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BalkanForum
Erfinder des Döner Kebab in Berlin gestorben
Mehmet Aygün entdeckte das beliebte Fastfood-Essen
Foto: Imago
Der Döner Kebab stammt nicht aus der Türkei, sondern aus Berlin. Sein türkischer Erfinder des Döner Kebab starb nun im Alter von 87 Jahren an Knochenkrebs in einem Berliner Pflegeheim. Mahmut Aygün habe zum Schluss unter starken Schmerzen gelitten, so sein ältester Sohn Cengiz Aygün.
Im Sommer 1971 hatte der türkische Einwanderer die geldbringende Idee. Zu der Zeit arbeitete er im "City-Imbiss" am Zoologischen Garten in Berlin. Er füllte eine Teigtasche mit Döner-Fleisch und Joghurt-Soße und verkaufte alles für 2 DM. So ging der erste Döner Kebab über die Ladentheke und wurde als original türkisches Gericht verkauft. In der Türkei wird das Dönerfleisch aber mit Salat und Soße auf einem Teller serviert. Nachdem der Döner Kebab in den 70er Jahren in Deutschland zu einer der beliebtesten Fast-Food-Mahlzeiten wurde, fanden auch die Bewohner in der Türkei gefallen an dieser Mahlzeit und die dortigen deutschen Touristen.
Rund 1600 Dönerläden gibt es heute in Berlin. Ohne Mahmut Aygün wäre das unvorstellbar. Viele Immigranten in Europa hätten keine Arbeit.
Reich wurde Aygün dennoch nicht durch seine Erfindung. Er ließ sie nicht patentieren.
Aygün wird auf dem türkischen Friedhof an der Sehitlik-Moschee in Berlin-Neukölln beigesetzt.
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