ist eine Stadt im Südosten
Albaniens. Die Stadt hat etwa 75.000 Einwohner (2005) und liegt in einer fruchtbaren Hochebene auf rund 850 m ü. d. M. umgeben von annähernd doppelt so hohen Bergen. Das Klima im Sommer ist mit maximal 26 °C angenehm warm, die Winter sind hingegen mit -3 °C bis +4 °C im Januar recht kalt.
In Korça haben die Behörden des gleichnamigen
Qarks und des
Kreises (rrethi) ihren Sitz. Eine neu gebaute Schnellstraße nach Osten über
Bilisht verbindet Korça mit dem rund 30 Kilometer entfernten
Griechenland. Eine weitere wichtige Straße führt in nördlicher Richtung nach
Pogradec und von dort weiter nach Mittelalbanien oder ins mazedonische
Ohrid.
Während die ländliche Umgebung Korças mehrheitlich von
sunnitischen Muslimen und
Bektaschis bewohnt wird, sind in der Stadt selbst die
orthodoxen Christen stark vertreten. Noch Mitte des 19. Jahrhunderts waren von 10.000 Einwohnern rund 90 Prozent Christen. Auch 1918 besaß Korça den höchsten Anteil orthodoxer Bevölkerung aller albanischen Städte. In diesem Jahr wurden 17.779 orthodoxe Albaner und 5.464 Moslems gezählt. Korça ist Sitz eines orthodoxen Bischofs. Die 1992-1995 erbaute neue Kathedrale ist der Auferstehung Christi (alb.
Ringjallja e Krishtit) geweiht. Sie gilt als das größte Gotteshaus Albaniens.
Neben
Albanern gehören als Minderheiten über 1000
slawische Mazedonier, zahlreiche
Aromunen (
Walachen), sowie eine größere Gruppe
Roma zu den Einwohnern. Aromunen gehörten zu den ältesten Siedlern in der Stadt. Viele sind auch Ende des 18. Jahrhunderts aus dem etwa 20 Kilometer westlich gelegenen Bergort
Voskopoja (
aromunisch: Moscopole) zugezogen.
Die Stadt hat ein Theater und ein landesweit bekanntes Gymnasium mit musikalischer Spezialausbildung.
Der lokale
Fußballklub KS Skënderbeu Korça spielt in der Saison 2009/10 in der
höchsten Liga.
Stadtbild
Zentrum des Geschäftslebens ist der um 1900 mit Lindenbäumen und breiten Gehwegen angelegte
Bulevardi Republika, an dessen Südende sich die Kathedrale befindet. Damals war die Stadt auch ein überregional bedeutendes Handelszentrum. Der enge Kontakt zu Mitteleuropa und der Einfluss der zurückgekehrten Auswanderer nach Amerika ist noch heute im Stadtbild zu erkennen, denn viele vermögende Bürger ließen sich Wohnhäuser im Stil der Gründerzeit errichten, wie sie vor allem in Deutschland und Österreich verbreitet waren. Die reichen Kaufleute aus Korça waren regelmäßig auf den Messen in
Leipzig und
Wien vertreten. An den ebenfalls als Alleen angelegten Nebenstraßen und in dem Viertel südlich der Kathedrale sind noch zahlreiche dieser mehrstöckigen Häuser und durch Vorgärten von der Straße zurückgesetzte Villen erhalten. Es finden sich Bauformen des Klassizismus (Kapitelle, Faszien) und sogar Detailformen des Jugendstils. Solange sie noch bewohnt werden, sind es die relativ am besten erhaltenen Gebäude der Stadt.
Partnerstädte von Korca sind Cluj in Rumänien und Thessaloniki in Griechenland
Blick vom Heldenfriedhof auf die Stadt
erste albanische Schule im Stadtzentrum
Neue orthodoxe Kirche von Korca
Kleine Gasse in Korca
Blick in die neue orthodoxe Kirche
Bier aus Korca
Souvenier
Mirahori Moschee
Alliance Francaise

vllt ein französisches Massengrab(dort steht nur francaise)
Bergdorf bei Korca
neues Gebäude
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Einkaufzentrum am Rande des Basares
Voskopoja 20 kmvon Korca entfernt
Shen Kolle Kiche von innen
Voskopoja--->
http://de.wikipedia.org/wiki/Voskopoja
Korça ? Wikipedia
Bashkia - Bashkia e Korces - Korca qyteti i festave
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