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Kosova llogarit mbështetjen e fortë nga Turqia

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AlbaJews

Free Balkanic Army
Stimmt auch. Ist aber die bessere Alternative oder? Was ist das kleinere Übel?
Solange das Albanische als Ganzes gestärkt wird, auf welche Art auch immer, kanns nicht unbedingt ein Problem sein.
Plus: Ihr wollt ja schliesslich mal alle in einem Staat leben, oder? Her mit der Einheitssprache.:biggrin:

Ich würde auf eine Wiedervereinigung verzichten, wenn das das Ende des Ghegischen Dialektes bedeuten würde.
 

Sazan

Arvanit
Natürlich nicht. Unweit meiner Heimatstadt im Kosovo, im Gebirge Rugovas, wurden im 19. Jahrhundert alle albanischen, krypto-christlichen Einwohner eines ganzen Dorfes geköpft. Das waren also Menschen, denen der Islam auferzwungen wurde, insgeheim aber Christen blieben.

erzähl bitte nicht so einen scheiß :facepalm:

wir sind und waren nie krypto-christen. rugova hat die gesamte osmanenzeit verpennt und den islam erst dann angenommen, als die osmanen anfingen sich aus peje zurückzuziehen... und das freiwillig.
 

VoxPopuli

Dardania
erzähl bitte nicht so einen scheiß :facepalm:

Warum Scheiss? Das ist aus Fachliteratur.

In einigen Gemeinden v.a. im westlichen (bei Peja) und südlichen Kosovo entstand das Phänomen des Kryptochristentums, von Christen, die äusserlich den Islam annahmen, um Diskriminierung zu vermeiden, im Familienleben aber weiterhin ihrem alten Glauben anhingen. [...] Wie gefährlich es war, seinen alten Glauben öffentlich zu bekennen, zeigt die Hinrichtung von Krypto-Katholiken in Rugova bei Peja im Jahre 1817.

Aus: Kosovo - Kurze Geschichte einer zentralbalkanischen Landschaft von Oliver Jens Schmitt.
 

FloKrass

Dvoglavi orao
erzähl bitte nicht so einen scheiß :facepalm:

wir sind und waren nie krypto-christen. rugova hat die gesamte osmanenzeit verpennt und den islam erst dann angenommen, als die osmanen anfingen sich aus peje zurückzuziehen... und das freiwillig.

Man erzählt sich: kur kish pas shku Hoxha mi kthy Rugovasit prej fese se krishter ne ate islame ata e kishin pas pyet Hoxhen "hoxhe a bon me na e shty deri ne pranvere mu kthy ne fe islame", i vet hoxha "po pse deri ne pranvere, njejt si ne dimen si ne pranvere", i thojn ata " po bre hoxhe po i kemi edhe ni kallabllak derra e deri ne pranvere i ham e nuk i lajm me shku posht" :D
 

Bambi

Schwiegermütterschreck
Oliver Jens Schmitt, kein Kommentar.

Professur für Osteuropäische Geschichte an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät in Wien.


Hört sich für mich seriös an, oder glaubst du nur Albanern in Puncto albanische Geschichte? :lol:
 
R

RedOx

Guest
Ich würde auf eine Wiedervereinigung verzichten, wenn das das Ende des Ghegischen Dialektes bedeutet.

Der wird in Zukunft wohl untergehen.Das Toskische wird, eben weil es eher im Hochalbanischen verarbeitet ist, länger bestehen oder gar überleben.
  • In den Medien (und damit meine ich nicht nur Fernsehsendungen, sondern auch stinknormale Literatur) wird auf Hochalbanisch kommuniziert.
  • Der Medienkonsum steigt und steigt ( weil Lebensstandard+). Das Hochalbanische färbt immer mehr ab.
  • Der Lebensstandard steigt, man wird mobiler, ist vernetzter: Mehr Kontakt = Mehr Austausch zwischen diesen Personen => Auch ein sprachliches Geben und Nehmen = Die sprachlichen Grenzen verschwimmen, alles wird verwässert, wird unschärfer, inkonsequent. Dabei bleibt aber das staatlich geförderte Hochalbanisch konstant...
  • Der Einheitsstaat begünstigt zusätzlich das Bestehen/Ausbreiten des Hochalbanischen.
 

Sazan

Arvanit
Warum Scheiss? Das ist aus Fachliteratur.

komisch.. weder mir, noch meiner familie ist dieses massaker bekannt. dabei gehörten wir zu den familien, die den islam zuletzt angenommen haben. aber oliver jens schmitt (baujahr 1973) muss ja wissen, was sich dort 1817 zugetragen hat.
 

Jean Gardi

Spitzen-Poster
Warum Scheiss? Das ist aus Fachliteratur.

In einigen Gemeinden v.a. im westlichen (bei Peja) und südlichen Kosovo entstand das Phänomen des Kryptochristentums, von Christen, die äusserlich den Islam annahmen, um Diskriminierung zu vermeiden, im Familienleben aber weiterhin ihrem alten Glauben anhingen. [...] Wie gefährlich es war, seinen alten Glauben öffentlich zu bekennen, zeigt die Hinrichtung von Krypto-Katholiken in Rugova bei Peja im Jahre 1817.

Aus: Kosovo - Kurze Geschichte einer zentralbalkanischen Landschaft von Oliver Jens Schmitt.

Gefährlich in diesem Fall war es aber wohl eher für Steuererleichterungen sich als "Muslime" auszugeben.
Sie wurden bestimmt nicht dafür hingerichtet weil sie Christen waren sondern weil sie den "Staat" verarscht haben.
 
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