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Griechischer Ex-Aussenminister verhaftet

Y

Yunan

Guest
11.04.2012

Deutscher U-Boot-Deal

Griechischer Ex-Minister wegen Korruptionsverdacht in Haft

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Ex-Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos: Ungeklärte Geldquellen für Luxus-Haus

Schwerer Verdacht gegen Ex-Verteidigungsminister Tsochatzopoulos: Der griechische Politiker soll Bestechungsgelder beim Kauf von deutschen U-Booten kassiert haben. Die Ex-MAN-Tochter Ferrostaal hatte sich einen Teil des Auftrags durch Bestechung gesichert. Ein Athener Gericht erließ Haftbefehl.


Athen - Der griechische Ex-Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos ist wegen Korruptionsverdachts festgenommen worden. Er soll beim Kauf deutscher U-Boote Bestechungsgelder angenommen haben. Die Athener Staatsanwaltschaft bestätigte am Mittwoch, dass gegen den Politiker der Sozialisten Haftbefehl erlassen worden sei.

Tsochatzopoulos wurde in seinem Haus in einem vornehmen Athener Viertel festgenommen. Innerhalb der kommenden fünf Tage muss ein Gericht entscheiden, ob der ehemalige Minister in Haft bleibt oder wieder auf freien Fuß kommt.

Athen hatte im Jahre 2000 vier U-Boote des Typs 214 im Wert von 2,85 Milliarden Euro in Deutschland gekauft. Nach Angaben deutscher Ermittler soll die ehemalige Man-Tochter Ferrostaal Bestechungsgelder in Millionenhöhe gezahlt haben.

Das griechische Parlament hatte vergangenen Juni bereits Tsochatzopoulos' Immunität für seine vergangene Amtszeit aufgehoben. Er ist seit 2009 nicht mehr Mitglied des Plenums. Der 72-Jährige war von 1996 bis 2001 Verteidigungsminister.

Die griechische Justiz war nach mehrjährigen Ermittlungen zu dem Ergebnis gekommen, Tsochatzopoulos sei bestochen worden. Er habe nicht ausreichend erklären können, woher das Geld stamme, mit dem er sein Haus in dem teuren Athener Viertel und andere luxuriöse Immobilien gekauft hat. Tsochatzopoulos hat alle Vorwürfe zurückgewiesen.

Der Industriedienstleister Ferrostaal muss bereits mit knapp 140 Millionen Euro für Schmiergeldzahlungen büßen, die dem Unternehmen nach der Jahrtausendwende lukrative U-Boot-Aufträge in Griechenland und Portugal einbrachten. Einehemaliger Vorstand und ein früherer Prokurist, die die Bestechungen eingefädelt hatten, waren im Dezember 2011 vor dem Landgericht München zu Freiheitsstrafen von jeweils zwei Jahren auf Bewährung sowie zu Geldstrafen von 36.000 beziehungsweise 18.000 Euro verurteilt worden.

heb/dpa/dapd

Deutscher U-Boot-Deal: Griechischer Ex-Minister wegen Korruptionsverdacht in Haft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
 
G

Gelöschtes Mitglied 9433

Guest
11.04.2012

Deutscher U-Boot-Deal

Griechischer Ex-Minister wegen Korruptionsverdacht in Haft

image-337992-galleryV9-ydtb.jpg


Ex-Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos: Ungeklärte Geldquellen für Luxus-Haus

Schwerer Verdacht gegen Ex-Verteidigungsminister Tsochatzopoulos: Der griechische Politiker soll Bestechungsgelder beim Kauf von deutschen U-Booten kassiert haben. Die Ex-MAN-Tochter Ferrostaal hatte sich einen Teil des Auftrags durch Bestechung gesichert. Ein Athener Gericht erließ Haftbefehl.


Athen - Der griechische Ex-Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos ist wegen Korruptionsverdachts festgenommen worden. Er soll beim Kauf deutscher U-Boote Bestechungsgelder angenommen haben. Die Athener Staatsanwaltschaft bestätigte am Mittwoch, dass gegen den Politiker der Sozialisten Haftbefehl erlassen worden sei.

Tsochatzopoulos wurde in seinem Haus in einem vornehmen Athener Viertel festgenommen. Innerhalb der kommenden fünf Tage muss ein Gericht entscheiden, ob der ehemalige Minister in Haft bleibt oder wieder auf freien Fuß kommt.

Athen hatte im Jahre 2000 vier U-Boote des Typs 214 im Wert von 2,85 Milliarden Euro in Deutschland gekauft. Nach Angaben deutscher Ermittler soll die ehemalige Man-Tochter Ferrostaal Bestechungsgelder in Millionenhöhe gezahlt haben.

Das griechische Parlament hatte vergangenen Juni bereits Tsochatzopoulos' Immunität für seine vergangene Amtszeit aufgehoben. Er ist seit 2009 nicht mehr Mitglied des Plenums. Der 72-Jährige war von 1996 bis 2001 Verteidigungsminister.

Die griechische Justiz war nach mehrjährigen Ermittlungen zu dem Ergebnis gekommen, Tsochatzopoulos sei bestochen worden. Er habe nicht ausreichend erklären können, woher das Geld stamme, mit dem er sein Haus in dem teuren Athener Viertel und andere luxuriöse Immobilien gekauft hat. Tsochatzopoulos hat alle Vorwürfe zurückgewiesen.

Der Industriedienstleister Ferrostaal muss bereits mit knapp 140 Millionen Euro für Schmiergeldzahlungen büßen, die dem Unternehmen nach der Jahrtausendwende lukrative U-Boot-Aufträge in Griechenland und Portugal einbrachten. Einehemaliger Vorstand und ein früherer Prokurist, die die Bestechungen eingefädelt hatten, waren im Dezember 2011 vor dem Landgericht München zu Freiheitsstrafen von jeweils zwei Jahren auf Bewährung sowie zu Geldstrafen von 36.000 beziehungsweise 18.000 Euro verurteilt worden.

heb/dpa/dapd

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Ist im thread nachrichten aus griechenland vorzufinden.
 

hippokrates

γαμάω και
Läuft auch grad in den Nachrichten (wieder), dass Tsoglanopoulos verhaftet wurde.




Hippokrates
 

BlackJack

Jackass of the Week
Ein Bauernopfer, mehr nicht. Laecherliche Aktion.
Verstehe ich nicht was das heißen soll, er stand an der Spitze des Verteidigungsministeriums und hat direkt die Hand aufgehalten. Deshalb wohnte er in einem vornehmen Athener Viertel.
Athen hatte im Jahre 2000 vier U-Boote des Typs 214 im Wert von 2,85 Milliarden Euro in Deutschland gekauft. Nach Angaben deutscher Ermittler soll die ehemalige Man-Tochter Ferrostaal Bestechungsgelder in Millionenhöhe gezahlt haben.
Da hat er noch einen unglaublichen Deal kurz vor dem Ende seiner Amtszeit durchgeführt und Millionen abkassiert. Das muss man sich mal vorstellen, über 700 Millionen Euro pro Kack-U-Boot ::lol:
Die griechische Justiz war nach mehrjährigen Ermittlungen zu dem Ergebnis gekommen, Tsochatzopoulos sei bestochen worden. Er habe nicht ausreichend erklären können, woher das Geld stamme, mit dem er sein Haus in dem teuren Athener Viertel und andere luxuriöse Immobilien gekauft hat.
:facepalm:
Der Industriedienstleister Ferrostaal muss bereits mit knapp 140 Millionen Euro für Schmiergeldzahlungen büßen, die dem Unternehmen nach der Jahrtausendwende lukrative U-Boot-Aufträge in Griechenland und Portugal einbrachten. Einehemaliger Vorstand und ein früherer Prokurist, die die Bestechungen eingefädelt hatten, waren im Dezember 2011 vor dem Landgericht München zu Freiheitsstrafen von jeweils zwei Jahren auf Bewährung sowie zu Geldstrafen von 36.000 beziehungsweise 18.000 Euro verurteilt worden.
Man muss ihnen zur Strafe so viel Euros wie möglich abnehmen, im Knast nützen diese elenden Pissbacken niemanden. Und diese Geldstrafen sind viel zu gering.

Aber jeder weiß was gleich kommen wird: Deutschland hätte die GR-Regierung zur Abnahme gezwungen ::lol:
 
G

Gelöschtes Mitglied 12569

Guest
Ein Dreckspack weniger jetzt muessen Folgen die Ratte Simitis der Antichrist und Veraetter Mitsotakis und sein Clan und noch andere.
 

Greko

Gesperrt
Alle, die nicht zu uns stehen, also nich zum Land stehen können grad dasselbe Schicksal erleiden

Das GR Volk braucht Rückrat
 
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