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BalkanForum
Mindestlohn in Österreich beschlossen Keiner soll weniger als 1000 Euro verdienen
[Bildunterschrift: In Österreich verdienen alle Arbeiter und Angestellten künftig mindestens 1000 Euro im Monat.]
Der österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) und die Wirtschaftskammer (WKÖ) haben sich auf die Einführung eines Mindestlohns von 1000 Euro brutto geeinigt. Die Mindestlohngrenze soll für Vollzeit-Beschäftigte und spätestens ab Jahresbeginn 2009 gelten und in den Tarifverträgen der einzelnen Branchen festgeschrieben werden, sagten ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer und WKÖ-Präsident Christoph Leitl bei einer Pressekonferenz. Hundstorfer nannte den Mindestlohn einen "wichtigen Beitrag in Richtung Armutsbekämpfung". Mindestlohn deutlich über Sozialhilfesatz
Rund 30.000 Arbeitnehmer in Österreich sollen von der Einführung des Mindestlohnes profitieren, vor allem im Dienstleistungssektor und im Textilgewerbe. Die vereinbarte Summe von 1000 Euro brutto entspricht dabei einem Nettolohn von 818 Euro für Arbeiter und 820 Euro für Angestellte und liegt damit über dem Mindestsatz für Notstandshilfe von 726 Euro. "Es muss sich in Österreich lohnen zu arbeiten", sagte WKÖ-Präsident Leitl. Die Regelung solle auch dazu beitragen, die Schwarzarbeit zu verringern.
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