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Gast20029
Guest
Etwas Natürliches ist es schon, ist aber nicht unbedingt das beste Indiz für seine Glaubwürdigkeit. Leute, in solchen Debatten Ereignisse aus ihrem persönlichem Leben reinbringen, zielen meistens auf eine Emotionalisierung und weniger auf Vernunft. Das ist vielleicht bei einer Diskussion in einem Cafe (oder auch hier im BF) OK und unvermeidbar, bei einer angeblich wissenschaftlichen Debatte aber schon als etwas Negatives zu sehen.
Gilt das universell oder ist der Islam eine "Wissenschaft" für sich?
Was glaubst du warum der Großteil der deutschen Bevölkerung vehement gegen Rechts vorgeht? Weil die Eltern und Großeltern persönlich betroffen waren. Es gab und gibt emotionale Debatten darüber. Warum wurde der Missbrauch in Kirchen aufgedeckt? Wegen persönlicher Erfahrungen, es wurde ausgesprochen emotional debattiert. Öffentlich und in vielen Talkshows.
War das unvernünftig? Ich glaube nicht.
Jeder der etwas anstoßen will macht das aus einem bestimmten Antrieb und solange der Faktor Mensch der Motor ist, darf das auch emotional sein. Bei solchen Debatten ist immer auch ein Gegenpol dabei, der ebenso emotional ist. Der Sachlichkeit schadet das sicher weniger als oben zu lesende Hasstiraden.
Korchide hat sachlich argumentiert, was kam dabei raus? Er wurde ebenso angefeindet wie Samad. Spielt also überhaupt keine Rolle wenn es um den Koran oder Islam geht.