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Dvoglavi orao

Ein Albaner aus dem Kosovo wurde am Dienstag abend in Serbien verletzt, nachdem er von einem Auto mit Nis-Kennzeichen genötigt wurde, in dem er die Strasse blokierte, den fahrenden Bus mit 55 Insassen mitten im Wald anzuhalten
Qazim Berisha, der Busfahrer der Busunternehmens "BICI-COM" sagt für RFE, dass er die Gründe für den Angriff nicht kenne, welcher sich nur weniger Kilometer hinter der Grenze Kosovo-Serbien ereignete.
"Der Vorfall ereignete sich so, dass sie uns den Weg versperrten und uns nicht erlaubten weiter zu fahren. Aius einem roter Volkswagen Golf mit Nis-Kennzeichen, positionierte sich vor den Bus. Sie griffen uns an," berichtet das Opfer.
Die Kosovo-Polizei bestätigte den Vorfall, der sich am Sonntag gegen 22:00 Uhr ereignet hat, einiger Kilometer hinter der Grenze auf serbischem Territorium.
Dem Polizeisprecher der Kosovopolizei Baki Kelani zufolge, verkehrte der Bus zwischen Kosovo und Österreich.
"Nach noch nicht bestätigten Informationen handelt es sich um einen Angriff mit einem Messer auf den Busfahrer, nachdem er ausstieg, um den Vorfall mit den Verdächtigen zu klären. Daraufhin kam es zu Handgreiflichkeiten und das Opfer wurde mit einem Messer angegriffen und erlitt dabei zwei Verletzungen," berichtet Kelani.
Die Polizei sagt, dass es aufgrund der mangelnden Informationen noch nicht möglich ist, genaue Details über Motive oder Auslöser des Vorfalls zu geben, da der Vorfall sich auf fremden Territorium ereignet hat und darauf gewartet werden muss, bis Informationen von der serbischen Polizei eintreffen.
Der Busfahrer erlitt zwei Stichverletzungen, die von einem der beiden Verdächtigen verursacht wurden.
"Sie waren zu zweit bzw, zu dritt, da einer von ihnen im Auto verharrte, eine genaue Zahl kann ich jedoch nicht nennen. Ich hatte keine andere Wahl, ausser aus dem Bus auszusteigen, da ich nicht erlauben konnte, dass sie in den Bus einsteigen und die Gäste belästigen oder angreifen. Zusätzlich wurde noch mit Steinen auf den Bus geworfen," erklärt der Busfahrer Qazim Berisha.
Berisha erklärt, dass zum Zeitpunkt des Angriffs sich 55 Menschen im Bus befanden, unter ihnen Kinder, Frauen und alte Menschen, die von dem Vorfall, der sich mitten im Wald ereignete, schockiert waren.
Qazim Berisha beschwert sich, dass er von dortigen Behörden keinerlei Hilfe erhalten hat, nachdem er verletzt wurde.
"Ich musste ein Privatauto anrfufen, um mich abzuholen und mich in ein naheliegendes Krankenhaus auf Kosovarischer Seite zu fahren."
Das Opfer erlitt Verletzungen an Brust und Achselhöhle und ist in der Universitätsklinik Prishtina stationiert.
Um den Vorfall zu klären, habe die kosovarische Polizei die serbische Polizei konkatiert, doch man wisse von einem solche Vorfall nichts, hieß es von serbicsher Seite.
Berisha: Na bllokuan rrugën dhe na sulmuan
