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Nachrichten aus Belgien

als ob du irgend ne ahnung hast wie ich lebe oder nach welchen Lebensstandart......

naja aber hauptsache ihr regt euch über die Burka auf....... (ich finds selbst nicht gut aber auf der Welt gibt es so viele sachen über die man sich aufregen kann weil es 100x schlimmer ist...)


ps: sry für so viel offtopic :-s

Als ob du keine Kleidung, Handy, PC, und so hast. Dafür sterben auchMenschen in Afrika.
 
Belgien stoppt Rückbau aller Atomkraftwerke im Land
Die belgische Regierung hat Verhandlungen zur Übernahme aller Atomkraftwerke im Land begonnen und den Rückbau mit sofortiger Wirkung stoppen lassen.

Seine Regierung entscheide sich für eine sichere, erschwingliche und nachhaltige Energie mit weniger Abhängigkeit von fossilen Importen und mehr Kontrolle über die eigene Versorgung, schrieb Ministerpräsident Bart De Wever dazu heute auf der Plattform X.

Sieben Reaktoren samt Personal betroffen
Der Energiekonzern Engie gab zudem die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zu den exklusiven Verhandlungen mit dem belgischen Staat bekannt.

Es gehe um die Übernahme der sieben Reaktoren, des zugehörigen Personals, aller AKW-Tochtergesellschaften sowie sämtlicher damit verbundener Vermögenswerte und Verbindlichkeiten einschließlich der Stilllegungs- und Abrisspflichten. Bis Oktober soll laut Mitteilung eine grundsätzliche Einigung erzielt sein.

 
Belgien: Vier Tote bei Kollision von Schulbus und Zug
Beim Zusammenstoß zwischen einem Schulbus und einem Zug in Belgien hat es heute laut Regierungsangaben mehrere Tote gegeben. Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke sagte dem Sender RTL, „zwei Kinder, der Fahrer des Schulbusses und eine Begleitperson“ seien gestorben.

„Wir haben Aufnahmen, die das belegen“, so Crucke weiter. Fünf weitere Kinder wurden in kritischem Zustand ins Spital gebracht. Ihr Zustand sei derzeit stabil, hieß es. Den Angaben zufolge war der Schranken am Bahnübergang geschlossen, und das rote Signal leuchtete. Wie genau es zu dem Unfall kam, müsse noch genauer untersucht werden.

„Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich viel Kraft“, schrieb der belgische Innenminister Bernard Quintin auf X.

 
Die große Pommes-Krise – Warum Belgien auf Millionen Tonnen Kartoffeln sitzen bleibt
Belgien hat die Pommes zu einem nationalen Markenzeichen gemacht. Umso bitterer ist die Lage, die sich derzeit auf den Feldern des Landes abzeichnet. Bauern entsorgen Kartoffeln, weil sie niemand mehr kaufen will. Kris D’haeyere aus Hermalle-sous-Huy musste rund tausend Tonnen seiner Ernte zurück auf die Felder kippen. Die Knollen lagen monatelang in Lagerhallen, fanden selbst für wenige Euro pro Tonne keinen Abnehmer und begannen schließlich auszutreiben. Aus einer Ernte, die für rund 200 Millionen Pommes gereicht hätte, wurde ein Verlustgeschäft. Was zunächst wie das Problem einzelner Landwirte wirkt, hat längst europäische Ausmaße angenommen. Nach einer außergewöhnlich starken Ernte sitzt Europa auf einem Überschuss von rund fünf Millionen Tonnen Kartoffeln für die industrielle Pommes-Produktion. Die Preise brachen regelrecht zusammen. Vor drei Jahren wurden in Belgien noch fast 600 Euro für eine Tonne bezahlt. Inzwischen liegt der Marktpreis praktisch bei null. D’haeyere beziffert seinen eigenen Schaden auf rund 160.000 Euro. Für die kommende Saison reduziert er die Anbaufläche drastisch.

Auch in Deutschland wird die Überproduktion sichtbar. In Berlin wurden tausende Tonnen Kartoffeln kostenlos verteilt. Die Aktion wurde schnell als Kartoffel-Flut bekannt. Gleichzeitig geraten die wichtigsten Absatzmärkte unter Druck. Die amerikanischen Zölle haben europäische Pommes in den Vereinigten Staaten verteuert. Die Ausfuhren gingen zurück. Auch Saudi-Arabien bestellt weniger Ware als früher. Währenddessen drängen China und Indien mit immer größeren Mengen tiefgekühlter Pommes auf den Weltmarkt. Viele Restaurants achten angesichts steigender Kosten inzwischen stärker auf den Preis als auf die Herkunft. Zusätzliche Belastungen kommen von den Entwicklungen im Nahen Osten. Höhere Energiepreise verteuern Kühlung, Lagerung und Transport. Auch Düngemittel werden teurer, weil wichtige Lieferwege beeinträchtigt sind. Gleichzeitig macht sich die Inflation bemerkbar. Wer seltener ins Restaurant geht, bestellt auch weniger Pommes. Da ein erheblicher Teil des Verbrauchs außer Haus stattfindet, trifft diese Entwicklung die Branche unmittelbar.

Hinzu kommt ein Wandel beim Konsum. Medikamente wie Ozempic oder Wegovy verändern die Essgewohnheiten vieler Menschen. Der Appetit auf stark verarbeitete und frittierte Lebensmittel nimmt häufig ab. Die weltweite Nachfrage nach tiefgekühlten Pommes wächst zwar weiterhin, aber deutlich langsamer als noch vor wenigen Jahren. Für belgische Bauern stellt sich deshalb eine unangenehme Frage. Handelt es sich um eine vorübergehende Krise oder um den Beginn einer Entwicklung, die das Geschäft dauerhaft verändert? Während Jean-Pierre Van Puymbrouck weiterhin darauf hofft, seinen Hof eines Tages an seine Tochter übergeben zu können, blickt Kris D’haeyere deutlich skeptischer auf die Zukunft. Nach tausend Tonnen entsorgter Kartoffeln fällt sein Urteil knapp aus. Die guten Jahre, sagt er, könnten vorbei sein.

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Erstmals Entschädigung für koloniale Gewalt
Bis in die 1950er-Jahre entrissen belgische Kolonialisten im Gebiet der heutigen Demokratischen Republik Kongo Kinder ihren Müttern. Jetzt muss Belgien zum ersten Mal Opfer kolonialer Gewalt entschädigen.

Léa Tavares musste im Alter von zwei Jahren ins Kinderheim, obwohl ihre Eltern damals noch lebten. Eines ihrer wenigen Kinderfotos zeigt sie in dem Heim mit einer Gruppe von kleinen Mädchen, barfuß, im weißen Kleid, neben einer Nonne.Belgische Kolonialisten hatten die Kinder ihren Familien entrissen und in eine katholische Missionsstation in der zentralkongolesischen Region Kasai gebracht. Bis Anfang der 1960er-Jahre wurden in belgischen Kolonien Tausende Kinder in Heime und Internate entführt, weil ihre Väter weiße Europäer waren. Aus Sicht der Kolonialisten hätte es diese Kinder nicht geben dürfen.Rund 70 Jahre später hat ein belgisches Gericht fünf betroffenen Frauen eine Entschädigung zugesprochen. Was Tavares und vier ihrer Freundinnen passiert ist, gilt offiziell als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

 
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