Ja genau, ich bin ne antifaschistische Faschistin.
nemoj zameriti, on je malo poglup.
Oder jene ,die am 8 Mai 45 ihren Bart gestutzt haben und Partisanen wurden ......ohne Tito seid ihr nichts
natürlich, das haben nun wirklich ALLE cetniks gemacht. Jeder Einzelne, was?
:roll:
Zu Titos Zeiten konnte man das Haus verlassen ohne abzuschliessen weil man keine angst hatte hass irgendwer einbricht und was klaut.
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Es gab ja auch nichts was man klauen konnte.
naja, es gab sicher mehr zu klauen als in den heutigen nicht-kriminellen Arbeiterhaushalten.
Es gab Unterdrückung von Religion und es wurde streng darauf geachtet das die Kirche keine öffentliche Wirkung hat als Träger der nationalen Identitäten die womöglich nationalistische Bewegungen auslösen könnten.
naja, was isn so schlimm an einer Trennung von Kirche und Staat? Gerade nach dem 2.WK und den Gräueltaten der Faschisten kann ich verstehen, dass man auf eine solche Wiederholung der Geschichte verzichten wollte.
Du hast schon Recht, sowas erzeugt natürlich Unmut unter religiöseren Menschen, die sich auch über ihren Glauben definieren. Andererseits wollte man so aber auch Proteste und Auftstände minimieren...dass man sich dabei versch. umstrittener Methoden bedient hat, is halt fragwürdig....
Dass die Religionsausübung unter Tito explizit verboten war, man deswegen keine Arbeit bekam usw...halt ich alles für Märchengeschichten, da ich mich wie Moonchild an die Aussagen von Zeitzeugen (aus allen ethnischen Gruppen, sozialen Schichten und versch. Gebieten) stütze. Is halt auch "relativ subjektiv."
Dass man als Kommunist oder Mitglied einer Partei bevorzugt wurde, ist aber auch Tatsache.
Dass viele Kroaten in Tudjman 'nen großen Staatsmann sehen, kann ich sogar nachvollziehen und werd mich dazu auch nicht weiter äußern...auf nen grünen Zweig kommen wir ned ;-)
aber was Tito betrifft, so find ichs immer wieder interessant, dass so viele "klinci" auf ihn spucken, die weit nach seinem Tod überhaupt zur Welt gekommen sind.
Rein geschichtlich betrachtet, haben wir ihm mehr als genug zu verdanken. Ich will ned wissen, was mit den Territorien der Ex-YU-Länder passiert wäre, wenn er nicht als Sieger hervorgegangen wäre.
Natürlich war die Zensur, Bespitzeln und das Verurteilen von Personen ohne anständigen vorausgegangen Prozess falsch... aber da bin ich auch wieder mit einigen hier einer Meinung- wen hätte man den gerne an der Spitze gesehen? Die Faschisten??? Zu dieser Zeit war ein Antifaschist bitter nötig und dieser war nun mal Tito.
Rückblickend betrachtet werfen sich halt viele andere Fragen auf: War es wirklich klug unbedingt Völker zusammenhalten zu wollen, die offensichtlich nichts miteinander zu tun haben wollten? Ethnien, die sich gegenseitig abgeschlachtet bzw. abgeschlachtet wurden... auch die Unterdrückung der Geschichtsaufarbeitung zeigt heute ihre Schattenseiten...
Tito is für mich ein extrem schwieriges Thema, nimmt schon philosophische Ausmaße an.
Der Vergleich mit Tudjman is aber wirklich nicht angebracht.