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Nachrichten aus Griechenland

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 9433
  • Erstellt am Erstellt am
Der Tourismus scheint dort als ein grundlegender Wirtschaftszweig angesehen zu werden. Abgesehen von den Nebenwirkungen die du bereits erwähnt hast,
geht die Rechnung nur in stabilen Friedenszeiten auf. In instabilen und vor allem kriegerischen Zeiten (die immer wieder kommen) bricht dieser Zweig direkt
Weg und dann hat man eine Armee von unqualifizierten, die nur kellnern und Hotels vermitteln können.

Die Türkei ist ein gutes Beispiel: Dort gab es nach dem Militärputsch Instabilität und der Tourismus-Sektor hatte eine Mini-Krise. Das geht ganz schnell.
 
steht doch auch im ersten Satz warum....was versteht man unter Speerzone nicht?....in anderen Ländern wird man erschossen, wenn man Sperrzonen betritt......eigentlich sollten gerade die deutschen mit solchen Sperrzonen beste Erfahrungen haben........aber ich hab denen letztens eh was geschrieben......es wäre besser, wenn man z.B. in der Tagesschau mehr darüber berichten würde, was an Europas Grenzen so abläuft, als z.B. zum x-mal über das Wetter in der USA zu berichten....


....in der Türkei passiert sowas sogar ausserhalb jeglicher Speerzone einem Journalisten........mal schauen, ob die auch ein Jahr in Untersuchungshaft kommen. :haha:

Das ausgerechnet Erdogan-Fanboys sich darüber lustig machen, ist schon ziemlich lächerlich wenn man vergleicht dass in ihrem "Heimatland" wegen mickriger Kritik Journalisten Haftstrafen kassieren. Den dummen Almancis in diesem Forum kann man aber auch nichts erklären ... verstehen tun sie schon lange nicht mehr.
 
Der Tourismus scheint dort als ein grundlegender Wirtschaftszweig angesehen zu werden. Abgesehen von den Nebenwirkungen die du bereits erwähnt hast,
geht die Rechnung nur in stabilen Friedenszeiten auf. In instabilen und vor allem kriegerischen Zeiten (die immer wieder kommen) bricht dieser Zweig direkt
Weg und dann hat man eine Armee von unqualifizierten, die nur kellnern und Hotels vermitteln können.

Ich verstehe, dass technologisch hochwertige Güter nicht von heute auf morgen hergestellt werden können aber es ist unverzeihlich, wenn Griechenland Tomaten importiert. Gerade die Nahrungsmittelindustrie und Textilindustrie muss in Griechenland sehr stark sein.
 
Der Tourismus scheint dort als ein grundlegender Wirtschaftszweig angesehen zu werden. Abgesehen von den Nebenwirkungen die du bereits erwähnt hast,
geht die Rechnung nur in stabilen Friedenszeiten auf. In instabilen und vor allem kriegerischen Zeiten (die immer wieder kommen) bricht dieser Zweig direkt
Weg
und dann hat man eine Armee von unqualifizierten, die nur kellnern und Hotels vermitteln können.

Die Türkei ist ein gutes Beispiel: Dort gab es nach dem Militärputsch Instabilität und der Tourismus-Sektor hatte eine Mini-Krise. Das geht ganz schnell.

Nicht nur dieser Zweig. Investoren halten sich generell fern von Staaten die in die Instabilität fallen - erst recht wenn diese Staaten in Kriege verwickelt sind.
 
@Toruko

Hast du gewusst, dass Afrika einer der größten Nahrungsmittelimporteure ist? In Landwirtschaft und Tierzucht ist der Westen einfach so produktiv, dass
man ihre Preise nicht unterbieten kann. Die Textilindustrie ist zu euch abgewandert, weil ihr einfach billiger seid. Diesen ganzen Kram in Griechenland
herzustellen wäre zu teuer. Klar jetzt, wo man ein heer von Arbeitslosen hat, müsste man meinen, dass man wieder zurück müsse, aber das geht mit
dem Euro als Währung nicht.
 
@Toruko

Hast du gewusst, dass Afrika einer der größten Nahrungsmittelimporteure ist? In Landwirtschaft und Tierzucht ist der Westen einfach so produktiv, dass
man ihre Preise nicht unterbieten kann. Die Textilindustrie ist zu euch abgewandert, weil ihr einfach billiger seid. Diesen ganzen Kram in Griechenland
herzustellen wäre zu teuer. Klar jetzt, wo man ein heer von Arbeitslosen hat, müsste man meinen, dass man wieder zurück müsse, aber das geht mit
dem Euro als Währung nicht.

Ja, deswegen muss die Aggrarindustrie modernisiert werden. Anstatt Gelder in die Taschen der Politiker zu schieben, könnt ihr daran arbeiten. Und es ist wirklich so, dass ihr zu teuer seid aber wenn das Geld aus der EU nicht kommt, muss sich das ändern, dann seid ihr automatisch wettbewerbsfähiger.

Das Problem bei den Griechen, so scheint mir, dass ihr diesen Lebensstandard einfach nicht aufgeben wollt. Es ist einfach die Macht der Gewohnheit. So wie dass man keine Kartoffeln mehr ernten will. Das ändert sich aber schnell, sobald man hungert. :lol:
 
Ja, deswegen muss die Aggrarindustrie modernisiert werden. Anstatt Gelder in die Taschen der Politiker zu schieben, könnt ihr daran arbeiten. Und es ist wirklich so, dass ihr zu teuer seid aber wenn das Geld aus der EU nicht kommt, muss sich das ändern, dann seid ihr automatisch wettbewerbsfähiger.

Das Problem bei den Griechen, so scheint mir, dass ihr diesen Lebensstandard einfach nicht aufgeben wollt. Es ist einfach die Macht der Gewohnheit. So wie dass man keine Kartoffeln mehr ernten will. Das ändert sich aber schnell, sobald man hungert. :lol:

Völliger Blödsinn. Gut dass es dir nur so scheint ...
 
Das Problem ist eher, dass Griechenland inkompetente Politiker und durch Medien manipulierte und verblendete Wähler hat, was die Modernisierung des Staates verlangsamt.
Zypern war in einer weitaus schlimmeren Lage als Griechenland. Hat sich aber schnell modernisiert und ist jetzt wieder auf Wachstumskurs. Zur gleichen Zeit hatten wir in
Griechenland linke revolutionäre, von denen die hälfte das Land ohne mit der Wimper zu zucken in ein Venezuela verwandeln würden.
 
Völliger Blödsinn. Gut dass es dir nur so scheint ...

Dann ab in die Peloponnes in die Kartoffelernte und nicht immer Arbeiter aus Bulgarien beschäftigen. :lol:

- - - Aktualisiert - - -

Bei den Griechen müssen einfachste Zusammenhänge im Geiste verankert werden.

Arbeit -> Geld
keine Arbeit -> kein Geld
Steuern -> guter Infrastruktur
keine Steuern -> keine gute Infrastruktur.

Bugdet 2000 Euro -> nicht mehr als 2000 Euro ausgeben usw.
 
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