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Iran News....

Trump will keinen vollen Krieg, aber die Logik in Teheran hat sich geändert
Die USA führten nach eigenen Angaben begrenzte Angriffe auf eine iranische Insel durch. Sie könnten der Beginn einer neuen Eskalationsspirale sein

Aus der Erklärung nach den Angriffen auf iranische Minenlegeeinheiten in der Straße von Hormus lässt sich ablesen, dass die USA nicht zum vollen Krieg zurückwollen: "Begrenzte, gezielte Maßnahmen" nannte sie das Militärkommando. Aber die Logik in Teheran hat sich geändert. Jene haben das Sagen, die die Konfrontation nicht scheuen. In einem neuen Statement fordert Oberhaupt Mojtaba Khamenei – oder wer auch immer – iranische Politiker auf, dem Volk den Krieg nicht madig zu machen, indem sie auf die schlechte Wirtschaftslage verweisen.

Gute Nachricht für Amman
Iranische Gegenangriffe trafen US-Einrichtungen in Jordanien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Diskrepanzen zwischen den Angaben der Beteiligten über den "Erfolg" der Operationen sind wie immer groß. Jedenfalls zeigen US-Präsident Donald Trumps Drohungen mit dem totalen Wirtschaftskrieg keine Wirkung. Die gestressten US-Verteidigungssysteme in der Region werden weiter beansprucht.

 
Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffen
In der Straße von Hormus ist erneut ein Öltanker angegriffen worden. Er sei während der Ausfahrt aus der Meerenge von „drei unbekannten Geschossen“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Der Vorfall habe sich rund 30 Kilometer östlich des omanischen Ortes Khasab ereignet. Es gebe keine Verletzten.

Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb unklar. Er erfolgte, nachdem es in der Nacht auf gestern erstmals seit Ende Juli wieder zu gegenseitigen Angriffen zwischen dem Iran und den USA gekommen war.

 
Trump erklärt Iran für zerstört – und droht im nächsten Satz mit weiteren Bomben
Donald Trump weiß angeblich ganz genau, was die amerikanischen und israelischen Angriffe in Iran angerichtet haben, nur eines will er nicht sagen: ob der Krieg jetzt wieder voll losgeht. Auf die Frage, ob der Angriff auf die iranische Insel Larak am Sonntag eine begrenzte Militäraktion war oder der Auftakt zu neuen offenen Kämpfen mit Teheran, wich der Präsident aus. Stattdessen erklärte er Iran erneut zur „gescheiterten Nation“. Große Teile der politischen Führung seien getötet worden, die Wirtschaft werde von steigender Inflation erschüttert und das Militär sei schwer verwüstet.

Wer Trump zuhört, könnte meinen, da sei kaum noch etwas übrig, das man überhaupt bombardieren müsste. Doch genau danach klingt der nächste Satz nicht. Weitere Angriffe könnten notwendig werden, sagte Trump. „Das heißt nicht, dass wir ihnen nicht noch eine verpassen werden. Wir werden sehen, was passiert.“ So spricht ein Präsident über einen Krieg, dessen nächste Runde er sich ausdrücklich offenhält. Erst wird der Gegner für erledigt erklärt, dann steht schon der nächste Schlag im Raum. Keine klare Grenze, kein erkennbarer Endpunkt, nicht einmal die Zusage, dass Larak eine einzelne Aktion bleiben soll. Für Iran bedeutet das, dass jede Pause jederzeit vorbei sein kann, sobald Washington entscheidet, wieder zuzuschlagen. Und für den Rest der Welt bleibt die gleiche Frage wie seit Monaten: Wenn Iran nach Trumps eigener Darstellung wirtschaftlich am Boden liegt, seine Führung dezimiert und sein Militär verwüstet ist – wie viele Bomben braucht es dann noch, bis dieser Krieg für ihn genug ist?

 
Neue US-Angriffe, Teheran mit Gegenschlägen
Die US-Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele im Iran angegriffen. Das folge auf „versuchte Angriffe“ der iranischen Revolutionsgarde „auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus und auf in der Region stationierte US-Soldaten“, teilte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom am Dienstag mit. Der Iran soll laut iranischen Medien mit Vergeltungsschlägen reagiert haben.

Das staatliche iranische TV meldete mehrere Explosionen auf der Insel Keschm im Süden des Landes nahe der Straße von Hormus. Die Nachrichtenagentur Nour News meldete Detonationen in den Hafenstädten Bandar Abbas und Tschabahar. Auch in Dschask und Sirik seien Explosionsgeräusche zu hören, hieß es von der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.

Nach iranischen Angaben soll im Zuge eines US-Luftangriffs ein Haus in der Stadt Kuhestak im Süden des Iran getroffen worden sein, in dem gerade eine Hochzeitsfeier stattfand. Vier Menschen seien getötet und über 50 verletzt worden, teilte der Iranische Rote Halbmond auf der Plattform X mit. Offiziell sind diese Angaben nicht überprüfbar.

Tasnim: Iran reagiert mit Angriffen auf US-Stützpunkte
Wie iranische Medien berichteten, führt der Iran Vergeltungsangriffe auf US-Stützpunkte in der Region aus. Die Armee habe einen „entscheidenden“ Militäreinsatz gestartet, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. „Stützpunkte und Interessen der USA in der Region werden von iranischen Raketen und Drohnen angegriffen“, hieß es weiter. Details gab es keine.

 
Iran verstärkt Vergeltungsangriffe auf US-Ziele in Ländern der Region
Es gab wieder Angriffe in der Straße von Hormus. Und es kam zu Attacken in Jordanien, Kuwait und im Irak.
Als Vergeltung auf US-Angriffe hat der Iran seine Attacken auf US-Ziele in umliegenden Ländern der Region verstärkt, darunter in Jordanien, Kuwait und im Irak. Die „koordinierten“ Angriffe mit Drohnen und Raketen hätten sich gegen US-Militärbasen in Erbil in der autonomen Region Kurdistan im Irak gerichtet, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA am Mittwoch. Die militärische Konfrontation zwischen den USA und dem Iran hatte sich zuvor deutlich verschärft.

Bei den iranischen Angriffen im Nachbarland Irak wurden nach Angaben iranischer Staatsmedien ein Wartungszentrum, Lagerhäuser und das „Leitsystem eines US-Überwachungsballons“ zerstört. Die iranische Armee nahm Staatsmedien zufolge außerdem US-Streitkräfte auf einem Luftwaffenstützpunkt im mit Washington verbündeten Bahrain ins Visier.

Die Armee der Islamischen Republik habe „vor einigen Stunden Radarstationen und Sammelpunkte der terroristischen US-Streitkräfte auf dem Luftwaffenstützpunkt Scheich Isa in Bahrain durch intensive Angriffe mit Kamikazedrohnen angegriffen“, berichteten Staatsmedien. AFP-Reporter in Bahrain hörten Mittwochfrüh Luftalarmsirenen.

 
Auto im Iran rast in Versammlung: Mehrere Tote
Im Iran ist ein Autofahrer in eine nächtliche Versammlung von Regierungsanhängern gerast und hat vier Menschen getötet. Zehn Personen wurden bei dem Vorfall in der nordöstlichen Millionenmetropole Maschhad verletzt, wie iranische Medien heute übereinstimmend berichteten.

Die Unfallursache war unklar. Staatsmedien verbreiteten die Darstellung, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe. Der Fahrer habe sich „nicht in einem normalen Zustand“ befunden und die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur IRNA. Er sei am Ort des Vorfalls festgenommen worden.

In den sozialen Netzwerken spekulierten Nutzerinnen und Nutzer hingegen über eine gezielte Amokfahrt gegen Regierungsanhänger und Militärangehörige. Seit Beginn des Iran-Krieges mobilisiert die Regierung in Teheran Anhänger in den großen Metropolen, die sich nachts auf öffentlichen Plätzen versammeln und Geschlossenheit demonstrieren.

 
Dümmer geht immer wie das weltgrößte A....loch täglich beweist.
Trump gibt den Menschen im Iran Mitschuld an seinem Misserfolg
In einem Posting zeigt sich der US-Präsident frustriert, dass die Iraner nicht gegen ihr Regime aufstehen. Die iranische Realität versteht er nicht

Im Iran hagelt es Todesurteile für Menschen, die in die blutig niedergeschlagenen Proteste im Jänner 2026 verwickelt waren. Die Todesmaschinerie läuft. Um bei offiziell abgesicherten Zahlen zu bleiben: Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte meldete Anfang August – also vor einem Monat – die Zahl von mindestens 27 Hingerichteten. Es sind seitdem mehr geworden.

Während der Proteste versprach US-Präsident Donald Trump den Demonstrierenden, offenbar mit fertigen Kriegsplänen in der Tasche, dass "Hilfe unterwegs" sei. Unmittelbar nach Kriegsbeginn wurde er konkret: Wenn die USA mit ihrem Job fertig seien, sollten die Iraner und Iranerinnen die Regierung übernehmen. Als die USA fünf Wochen später eben ganz und gar nicht mit ihrem Job fertig waren, drohte er damit, "die iranische Zivilisation auszulöschen".

Alle werden bestraft
"Wann wird das iranische Volk aufstehen und kämpfen?", zeigt sich Trump nun, zu Beginn des zweiten Kriegshalbjahrs, auf seiner Medienplattform mit dem kontrafaktischen Namen "Truth Social" frustriert. Man sollte nicht jede Trump-Äußerung politisch ernst nehmen. Aber diese passt zu der jetzt von den USA gefahrenen Linie von harten wirtschaftlichen Maßnahmen und Militärschlägen auf Infrastruktur, die nicht nur das Regime der Islamischen Republik, sondern auch die Menschen stark treffen.

 
Iran: Zwei Öltanker fuhren auf Seeminen auf
In der Straße von Hormus sind iranischen Angaben zufolge in der Nacht auf heute zwei Öltanker auf Seeminen gefahren. Explosionen und Brände hätten die Crews zum Verlassen ihrer Schiffe gezwungen, teilte die Revolutionsgarde laut iranischen Medienberichten mit.

Die Revolutionsgarde kündigte „Strafmaßnahmen“ für Reedereien an, die „illegale Routen“ durch die Meerenge nutzen. Details wurden nicht genannt.

Diplomatie im Hintertreffen
Erneute gegenseitige militärische Angriffe zwischen den USA und dem Iran lassen diplomatische Bemühungen der vergangenen Woche indes weiter in den Hintergrund rücken. Das US-Militär attackierte nach eigenen Angaben in der Nacht Militäreinrichtungen der iranischen Streitkräfte.

 
Trump droht Iran mit weiteren Angriffen
Nach der Wiederaufnahme heftiger gegenseitiger Angriffe hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit weiteren Attacken gedroht. „Wir haben letzte Nacht weit mehr als nur ihren Radar in die Luft gejagt“, sagte Trump gestern im Weißen Haus.

„Es war ein sehr heftiger Angriff letzte Nacht, und wir sind bereit, jederzeit einen weiteren zu starten.“ Bei den amerikanischen Luftangriffen in der Nacht wurden iranischen Medien zufolge mindestens 19 Menschen getötet.

Die erneute US-Militäroffensive gegen den Iran wird laut Trump nicht „zu lange“ andauern. Der Iran versuche, eine Rakete zum Abwurf von Minen zu bauen, so Trump im Oval Office. Die USA hätten diese jedoch zerstört. Zudem habe der Iran an der Instandsetzung seiner Radar-und Raketensysteme gearbeitet, die ebenfalls Ziel der US-Angriffe gewesen seien.

Teheran: Kriegsverbrechen
„Die Wahrheit über diesen völkerrechtswidrigen Krieg und das wahre Gesicht des Kriegsverbrechens zeigen sich in Sirik, wo eine Hochzeitsfeier brutal bombardiert wurde“, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei, im Onlinedienst X.

 
Iran greift erneut Ziele in Kuwait an
Der Golfstaat Kuwait ist am frühen Morgen erneut Ziel iranischer Angriffe geworden. Die Luftabwehr wehre „feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab“, teilte das Militär des mit den USA verbündeten Landes auf der Plattform X mit. Explosionsgeräusche seien auf das Abfangen der Drohnen zurückzuführen.

Irans staatlicher Rundfunk Irib berichtete, die Angriffe seien eine Antwort auf „Amerikas Verbrechen“ und richteten sich gegen US-Militärstützpunkte in Kuwait.

Kuwait war wie auch Jordanien und Bahrain erst in der Nacht auf gestern Ziel iranischer Vergeltungsschläge gewesen, nachdem das US-Militär nach eigenen Angaben Militäreinrichtungen im Iran attackiert hatte. Die drei Staaten sind Verbündete Washingtons und beherbergen US-Stützpunkte.

 
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