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Gute Entwicklung dank internationaler Hilfe

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Mudi

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PRISTINA/LINZ. „Kosovarische Türken, aber auch andere Minderheiten haben heute so viele Rechte, wie sie sie im Kosovo noch nie gehabt haben.“ Das sagte Cynejd Ustaibo, türkischer Vizeminister für Tourismus und Handel des Kosovo bei einem Besuch der OÖNachrichten.

Berichte über Auseinandersetzungen von Kosovo-Serben im Norden des Landes mit Behörden und der internationalen Schutztruppe KFOR würden nicht das wahre Bild seines Landes wiederspiegeln, sagte Ustaibo. Das zeige sich schon alleine bei der Zusammensetzung der Regierung, der bei 19 Ministern auch drei Serben angehörten. Die türkische Minderheit fühle sich ebenfalls gut vertreten, stelle man doch immerhin einen Minister, drei Vizeminister und drei Abgeordnete im Parlament. Und das bei nur 30.000 Türken im Kosovo. „Im Kosovo sind mehr Türken in der Regierung als in Deutschland, wo fünf Millionen Türken leben“, sagte Ustaibo.

Dass sich der Kosovo gut entwickeln könne liege auch an der internationalen Hilfe. „Ich bin hier sehr dankbar für die Unterstützung, ganz besonders durch die österreichischen KFOR-Soldaten, sagte Ustaibo.

Nicht nur politisch entwickle sich das Land gut, auch wirtschaftlich. „Wir hatten 2011 immerhin ein Wirtschaftswachstum von 5,4 Prozent.“ Dass es allerdings nach wie vor große Probleme gebe, stellt der Minister nicht in Abrede: „Wir haben noch immer 40 Prozent Arbeitslosigkeit, wollen diese aber jährlich um sieben Prozent verringern.“

Einen wichtigen Beitrag dazu könnte der Tourismus leisten, den der Kosovo jetzt ankurbeln will. „Wir können hier Angebote für das ganze Jahr machen. Ein Schwerpunkt wird etwa im Winter Skifahren in Kombination mit Kulturprogrammen sein. Wir haben derzeit schon 25 Kilometer Skipisten in Brezovica (im Grenzgebiet zu Mazedonien, Anm. d. Red.) sowie in fünf anderen Gebieten, die in 2400 bis 2600 Metern Höhe liegen“, sagte Baki Hoti, Präsident des kosovarischen Tourismusverbandes.

In Oberösterreich waren Ustaibo (als erster Minister des Kosovo überhaupt) und seine Delegation drei Tage zu Gast. Organisiert hatte den Aufenthalt Günther Rozenits, Präsident der Akademie für Frieden und Sicherheit in Europa. Neben politischen Gesprächen, u. a. mit Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl, verhandelten die Gäste aus dem Kosovo auch über Kooperationen im Tourismus.

Gute Entwicklung dank internationaler Hilfe | Nachrichten.at

Da soll mal einer sagen, dass Minderheiten sich nicht im Kosovo wohlfühlen. Klar, es ist nicht immer perfekt, aber man kann dem Kosovo niemals in der heutigen Zeit vorwerfen, dass man den Minderheiten keine Rechte gibt! Die Frage ist nur:Hat man ein schweres Leben dort? Ganz klar JA, kann man es sich noch schwerer machen? JA! Sieht man im Norden. Die Serben machen es sich unnötig schwerer als es sein muss.

Finde es schön, dass man im Kosovo klarkommen kann, auch wenn man internationale Hilfe dazu brauchte, ich denke es ist mittlerweile der Alltag für jeden Albaner zu akzeptieren, dass auch Nicht-Albaner im Kosovo leben.
 

Doganori

Shqiptar
Country
Kosovo
Die Entwicklungen sind im Kosovo gut. Ich würde eher auf Industrie setzen als auf Tourismus.
 
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