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Kosovo: Neuauszählung der Stimmen nach Parlamentswahl angeordnet
Wegen Unregelmäßigkeiten bei der ersten Auszählung
Pristina - Knapp eine Woche nach der Parlamentswahl in der von der UNO verwalteten (UNMIK) südserbischen Provinz Kosovo hat die Wahlkommission am Freitag wegen Unregelmäßigkeiten eine Neuauszählung aller Stimmzettel angeordnet. In einer Erklärung hieß es, bei einer internen Überprüfung seien eine Reihe von Fehlern bei der ersten Stimmenauszählung festgestellt worden. Anlass der Überprüfung waren den Angaben zufolge Beschwerden politischer Parteien und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die die Wahl beaufsichtigte.
Damit ist die Neuauszählung aller rund 600.000 am vergangenen Samstag abgegebenen Stimmen notwendig. Dies sei der verlässlichste und effizienteste Weg, um Fehler, wo immer deren Ursache auch liege, zu beseitigen, sagte Pascal Fieschi, der Leiter der OSZE-Mission im Kosovo. Die Wiederholung der Auszählung wird nach seiner Einschätzung etwa drei Tage dauern.
Nach bisher veröffentlichten Teilergebnissen ist die Demokratische Liga von Präsident Ibrahim Rugova mit 45,3 Prozent stärkste Fraktion, verfehlte aber die absolute Mehrheit. Die Wahlbeteiligung betrug 51 Prozent, fast 13 Prozentpunkte weniger als 2001. Die meisten Serben hatten die Wahl im überwiegend von Albanern bewohnten Kosovo boykottiert. Gleichwohl stehen den Serben im Parlament von Pristina zehn der 20 Sitze zu, die Minderheiten vorbehalten sind. (APA)
Wegen Unregelmäßigkeiten bei der ersten Auszählung
Pristina - Knapp eine Woche nach der Parlamentswahl in der von der UNO verwalteten (UNMIK) südserbischen Provinz Kosovo hat die Wahlkommission am Freitag wegen Unregelmäßigkeiten eine Neuauszählung aller Stimmzettel angeordnet. In einer Erklärung hieß es, bei einer internen Überprüfung seien eine Reihe von Fehlern bei der ersten Stimmenauszählung festgestellt worden. Anlass der Überprüfung waren den Angaben zufolge Beschwerden politischer Parteien und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die die Wahl beaufsichtigte.
Damit ist die Neuauszählung aller rund 600.000 am vergangenen Samstag abgegebenen Stimmen notwendig. Dies sei der verlässlichste und effizienteste Weg, um Fehler, wo immer deren Ursache auch liege, zu beseitigen, sagte Pascal Fieschi, der Leiter der OSZE-Mission im Kosovo. Die Wiederholung der Auszählung wird nach seiner Einschätzung etwa drei Tage dauern.
Nach bisher veröffentlichten Teilergebnissen ist die Demokratische Liga von Präsident Ibrahim Rugova mit 45,3 Prozent stärkste Fraktion, verfehlte aber die absolute Mehrheit. Die Wahlbeteiligung betrug 51 Prozent, fast 13 Prozentpunkte weniger als 2001. Die meisten Serben hatten die Wahl im überwiegend von Albanern bewohnten Kosovo boykottiert. Gleichwohl stehen den Serben im Parlament von Pristina zehn der 20 Sitze zu, die Minderheiten vorbehalten sind. (APA)