 ins Parlament einbringen. Damit ist die Förderung noch nicht gesetzlich untersagt. Doch sämtliche Abgeordneten haben sich gegen eine vorschnelle Ausbeutung des Meeresbodens gestellt. Der grönländische Zweig des WWF begrüßte die Entscheidung. Der Schutz der Meere und der Lebensgrundlagen der Bevölkerung müsse ernst genommen werden, gerade wenn neue Formen der Rohstoffgewinnung drohten. Tiefseebergbau könne empfindliche Meereslebensräume beschädigen und die biologische Vielfalt gefährden. Für eine Insel, deren Bevölkerung eng mit dem Meer verbunden ist, reichen solche Folgen weit über wirtschaftliche Berechnungen hinaus.

Erst vor einem Monat vereinbarten die Vereinigten Staaten mit Dänemark und Grönland ein Sicherheitsabkommen, das eine stärkere amerikanische Militärpräsenz vorsieht. Nun beansprucht Trump die Insel bereits sprachlich für sich und kündigt Rohstoffuntersuchungen an, denen die örtliche Regierung widerspricht. Grönland ist ein selbstverwaltetes Gebiet innerhalb des Königreichs Dänemark. Über seine Zukunft entscheiden weiterhin die Menschen dort. Daran ändert auch ein amerikanischer Präsident nichts, der die Landkarte offenbar schon für seine Besitzurkunde hält.

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