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Kingovic
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Banja Luka (dpa) - Die Serben in Bosnien-Herzegowina müssen keine Entschädigung für die von ihnen während des Krieges (1992-1995) zerstörten 16 Moscheen zahlen. Das entschied das Oberste Gericht der serbischen Landeshälfte Bosniens in Banja Luka, berichteten die lokalen Medien am Donnerstag übereinstimmend. Serbische Verbände hatten die Gotteshäuser 1993 systematisch demoliert. Darunter befand sich auch die Ferhat-Pasina-Moschee aus dem 16. Jahrhundert.
In erster Instanz hatte ein Gericht den Muslimen eine Entschädigung von umgerechnet 32 Millionen Euro zugesprochen. In zweiter Instanz war dieses Urteil ebenso kassiert worden wie jetzt in der letzten Instanz vom Obersten Gericht. Seit einigen Jahren baut die muslimische Glaubensgemeinschaft die zerstörte Ferhat-Pasina-Moschee im Zentrum von Banja Luka wieder auf. Wegen Geldmangels hat sich die Fertigstellung dieses auf umgerechnet 7,5 Millionen Euro bezifferten Baus immer wieder verschoben.
Keine Entschädigung für zerstörte Moscheen in Bosnien | EUROPE ONLINE
In erster Instanz hatte ein Gericht den Muslimen eine Entschädigung von umgerechnet 32 Millionen Euro zugesprochen. In zweiter Instanz war dieses Urteil ebenso kassiert worden wie jetzt in der letzten Instanz vom Obersten Gericht. Seit einigen Jahren baut die muslimische Glaubensgemeinschaft die zerstörte Ferhat-Pasina-Moschee im Zentrum von Banja Luka wieder auf. Wegen Geldmangels hat sich die Fertigstellung dieses auf umgerechnet 7,5 Millionen Euro bezifferten Baus immer wieder verschoben.
Keine Entschädigung für zerstörte Moscheen in Bosnien | EUROPE ONLINE