AlbaMuslims
Gesperrt
Ist der Koran ausreichend?
Frage:
Was sagt man zu jemandem, der nicht an die Ahadith glaubt?
Antwort:
Zunächst einmal, der Koran ist das Wort Allahs (swt). Es weist die Gläubigen an, keine Nachrichten weiterzugeben, die von einem schamlosen offenen Sünder (Fasiq) kommen, bis wir die Fakten bezüglich dieser Nachricht ermittelt haben. Allah (swt) gebietet:
"O ihr, die ihr glaubt, wenn ein Frevler (Fasiq) euch eine Kunde bringt, so vergewissert euch (dessen), damit ihr nicht anderen Leuten in Unwissenheit ein Unrecht zufügt und hernach bereuen müsst, was ihr getan habt." (Sure 49:6)
Aus diesem Vers können wir demnach also entnehmen, dass wir nicht dazu verpflichtet sind, die Nachricht durch zusätzliche Überlieferer zu bestätigen, wenn der Überlieferer der Nachricht als ehrlich, fromm und wahrhaftig bekannt ist, da Allah (swt) den offenen Sünder (Fasiq) ganz spezifisch erwähnt hat. Mit anderen Worten, wenn Er für uns beabsichtigt hätte, dass wir die Wahrhaftigkeit (der Nachrichten) aller Leute, unabhängig von ihrer Integrität, erst überprüfen, so hätte Er gesagt: "…wenn eine Person euch eine Kunde bringt…" Aber er sagte: "…wenn ein Frevler (Fasiq) euch eine Kunde bringt…"
Hinzu kommt, dass die Ablehnung aller Ahadith zu Unbrauchbarkeiten im Koran führen würde. Was ich damit meine, ist, dass wir nicht in der Lage wären, gewisse essentielle und wichtige Gebote zu erfüllen, die wir im Koran (vorgeschrieben) finden.
Ein Beispiel ist der Vers, in welchem Allah (swt) sagt, dass Frauen, welche sich der Unzucht schuldig gemacht haben, in ihre Häuser eingesperrt werden sollen, bis sie der Tod überkommt (4:15), während ein anderer Vers besagt, dass die Person, welche dieser Sache schuldig ist, sei sie Mann oder Frau, mit 100 Peitschenhieben bestraft werden muss (24:2).
In den Schwertversen heisst es, man solle die Kafirs (Nichtmuslime) töten und in anderen Versen steht das Gegenteil. Dies so zu belassen, ohne auf die Ahadith zurückzugreifen, würde darin resultieren, dass wir Widersprüche im Koran akzeptieren.
Wir Muslime wissen, dass wir die Pflicht haben die Zakat zu entrichten, denn Allah (swt) sagt im Koran:
"Verrichtet das Gebet und entrichtet die Almosensteuer (Zakat)" (2:43; 2:83; 24:56 u.a.)
Hier ist also die Rede davon, dass wir die Zakat entrichten müssen. Jetzt ist jedoch die Frage, wie viel wir entrichten müssen?
Mohammed (saws) sagte:
"Für jede vierzig Schafe oder Ziegen eins" (Aba Dawud, Ahmad u.a., hasan)
Rechnerisch betrachtet wären dies 2,5 %. Die Gelehrten sagen also, dass wir 2,5 % unseres Vermögens hingeben müssen. Dies wissen wir, wie der oben genannte Hadith bestätigt, durch die Sunnah. Jetzt fragt man sich, wie viel die Quraniten bezahlen
Wenn dieser Vers wieder nach eigener Neigung interpretiert werden würde, dann könnte jeder soviel bezahlen, wie er möchte. Ein Millionär bezahlt z.B. 1.-, weil er der Meinung ist, dass keine Mindestzahl in diesem Vers des Korans genannt wird und man der Sunnah sowieso keinerlei Beachtung schenken brauch.
"Es gebührt keinem Gläubigen -Mann oder Frau- wenn Gott und sein Gesandter eine Entscheidung getroffen haben, eine eigene Wahl zu treffen. Wer sich Gott und Seinem Gesandten widersetzt, geht eindeutig irre." (33:36)
Wa Salam
AlbaMuslims
Frage:
Was sagt man zu jemandem, der nicht an die Ahadith glaubt?
Antwort:
Zunächst einmal, der Koran ist das Wort Allahs (swt). Es weist die Gläubigen an, keine Nachrichten weiterzugeben, die von einem schamlosen offenen Sünder (Fasiq) kommen, bis wir die Fakten bezüglich dieser Nachricht ermittelt haben. Allah (swt) gebietet:
"O ihr, die ihr glaubt, wenn ein Frevler (Fasiq) euch eine Kunde bringt, so vergewissert euch (dessen), damit ihr nicht anderen Leuten in Unwissenheit ein Unrecht zufügt und hernach bereuen müsst, was ihr getan habt." (Sure 49:6)
Aus diesem Vers können wir demnach also entnehmen, dass wir nicht dazu verpflichtet sind, die Nachricht durch zusätzliche Überlieferer zu bestätigen, wenn der Überlieferer der Nachricht als ehrlich, fromm und wahrhaftig bekannt ist, da Allah (swt) den offenen Sünder (Fasiq) ganz spezifisch erwähnt hat. Mit anderen Worten, wenn Er für uns beabsichtigt hätte, dass wir die Wahrhaftigkeit (der Nachrichten) aller Leute, unabhängig von ihrer Integrität, erst überprüfen, so hätte Er gesagt: "…wenn eine Person euch eine Kunde bringt…" Aber er sagte: "…wenn ein Frevler (Fasiq) euch eine Kunde bringt…"
Hinzu kommt, dass die Ablehnung aller Ahadith zu Unbrauchbarkeiten im Koran führen würde. Was ich damit meine, ist, dass wir nicht in der Lage wären, gewisse essentielle und wichtige Gebote zu erfüllen, die wir im Koran (vorgeschrieben) finden.
Ein Beispiel ist der Vers, in welchem Allah (swt) sagt, dass Frauen, welche sich der Unzucht schuldig gemacht haben, in ihre Häuser eingesperrt werden sollen, bis sie der Tod überkommt (4:15), während ein anderer Vers besagt, dass die Person, welche dieser Sache schuldig ist, sei sie Mann oder Frau, mit 100 Peitschenhieben bestraft werden muss (24:2).
In den Schwertversen heisst es, man solle die Kafirs (Nichtmuslime) töten und in anderen Versen steht das Gegenteil. Dies so zu belassen, ohne auf die Ahadith zurückzugreifen, würde darin resultieren, dass wir Widersprüche im Koran akzeptieren.
Wir Muslime wissen, dass wir die Pflicht haben die Zakat zu entrichten, denn Allah (swt) sagt im Koran:
"Verrichtet das Gebet und entrichtet die Almosensteuer (Zakat)" (2:43; 2:83; 24:56 u.a.)
Hier ist also die Rede davon, dass wir die Zakat entrichten müssen. Jetzt ist jedoch die Frage, wie viel wir entrichten müssen?
Mohammed (saws) sagte:
"Für jede vierzig Schafe oder Ziegen eins" (Aba Dawud, Ahmad u.a., hasan)
Rechnerisch betrachtet wären dies 2,5 %. Die Gelehrten sagen also, dass wir 2,5 % unseres Vermögens hingeben müssen. Dies wissen wir, wie der oben genannte Hadith bestätigt, durch die Sunnah. Jetzt fragt man sich, wie viel die Quraniten bezahlen
Wenn dieser Vers wieder nach eigener Neigung interpretiert werden würde, dann könnte jeder soviel bezahlen, wie er möchte. Ein Millionär bezahlt z.B. 1.-, weil er der Meinung ist, dass keine Mindestzahl in diesem Vers des Korans genannt wird und man der Sunnah sowieso keinerlei Beachtung schenken brauch.
"Es gebührt keinem Gläubigen -Mann oder Frau- wenn Gott und sein Gesandter eine Entscheidung getroffen haben, eine eigene Wahl zu treffen. Wer sich Gott und Seinem Gesandten widersetzt, geht eindeutig irre." (33:36)
Wa Salam
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