Eine komplexe Frage.
Die abrahamitischen Religionen, sprich Judentum, Christentum und Islam, mal grundsätzlich nicht. Gott wird hierbei "personifiziert", nach ihm wird das Leben gerichtet, er sagt was Gut ist und was nicht, auch wenn es, laut den Glaubensrichtungen, das beste für den Menschen ist, was Gott will. So, setzt man sich nicht mit den moralischen Grundwerten, in erster Linie, auseinander, sondern mit dem "was man darf" und "was man nicht darf". Zusätzlich dazu kommen natürlich die jeweiligen Bücher hinzu, die die Menschen untereinander noch mal kategorisieren. Denke also eher, dass abrahamitische Glaubensrichtungen vielleicht nicht den Menschen einzeln moralisch verschlechtern, jedoch die Menschheit im Gesamtpaket durch Kategorisierungen (Frauen, Minderheiten, Andersgläubige,...).