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Hans-Peter Uhl und der Integrationsnachweis
Von CENGIZ DURSUN | Veröffentlicht am: MÄRZ 2, 2012
Der CSU-Politiker Hans-Peter Uhl ist besorgt über die Ergebnisse der Integrationsstudie “Lebenswelten junger Muslime in Deutschland” und warnt vor dem wachsenden Fanatismus “junger Muslime” in Deutschland. Der “Neuen Osnabrücker Zeitung” sagte Uhl: “Diese Integrationsverweigerung muss nicht, aber kann den Nährboden für religiösen Fanatismus und Terrorismus darstellen.”
Demnach ist jeder Bürger, der nicht die deutsche Sprache beherrscht und zufällig schwarze Haare hat, ein potentieller Terrorist. Doch Uhl geht noch einen Schritt weiter und verlangt einen Integrationsnachweis. “Dazu gehören ausreichende Sprachkenntnisse und Grundkenntnisse über unseren Staat und seine Geschichte“, so der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Doch woran will Uhl einen “jungen Muslim” erkennen? Würde er auch einen Integrationsnachweis von Michael verlangen, der letztes Jahr zum Islam konvertierte? Oder gilt dieser Nachweis nur für Schwarzköpfe? Und was ist mit den Bio-Deutschen, die keinerlei Grundkenntnisse über unseren Staat und seine Geschichte besitzen, Nieten in Rechtschreibung und Grammatik sind und antidemokratische Parteien wählen?
Fakt ist: Ein Integrationsnachweis ist diskriminierend und mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Doch auch Uhl muss integriert werden, da er keine Ahnung von der Aufklärung hat. Schließlich war es Kant, der der Meinung war, dass jedes Gesetz für die Allgemeinheit gelten müsse.
Von CENGIZ DURSUN | Veröffentlicht am: MÄRZ 2, 2012
Der CSU-Politiker Hans-Peter Uhl ist besorgt über die Ergebnisse der Integrationsstudie “Lebenswelten junger Muslime in Deutschland” und warnt vor dem wachsenden Fanatismus “junger Muslime” in Deutschland. Der “Neuen Osnabrücker Zeitung” sagte Uhl: “Diese Integrationsverweigerung muss nicht, aber kann den Nährboden für religiösen Fanatismus und Terrorismus darstellen.”
Demnach ist jeder Bürger, der nicht die deutsche Sprache beherrscht und zufällig schwarze Haare hat, ein potentieller Terrorist. Doch Uhl geht noch einen Schritt weiter und verlangt einen Integrationsnachweis. “Dazu gehören ausreichende Sprachkenntnisse und Grundkenntnisse über unseren Staat und seine Geschichte“, so der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Doch woran will Uhl einen “jungen Muslim” erkennen? Würde er auch einen Integrationsnachweis von Michael verlangen, der letztes Jahr zum Islam konvertierte? Oder gilt dieser Nachweis nur für Schwarzköpfe? Und was ist mit den Bio-Deutschen, die keinerlei Grundkenntnisse über unseren Staat und seine Geschichte besitzen, Nieten in Rechtschreibung und Grammatik sind und antidemokratische Parteien wählen?
Fakt ist: Ein Integrationsnachweis ist diskriminierend und mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Doch auch Uhl muss integriert werden, da er keine Ahnung von der Aufklärung hat. Schließlich war es Kant, der der Meinung war, dass jedes Gesetz für die Allgemeinheit gelten müsse.