Kann ich nicht beurteilen, nehme es nur an weil im Text steht dass man in Ex-YU insgesamt nach Wegen sucht die Schulen irgendwie zu behalten ohne von Erdogan fallen gelassen zu werden.
Das man nicht nach Erdogans Pfeife tanzen will ist vollkommen verständlich. Würde ich auch nicht machen. Man sollte aber diese Schulen stärkeren Kontrollen unterziehen, gleichzeitig geht es ja ohne hin hauptsächlich um die Gebäudestruktur. Ich bin mir sicher, dass es sich auch viele Albanische Lehrer/Professoren finden die diese Lücke füllen könnten. Dennoch sollte man diese Gruppe, die es sich in den Sinn gesetzt hat Staaten zu unterwandern durch eben Bildungs-und Kulturförder angebote nicht legitimieren. Kirgisistan als Beispiel, war als Zentrale der Macht in Zentralasien gedacht wo sie es auch geschafft hätten.
Erdogan hat mit dieser Gruppe zusammen gearbeitet, weil sie eben das nötige Geld haben und dieses auch anbieten. Er hat sich abhängig von Gülen gemacht und dieser hat seine Wahlkämpfe lange Jahre gesponsert. Diese Gruppe ist nicht geschrumpft noch geschwächt sondern agiert weiterhin unkontrolliert durch Staaten hinweg durch und setzt ihre Agenda fort.
Albanien könnte jedoch noch ein Problem bekommen. Dort ist der Islam auch durch den Bektas-Orden vertreten und dieser ist Sufistisch orieniert wie auch der von Gülen. Allegmein sollte die Türkei schmerzensgeld an Albanien zahlen, dass man dieses kleine Land in solche Probleme gebracht hat.