Ich bin selbst gläubig. Aber nicht an Gott zu glauben ist ebenso "Schwachsinn" wie an ihn zu glauben. Wir projezieren natürlich nur mit unseren menschlich äußerst begrenzten Mitteln unsere Vorstellungen da hinein. Natürlich widerspiegeln alle Heiligen Bücher Geschichte, ethnische Normen ihrer und vorangegangener Zeiten etc.
Ein Freund von mir zieht mich gern auf mit folgend sehr Überspitztem auf. Was jedoch seinen wahren Kern hat und auch nicht wirklich widerlegt werden kann. Man

stelle sich als sehr charismatischer und auch rhetorisch sehr begabter Mensch hin, erzähle den Leuten, man habe eine Eingabe von Gott, trage seine Worte wieder. Natürlich ist es die reine und einzige Wahrheit und natürlich ist sie endgültig. Ein paar Menschen finden sich, die das heraus tragen und dann wollen wir mal schauen, wieviele Anhänger allgemein das findet. Ach so, und in Buchform gibts dann natürlich auch noch alles.
Wir können die Existenz von Gott, ebenso Leben nach dem Tod und alles nicht beweisen. Ebenso wie man seine Nichtexstenz nicht beweisen kann,
Was real ist, ist das was man heutzutage wissenschaftlich belegen und erklären kann. Es ist unglaublich, was man heute selbst anhand von Zähnen alles ermitteln kann. Bis hin zu ganz konkreten Ess- und Trinkgewohnheiten von einzelnen Menschen von vor tausenden Jahren! Wissenschaftler können konkret Entwicklungslinien aufzeigen und belegen, Naturphänomene etc. beschreiben und erklären bis dahin, dass man sie teils sogar vorher sagen kann. Das ist real. Alles andere ist und bleibt nur und nichts weiter als eine Frage von Glauben im wahrsten Sinne des Wortes.