Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Kindermörder erhält Entschädigung für Folterdrohung

Hätte sich im Nachhinein herausgestellt, dass er unschuldig ist, hätte ihm die Entschädigung zugestanden, aber so hat er sich sein Recht auf Menschwürde verspielt, außerdem dachten die Ermittler ja als sie ihm gedroht haben, dass der Junge noch lebt und in akuter Lebensgefahr schwebt. Plus es war schon mehr als eindeutig, dass er der Haupt bzw. zumindest Mittäter war, weil man ihn mit einem Teil des Lösegelds erwischt hatte, also haben die Ermittler alles richtig gemacht.

Dann müsste es Gesetze geben, die die Menschenwürde in bestimmten Fällen aufhebt. Und dann müsste man alle diese Fälle aufzählen. Und dann gäbe es immernoch Schlupflöcher, mit der man die Menschenwürde abschaffen könnte. Und solche Schlupflöcher werden dann missbraucht, wenn man meint, man müsse die Menschenwürde "lockern". Und ehe man sich versieht, landet man in afghanischen Zuständen, wo ein paar bestimmte Personen entscheiden, wer Menschenwürde besitzt und wer nicht.

Der Fall ist tragisch, aber lieber gibt man dem Typen die 3000 Euro und lässt den Fall ruhen anstatt neue, komplexe Gesetze zu entwerfen, die noch dazu die Menschenwürde aufheben. Panische Reaktionen sind jetzt völlig falsch. In Deutschland leben über 79 Millionen Nicht-Verbrecher und wegen einem Verbrecher soll man jetzt waghalsige Gesetzesänderungen vornehmen, das ist verrückt.

PS: Mit Folter oder Drohungen erreicht man ohnehin nicht viel. Das bringt mehr Schlechtes als Gutes.
 
Dann müsste es Gesetze geben, die die Menschenwürde in bestimmten Fällen aufhebt. Und dann müsste man alle diese Fälle aufzählen. Und dann gäbe es immernoch Schlupflöcher, mit der man die Menschenwürde abschaffen könnte. Und solche Schlupflöcher werden dann missbraucht, wenn man meint, man müsse die Menschenwürde "lockern". Und ehe man sich versieht, landet man in afghanischen Zuständen, wo ein paar bestimmte Personen entscheiden, wer Menschenwürde besitzt und wer nicht.

Der Fall ist tragisch, aber lieber gibt man dem Typen die 3000 Euro und lässt den Fall ruhen anstatt neue, komplexe Gesetze zu entwerfen, die noch dazu die Menschenwürde aufheben. Panische Reaktionen sind jetzt völlig falsch. In Deutschland leben über 79 Millionen Nicht-Verbrecher und wegen einem Verbrecher soll man jetzt waghalsige Gesetzesänderungen vornehmen, das ist verrückt.

PS: Mit Folter oder Drohungen erreicht man ohnehin nicht viel. Das bringt mehr Schlechtes als Gutes.

Aber wenn wir bei genau diesem Fall bleiben, seine Mittäterschaft war schon ziemlich sicher bewiesen, da er mit einem Teil des Lösegeldes erwischt wurde, also müssten die Gerichte mal abwägen, was mehr zählt, die Menschenwürde des Täters oder das Leben des Opfers.
 
Nach seiner Festnahme wurde dem heute 37-Jährigen in einem Verhör Gewalt angedroht, damit er das Versteck des Jungen preisgibt.

Ist das nicht eine legitime Vorgehensweise der Polizei, wenn ein Täter nicht sagen will, wo sich das Opfer aufhält?
 
Ist das nicht eine legitime Vorgehensweise der Polizei, wenn ein Täter nicht sagen will, wo sich das Opfer aufhält?

In Deutschland stellt die Androhung von Gewalt gemäß Paragraph 240 einen Straftatbestand dar. Das Gericht hat hier also im Rahmen der Gesetzmäßigkeit ein korrektes und in der Sache richtiges Urteil gefällt.
 
Zurück
Oben