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Guter Mensch sein -reicht das?

Leo

Gesperrt
Viele Menschen,die sich nicht allzu sehr mit Gott und ihrer Religion beschäftigen sagen Dinge wie "Es reicht ein guter Mensch zu sein".
Einen passenden Text dazu habe ich heute gefunden. Ich finde ihn sehr interessant und werde ihn an dieser Stelle zitieren:
Man stelle sich folgendes Beispiel vor: Ein Lehrer gibt seiner Klasse als Aufgabe einer Klassenarbeit ein genaues Aufsatzthema vor, welches diese zu behandeln haben. Wenn nun ein Schüler das Thema des Aufsatzes trifft, jedoch nur sehr oberflächlich behandelt, in schlechtestem Deutsch und mit zahlreichen Schreibfehlern, so hat er, da er das Thema im Grunde erfasst hat, immer noch eine Chance auf beispielsweise eine 5. Jener Schüler aber, der einen 20-seitigen Aufsatz verfasst, in perfektem Deutsch und mit hoher Qualität, jedoch das Thema nicht getroffen hat, bekommt zweifelsohne eine 6.

So verhält es sich auch mit dem Glauben an Allah جج: Die richtige Vorstellung von Allah und der richtige Glaube an ihn, ist der Sinn unseres Lebens und der Kern davon. Wer diesen Kern erfasst, ist wie derjenige, der das Thema des Aufsatzes korrekt behandelt. Auch wenn er Fehler und Mängel in seinen Ausführungen hat, hat er grundsätzlich eine Chance auf ein positives Ergebnis. Jener aber, der den Kern seines Lebens, den korrekten Glauben bezüglich seines Schöpfers der ihn erschuf, nicht erfasst hat, ist gleich einem der das Aufsatzthema verfehlt. Das heißt, welch gute Charaktereigenschaften er auch hatte, so hat er die Aufgabe seines Lebens nicht erfüllt und somit kein Recht auf den Lohn.

Natürlich alles aus der Perspektive des gläubigen Abrahamiten :)
 

Krosovar

Kami
Für mich geht es darum auf mein gewissen zu hören.

Ich will einfach nur irgendwann, wenn ich alt bin
mit guten Gewissen sterben.

Ob jetzt ein anderer das als 5,4,3,
oder sonst was benotet ist mir scheiss egal.
Ich selbst, möchte mit dem zufrieden sein was ich tue.
Ganz einfach.

Jedoch möchte ich anmerken,
das dies was du dort zitiert hast,
für gläubige Menschen ziemlich interessant ist.
Sollte sich jede rmal durch dne Kopf gehen lassen.
 

Bambi

Schwiegermütterschreck
Viele Menschen,die sich nicht allzu sehr mit Gott und ihrer Religion beschäftigen sagen Dinge wie "Es reicht ein guter Mensch zu sein".
Einen passenden Text dazu habe ich heute gefunden. Ich finde ihn sehr interessant und werde ihn an dieser Stelle zitieren:


Natürlich alles aus der Perspektive des gläubigen Abrahamiten
:)

und deswegen für mich etwas nutzlos, wenn auch nachvollziehbar.

Mein Religionslehrer sagte mal, dass die 10 Gebote nahezu perfekt ersetzt werden könnten durch das Nächstenliebegebot, denn wenn man dieses ernstnimmt, tut man seinem nächsten genannte Dinge auch nicht an. Nun bin ich beileibe keine gläubige Christin, nahezu im Gegenteil, aber das klang eigentlich ganz plausibel, wenn man denn nun unbedingt ein Credo aus einer Glaubensschrift braucht.
 

Leo

Gesperrt
und deswegen für mich etwas nutzlos, wenn auch nachvollziehbar.

Mein Religionslehrer sagte mal, dass die 10 Gebote nahezu perfekt ersetzt werden könnten durch das Nächstenliebegebot, denn wenn man dieses ernstnimmt, tut man seinem nächsten genannte Dinge auch nicht an. Nun bin ich beileibe keine gläubige Christin, nahezu im Gegenteil, aber das klang eigentlich ganz plausibel, wenn man denn nun unbedingt ein Credo aus einer Glaubensschrift braucht.

Ich frage mich da als Gläubiger immer: Was für einen Sinn sieht ein Ungläubiger dahinter nach dem Guten zu streben? Denn ohne Gott würde mir das endgültige und vollkommene Urteil darüber fehlen,was nun gut ist. Das Gute wäre dann etwas was jeder für sich als solches deklarieren kann. Dann kann auch jemand daher kommen und
sagen töten ist gut und sein Urteil wäre nicht weniger wert als meines. Ohne Allah wäre gut nicht gut und das "Gute" ,wonach man strebt hätte keine Bedeutung. Genauso wenig wie alles andere.Was für einen Sinn sieht der Gläubige sich an Gesetze zu halten,wenn alles spätestens nach seinem Tod keine Bedeutung hat und für immer vergangen ist?Ich weiß nicht ob du mir folgen kannst,b.z.w. ob ich mich so ausgedrückt hab wie ich es meine...
 

Bambi

Schwiegermütterschreck
Ich frage mich da als Gläubiger immer: Was für einen Sinn sieht ein Ungläubiger dahinter nach dem Guten zu streben? Denn ohne Gott würde mir das endgültige und vollkommene
Urteil darüber fehlen,was nun gut ist. Ohne Allah wäre gut nicht gut und das "Gute" ,wonach man strebt hätte keine Bedeutung. Genauso wenig wie alles andere.
Was für einen Sinn sieht der Gläubige sich an Gesetze zu halten,wenn alles spätestens nach seinem Tod keine Bedeutung hat und für immer vergangen ist?
Ich weiß nicht ob du mir folgen kannst,b.z.w. ob ich mich so ausgedrückt hab wie ich es meine...

ich versteh schon was du meinst. Aber auch selbsternannte Atheisten sind oft nicht ohne jeglichen Glauben. Einige unter ihnen glauben zb an Karma, also dass alles zurückkommt zu ihnen, je nach ihren eigenen Handlungen. Oder es gibt Leute die finden, dass es schlichtweg "vernünftig" ist, rücksichtsvoll und hilfsbereit zu sein. Oder einfach aus einem Idealismusgedanken heraus, die Welt ein klein wenig wohnlicher zu machen, weil es ja schon so viel Schlechtes gibt.
 

Čelebić Habiba

Sajber harambasha
Was für einen Sinn sieht ein Ungläubiger dahinter nach dem Guten zu streben?


Hmmm....ich will im HIER und JETZT gut leben, nur das ist mir wichtig. Das einzig wichtige.
Und wenn es doch n Paradies gibt, ja bitte, wenn ich ein guter Mensch war werd ich bestimmt reingelassen, die sagen dann bestimmt nicht; du kummst hier ned rein
 

Pitbull

Vato is very loco ...
Alter ihr schreibt zu viel wo sind die tage wo man alles miteinem satz geschrieben hat :pit:
 

BlackJack

Jackass of the Week
Ich frage mich da als Gläubiger immer: Was für einen Sinn sieht ein Ungläubiger dahinter nach dem Guten zu streben? Denn ohne Gott würde mir das endgültige und vollkommene Urteil darüber fehlen,was nun gut ist. Das Gute wäre dann etwas was jeder für sich als solches deklarieren kann. Dann kann auch jemand daher kommen und
sagen töten ist gut und sein Urteil wäre nicht weniger wert als meines. Ohne Allah wäre gut nicht gut und das "Gute" ,wonach man strebt hätte keine Bedeutung. Genauso wenig wie alles andere.Was für einen Sinn sieht der Gläubige sich an Gesetze zu halten,wenn alles spätestens nach seinem Tod keine Bedeutung hat und für immer vergangen ist?Ich weiß nicht ob du mir folgen kannst,b.z.w. ob ich mich so ausgedrückt hab wie ich es meine...
Das sind für mich eher Gedanken eines Menschen, der eine Rechtfertigung für seinen Glauben sucht ... dabei ist es imho recht einfach: man fährt im Durchschnitt am besten damit, dass man andere so behandelt wie man selber behandelt werden will, man tut anderen nicht an, was man selbst nicht erdulden will. Wenn ich aus dem System ausbreche, dann werden es andere auch tun. Wenn ich Mitleid habe und anderen helfe, kann ich darauf vertrauen, dass andere es auch so sehen und mir helfen werden.

naja :) eine Grundlage zumindest ist es finde ich durchaus
 
S

Shan De Lin

Guest
Ich kann nur für mich sprechen und sagen dass ich ohne meinen glauben viel scheiss gemacht hätte, mit viel scheiss mein ich nicht ein kugelschreiber klaun oder so.
 
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