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Iran News....

Treibstoffaustritt nach Explosion an Tanker vor Oman
Vor der Küste von Oman hat sich an einem Tanker nach einem mutmaßlich iranischen Angriff eine Explosion ereignet. Der Kapitän habe eine Explosion am Schiffsrumpf gemeldet, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) heute mit. Die Besatzung sei in Sicherheit, es sei aber Treibstoff ausgetreten und ins Meer geströmt. Schiffe in der Nähe wurden aufgerufen, die Gegend vorsichtig zu befahren.

Weil sich die Explosion nahe der Wasserlinie ereignete, könnte es sich um einen Angriff mit einem Drohnenboot handeln oder mit einer Haftmine, die am Schiffsrumpf angebracht wurde.

Seit Beginn des Iran-Krieges vor drei Monaten wurden mehrfach Schiffe in der Straße von Hormus und angrenzenden Gewässern angegriffen. Weil die Meerenge faktisch für den Schiffsverkehr geschlossen ist, stecken nach US-Angaben rund 22.500 Seeleute an Bord von mehr als 1.550 Handelsschiffen im Persischen Golf fest.

 
„Es ist extrem gefährlich“: So findet derzeit Öl durch die Straße von Hormuz bis nach Europa
Kaum jemand weiß besser, was es bedeutet, heute Öl und Gas aus der Golfregion zu schaffen, als Kapitän Abdulkareem Al Masabi. Der Logistik-Chef des arabischen Ölkonzerns Adnoc spricht über verantwortungslose Politiker, steigende Preise und notwendige Umwege zu den Kunden.

Drei Monate nach dem Angriff der Amerikaner auf den Iran ist die Straße von Hormuz für Schiffe immer noch weitgehend unpassierbar. Weder Donald Trumps vorschnell verkündeter Deal mit Teheran noch der andauernde US-Raketenbeschuss ändert bisher etwas daran, dass rund 2000 Tanker in der Meeresenge am Persischen Golf festsitzen und der Welt ein Fünftel des Erdöls fehlt. Mitten im Auge des Sturms ist Kapitän Abdulkareem Al Masabi, Chef der Logistiktochter des staatlichen Ölkonzerns aus Abu Dhabi Adnoc L&S. Mit der „Presse“ spricht er über alternative Lieferrouten, den gefährlichen Knoten in der Weltwirtschaft und wie es manchen Tankern doch gelingt, voll Öl und Gas durch die Straße von Hormuz zu schlüpfen.

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Iran liegt Entwurf für Abkommen mit USA vor
Dem Iran liegt einem Bericht des staatlichen Fernsehens zufolge ein Entwurf für ein Rahmenabkommen mit den USA vor. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters heute. Laut Bericht sollen die USA ihre Truppen in unmittelbarer Nähe zum Iran abziehen. Zudem würden sie die Seeblockade aufheben.

Im Gegenzug verpflichte sich der Iran, die Anzahl der Handelsschiffe, die die Straße von Hormus passieren, innerhalb eines Monats wieder auf das Vorkriegsniveau zu bringen. Diese Absichtserklärung sei aber noch nicht fertiggestellt. Ohne Bestätigung werde der Iran keine Schritte unternehmen.

Zuvor verurteilte der Iran die US-Angriffe und drohte mit Vergeltung. Die parallel zum von Pakistan vermittelten Friedensprozess gestarteten aggressiven Handlungen hätten den „boshaften Willen“ der USA offenbart.

Revolutionsgarde droht USA
„Das Gebiet von Tschahbahar bis Mahschahr“ an der Südküste des Iran könne „in einen Friedhof für Aggressoren“ verwandelt werden, so Mohammed Akbarsadeh, ein ranghoher Vertreter der Marine der Revolutionsgarde.

 
Trumps Krieg ohne Ende – und ein Präsident, der längst gegen die Realität regiert
Donald Trump sprach im Weißen Haus über Iran, als würde er über eine Fernsehshow reden, deren Ende nur noch geschrieben werden müsse. Teheran verhandele „auf den letzten Dämpfen“, sagte er während der Kabinettssitzung, und wer geglaubt habe, die Zwischenwahlen würden ihn zu einem schnellen Frieden drängen, verstehe ihn nicht. Kurz darauf griffen amerikanische Streitkräfte erneut Ziele Irans an. Vier iranische Kamikaze-Drohnen wurden nahe der Straße von Hormus abgeschossen, eine weitere Startanlage in Bandar Abbas zerstört. Während Trump von Fortschritten sprach, flogen erneut Raketen.

Genau darin liegt inzwischen die ganze Widersprüchlichkeit dieses Konflikts. Offiziell verhandeln Washington und Teheran weiter über ein mögliches Abkommen. Gleichzeitig setzt das amerikanische Militär seine Angriffe fort und bezeichnet sie lediglich als „defensive Maßnahmen“. Das Weiße Haus versucht damit, einen Krieg zu führen und gleichzeitig so zu tun, als befinde man sich bereits in der Schlussphase eines diplomatischen Durchbruchs. Doch je länger dieser Zustand anhält, desto deutlicher wird, dass niemand mehr genau erklären kann, wie ein tatsächliches Ende aussehen soll.

Trump braucht dringend einen Erfolg. Der Krieg dauert inzwischen fast drei Monate, die Ölpreise sorgen selbst unter Republikanern für Nervosität und innerhalb seiner eigenen Partei wächst die Kritik. Senatoren wie Lindsey Graham, Ted Cruz und Roger Wicker werfen der Regierung bereits vor, Iran könne am Ende geschwächt, aber politisch gestärkt aus dem Konflikt hervorgehen. Besonders explosiv ist dabei, dass die aktuellen Gespräche in Teilen wieder an jenes Iran-Abkommen erinnern, das Trump einst selbst zerstörte. Genau das macht viele seiner Unterstützer inzwischen zunehmend nervös.

 
Luftalarm in Kuwait
Teheran meldet Angriff auf US-Stützpunkt
Die USA haben trotz der bestehenden Waffenruhe erneut Ziele im Iran angegriffen. Die Revolutionsgarde der Islamischen Republik reagierte darauf am Donnerstag in der Früh mit dem Beschuss eines US-Luftstreitkräftestützpunkts in der Golfregion. Kuwait teilte mit, es gebe Raketen- und Drohnenangriffe, ließ aber offen, wer dafür verantwortlich war. In Kuwait befindet sich eine große Basis der US-Armee.

Seit dem Beginn des Iran-Krieges Ende Februar hatte Teheran als Vergeltung für die Luftangriffe der USA und Israels auch Ziele in mehreren Golfstaaten, darunter Kuwait, ins Visier genommen. Zudem griffen proiranische Milizen „feindliche Stützpunkte“ in Ländern der Region an. Nach Angaben der Golfstaaten hielten diese Attacken teilweise auch nach Inkrafttreten einer seit 8. April geltenden Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA an.

Die Angriffe gefährden die ohnehin fragile Waffenruhe zwischen den Kriegsparteien. Sie schmälern zudem die Hoffnung auf ein Friedensabkommen und eine baldige Öffnung der für die internationale Schifffahrt wichtigen Straße von Hormus.

 
Mit Vorbehalt:
Exklusivmeldung: USA und Iran erzielen Einigung, benötigen aber noch Trumps endgültige Zustimmung, so offizielle Angaben.
Die US-amerikanischen und iranischen Unterhändler haben eine Einigung über eine 60-tägige Absichtserklärung zur Verlängerung des Waffenstillstands und zur Aufnahme von Verhandlungen über das iranische Atomprogramm erzielt, doch Präsident Trump hat seine endgültige Zustimmung noch nicht erteilt, wie zwei US-Beamte und eine regionale Quelle, die an den Vermittlungsbemühungen beteiligt ist, gegenüber Axios erklärten.

Warum das wichtig ist: Die Unterzeichnung der Absichtserklärung wäre der bedeutendste diplomatische Durchbruch seit Kriegsbeginn, aber für eine endgültige Vereinbarung, die Trumps nukleare Forderungen berücksichtigt, wären noch weitere intensive Verhandlungen erforderlich.

„Dies ist eine Vereinbarung, um alle an einen Tisch zu bringen. Die Details werden wir in den Verhandlungen ausarbeiten“, sagte einer der US-Beamten.
Hinter den Kulissen: US-Beamte gaben am Dienstag an, dass die Bedingungen des Abkommens größtenteils vereinbart worden seien, beide Seiten aber noch die Zustimmung der obersten Führungsebene benötigten.

US-Beamte behaupteten, die Iraner seien später zurückgekehrt und hätten erklärt, sie verfügten über die notwendigen Genehmigungen und seien bereit zu unterzeichnen. Der Iran hat dies nicht bestätigt.
Die US-Unterhändler informierten Trump über die Details des endgültigen Abkommens, doch er gab seine Zustimmung nicht sofort. „Der Präsident teilte den Vermittlern mit, dass er sich ein paar Tage Bedenkzeit wünscht“, sagte ein US-Beamter.
Rückblick: Trump und seine Berater glaubten in früheren Phasen des Krieges mehrmals, kurz vor einer Einigung zu stehen, doch die Gespräche gerieten immer wieder ins Stocken.

Im Detail: US-Beamte erklärten, die 60-tägige Absichtserklärung werde festlegen, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus „uneingeschränkt“ sein werde. Ein US-Beamter sagte, dies bedeute keine Mautgebühren und keine Schikanen, und der Iran müsse innerhalb von 30 Tagen alle Minen aus der Straße entfernen.

Die US-Seeblockade wird ebenfalls aufgehoben, allerdings erst im Verhältnis zur Wiederherstellung des kommerziellen Schiffsverkehrs, sagte ein US-Beamter.
Die Absichtserklärung werde die iranische Verpflichtung beinhalten, keine Atomwaffen zu entwickeln, so die Beamten. Sie werde außerdem festlegen, dass die ersten Verhandlungspunkte innerhalb des 60-tägigen Zeitraums die Entsorgung des hochangereicherten iranischen Urans und der Umgang mit der iranischen Urananreicherung sein werden.
Die USA werden sich verpflichten, im Rahmen der Verhandlungen über eine Lockerung der Sanktionen und die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder zu sprechen. Die Absichtserklärung wird auch die Erörterung eines Mechanismus beinhalten, der dem Iran den Empfang von Waren und humanitärer Hilfe ermöglichen soll.

 
US-Medien: Einigung mit Iran auf Waffenruheverlängerung
Die USA und der Iran haben sich laut US-Medienberichten auf einen Rahmen für eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage geeinigt. Die Vereinbarung müsse aber noch von US-Präsident Donald Trump gebilligt werden, wie die Nachrichtenagentur AFP gestern unter Berufung auf US-Kreise berichtete. Teheran bestritt laut einem iranischen Bericht die Einigung allerdings.

Zuvor hatte bereits Axios über eine Einigung berichtet. Laut dem Nachrichtenportal verständigten sich beide Seiten auf eine Absichtserklärung, mit der die Feuerpause verlängert und Verhandlungen über das Atomprogramm aufgenommen werden sollen.

Dementi aus Teheran
Teheran dementierte die Einigung auf ein Rahmenabkommen, Das berichtete die der Revolutionsgarde nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim. Teheran habe den pakistanischen Vermittler nicht darüber informiert, dass der Text fertiggestellt sei.

Frage zu Atomprogramm noch ungelöst
Die Vorabvereinbarung löst laut dem Nachrichtenportal die Frage des iranischen Atomprogramms noch nicht, öffnet aber den Weg für vertiefte Gespräche dazu. Der mögliche Fortschritt in den Verhandlungen erfolgt inmitten neuer Spannungen zwischen Washington und Teheran.

 
Vance: Zustimmung Trumps zu Iran-Abkommen offen
Die USA und der Iran nähern sich nach US-Angaben einer Einigung auf eine Verlängerung der Waffenruhe sowie weitere Verhandlungen. Bezüglich einer Absichtserklärung seien viele Fortschritte gemacht worden, es werde aber noch an einigen Punkten gearbeitet, sagte US-Vizepräsident JD Vance gestern (Ortszeit) in den USA.

Ob Präsident Donald Trump zustimmen wird, sei offen, so Vance. Die Iraner schienen – zumindest aktuell – in guter Absicht zu verhandeln. „Hoffentlich machen wir weiterhin Fortschritte“, fügte Vance hinzu.

Teheran: Einigung nicht ausformuliert
Aus Teheran hieß es, eine vorläufige Einigung sei bisher nicht ausformuliert und dementsprechend auch nicht bestätigt. Das meldete die der Revolutionsgarde, der iranischen Elitestreitmacht, nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine dem Verhandlungsteam nahe Quelle.

Die „New York Times“ meldete unter Berufung auf drei mit den Gesprächen vertraute US-Beamte, dass man kurz vor einer Übereinkunft stehe. Diese könne die seit dem 8. April geltende Waffenruhe verlängern, zur Wiederöffnung der Straße von Hormus führen und den Weg für substanziellere Gespräche ebnen.

 
Trump kündigt „Entscheidung“ zu Iran an
US-Präsident Donald Trump hat eine „endgültige Entscheidung“ zu den Verhandlungen mit dem Iran angekündigt. Er werde sich dazu jetzt im Lagezentrum (Situation Room) treffen, teilte Trump auf der Plattform Truth Social mit. Der Situation Room ist ein Kommandoraum im Weißen Haus. Dort trifft sich der amtierende US-Präsident traditionell mit Sicherheits-, Militär- und Geheimdienstvertretern.

Seit Tagen wird zu einem allgemeinen Rahmenabkommen, das die entscheidenden Details so weit bisher durchgedrungen ist, offen lässt, zwischen den USA und Iran intensiv verhandelt. Berichten zufolge soll eine Einigung kurz bevorstehen. Zuletzt war jedoch offen, ob Trump zustimmen wird. Eine Bestätigung der iranischen Führung stand ebenfalls aus – eine bevorstehende Einigung wurde gestern noch via Teheraner Medien dementiert.

 
Trump kündigt „Entscheidung“ an – und verschiebt sie
US-Präsident Donald Trump hat gestern eine „endgültige Entscheidung“ zu den Verhandlungen mit dem Iran angekündigt. Doch nach einem zweistündigen Treffen im Lagezentrum (Situation Room) im Weißen Haus verschob Trump laut „New York Times“ eine Entscheidung erneut, obwohl er eine solche vor dem Treffen in den sozialen Netzwerken angekündigt hatte.

Seit Tagen wird zu einem allgemeinen Rahmenabkommen, das die entscheidenden Details so weit bisher durchgedrungen ist, offen lässt, zwischen den USA und Iran intensiv verhandelt. US-Berichten zufolge soll eine Einigung kurz bevorstehen.

Iran: Trump-Sager „Mischung aus Wahrheit und Lüge“
Der Iran hatte zuvor die Äußerungen von Trump über ein mögliches Abkommen zwischen beiden Ländern als „Mischung aus Wahrheit und Lüge“ bezeichnet.

Die halbamtliche Agentur Fars meldete unter Berufung auf der Revolutionsgarde nahestehende Vertreter, Trump versuche, einen „fabrizierten Sieg“ darzustellen. Eine Vereinbarung befinde sich noch in der finalen Ratifizierungsphase im Iran, eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen.

 
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