Durch neue Gebietsaufteilung sich viele Gemeinden mehrheitlich albanisch geworden
Belgrad/Skopje - In Mazedonien wird am 13. März die Kommunalwahl stattfinden. Im Einklang mit der im Vorjahr beschlossenen neuen Gebietsaufteilung werden neue Lokalbehörden in 84 Gemeinden gewählt werden, teilte in Skopje die Staatliche Wahlkommission mit. Bisher hat es 130 Gemeinden gegeben. Der Wahlkampf soll am 20. Februar starten.
Mit den Gesetzen über die neue Territorial- und Kommunalverwaltung hatten die Behörden im vergangenen August die letzten noch unerfüllten Bestimmungen des Ohrid-Abkommens vom August 2001 erfüllt. Mit dem Abkommen waren die mehrmonatigen Kämpfe zwischen albanischen Extremistengruppen und den Regierungstruppen beendet.
Die neue Territorialverwaltung hatte auf großen Widerstand in einzelnen bisher überwiegend slawischen Kommunen getroffen, die durch den Zusammenschluss mit benachbarten Gemeinden nun eine mehrheitlich albanische Bevölkerung haben. Auch die Hauptstadt Skopje ist nunmehr zu einer zweisprachigen Stadt geworden. Ein auf Antrag der slawischen Opposition im vergangenen November abgehaltenes Referendum gegen die neue Territorialverwaltung war an einer zu niedrigen Beteiligung gescheitert.
Bin gespannt ob in Deutschland in 50 jahren auch manche Städte wie Berlin zweisprachig werden.Das Skopje zweisprachig ist das verstehe ich nicht ganz,dort leben doch nur 20%-25% Albaner.Was man nicht alles durch Terrorismus erreicht.