Alexandros
Der Pleiteboy...
[h=1]Regierungskoalition vor dem Aus[/h] 21.06.2013 · Wegen des Streits über den Staatsrundfunk ERT will die „Demokratische Linke“ die Koalition verlassen. Mit einer dann nur noch hauchdünnen Mehrheit können die zwei verbleibenden Koalitionsparteien kaum regieren. Die Regierungskrise lässt die Anleiherenditen steigen.
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© REUTERS Der Parteiführer der „Demokratischen Linken“, Fotis Kouvelis, empfiehlt den Austritt aus der Koalition.
Die griechische Regierungskoalition steht vor dem Aus. Die Demokratische Linke beschloss am Freitag nach Angaben eines Parteisprechers, wegen des Streit über die Schließung des Staatssenders ERT aus dem Regierungsbündnis mit der Nea Demokratia von Ministerpräsident Antonis Samaras und der sozialdemokratischen Pasok austreten zu wollen. Nea Demokratia und Pasok haben zusammen 153 Mandate im Parlament und damit eine knappe Mehrheit der 300 Sitze, so dass sie theoretisch allein weiterregieren könnten. Die Linke stellt zwei Minister und 14 Abgeordnete.
Der Parteivorsitzende der Demokratischen Linken, Fotis Kouvelis, hatte seiner Partei zuvor empfohlen, ihre beiden Minister aus dem Kabinett abzuziehen und künftig mit Stimmenthaltungen die Regierung weiter zu stützen. So könnte eine Neuwahl wohl abgewendet werden.
Grund ist der Streit über die Schließung des Staatssenders ERT. Mindestens vier der insgesamt 14 Abgeordneten der Linkspartei hatten sich zunächst dafür ausgesprochen, in der Koalition zu verbleiben.
Derweil lässt die griechische Regierungskrise die Anleihenkurse des hoch verschuldeten Euro-Landes fallen. Im Gegenzug legte die Rendite für zehnjährige Anleihen am Freitag auf 11,16 von 10,71 Prozent vom Vortag zu. Vorübergehend war die Rendite auf 11,59 Prozent gestiegen, das war der höchste Stand seit Mitte April.
Griechenland: Regierungskoalition vor dem Aus - Politik - FAZ
Mal schauen wie lange sich die wacklige Zweiparteienkoalition noch halten wird.
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© REUTERS Der Parteiführer der „Demokratischen Linken“, Fotis Kouvelis, empfiehlt den Austritt aus der Koalition.Die griechische Regierungskoalition steht vor dem Aus. Die Demokratische Linke beschloss am Freitag nach Angaben eines Parteisprechers, wegen des Streit über die Schließung des Staatssenders ERT aus dem Regierungsbündnis mit der Nea Demokratia von Ministerpräsident Antonis Samaras und der sozialdemokratischen Pasok austreten zu wollen. Nea Demokratia und Pasok haben zusammen 153 Mandate im Parlament und damit eine knappe Mehrheit der 300 Sitze, so dass sie theoretisch allein weiterregieren könnten. Die Linke stellt zwei Minister und 14 Abgeordnete.
Der Parteivorsitzende der Demokratischen Linken, Fotis Kouvelis, hatte seiner Partei zuvor empfohlen, ihre beiden Minister aus dem Kabinett abzuziehen und künftig mit Stimmenthaltungen die Regierung weiter zu stützen. So könnte eine Neuwahl wohl abgewendet werden.
Grund ist der Streit über die Schließung des Staatssenders ERT. Mindestens vier der insgesamt 14 Abgeordneten der Linkspartei hatten sich zunächst dafür ausgesprochen, in der Koalition zu verbleiben.
Derweil lässt die griechische Regierungskrise die Anleihenkurse des hoch verschuldeten Euro-Landes fallen. Im Gegenzug legte die Rendite für zehnjährige Anleihen am Freitag auf 11,16 von 10,71 Prozent vom Vortag zu. Vorübergehend war die Rendite auf 11,59 Prozent gestiegen, das war der höchste Stand seit Mitte April.
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