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Nachrichten aus Mazedonien

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tetovë1

Guest
da kauf ich mir einen einfach so zum spass, mal schauen ob das noch geht :D
 

Zoran

Μακεδоν τ
[h=1]Mazedonien will Schwangerschaftsabbrüche erschweren[/h]





Die Regierung von Mazedonien hat dem Parlament ein neues restriktives Abtreibungsgesetz vorgelegt, dass das Recht von Frauen auf freien Zugang zu Abtreibung schwächt. Demnach muss eine Frau künftig einen schriftlichen Antrag beim Gesundheitsministerium einreichen, will sie eine Schwangerschaft beenden.


THOMAS HUMMITZSCH


Mittwoch, 5. Juni 2013


Zudem soll der betroffene Partner künftig über einen beabsichtigten Abbruch informiert werden. Die obligatorische Abtreibungsberatung vor einem Schwangerschaftsabbruch sowie die Wartefrist von drei Tagen nach dieser Beratung, bevor ein Abbruch durchgeführt werden kann, bleiben bestehen.Der mazedonische Gesundheitsminister Nikola Todorov der christlich-demokratischen und nationaldemokratischen Partei für Mazedonische Nationale Einheit präsentierte den Entwurf vergangene Woche im Parlament und schlug vor, das Gesetz im Eilverfahren durchzuwinken. Die Mehrheit der Parlamentarier votierte für diesen Vorschlag.Laut den Angaben des Auswärtigen Amtes gehören 70 Prozent der 2,1 Millionen Einwohner der Mazedonisch-Orthodoxen Kirche an, 25 Prozent der Bevölkerung haben einen islamischen Glauben.Stimmt das Parlament dem Entwurf endgültig zu, dann wird dem Gesundheitsministerium ein erheblicher Ermessensspielraum eingeräumt, geht es um die Entscheidung über den Antrag auf einen Schwangerschaftsabbruch. Das Gesetz wird noch in der zuständigen Kommission diskutiert, eine Entscheidung steht aber kurz bevor.Erst Mitte Mai hatte die Europäische Union von den Balkanstaaten ein verstärktes Engagement im Bereich der Frauenrechte, insbesondere im Gender-Mainstreaming und bei Verhütungsfragen gefordert. In einer Entschließung nach der Debatte der Frauenrechte in den Beitrittsländern auf dem Balkan heißt es, „dass alle Frauen die Kontrolle über ihre sexuellen und reproduktiven Rechte haben müssen, auch dadurch, dass sie Zugang zu erschwinglichen und hochwertigen Verhütungsmitteln haben“.Weiterhin bringt das Parlament in dem Dokument „seine Besorgnis darüber zum Ausdruck, dass es in einigen Beitrittsländer des Balkans nach wie vor Beschränkungen beim Zugang zu den Diensten der sexuellen und reproduktiven Gesundheit gibt und fordert die Regierungen der Beitrittsländer des Balkans auf, Rechtsvorschriften zu erlassen und politische Maßnahmen zu ergreifen, durch die der allgemeine Zugang zu Diensten im Bereich der reproduktiven Gesundheit sichergestellt und die reproduktiven Rechte gefördert werden“.Anlass der Debatte im Europäischen Parlament bot die bevorstehende Aufnahme von Kroatien in die Union zum 1. Juli 2013. Die jetzige Initiative der mazedonischen Regierung widerspricht diesem Auftrag durch das Europäische Parlament.

Mazedonien will Schwangerschaftsabbrüche erschweren | diesseits


 

BlackJack

Jackass of the Week
Stimmt das Parlament dem Entwurf endgültig zu, dann wird dem Gesundheitsministerium ein erheblicher Ermessensspielraum eingeräumt, geht es um die Entscheidung über den Antrag auf einen Schwangerschaftsabbruch.

hm, da steht das Wichtigste nicht, nämlich nach welchen Kriterien das Gesundheitsministerium einen Abbruch verweigern dürfte ...
 

TheddoNi

Top-Poster
Mazedonien will Schwangerschaftsabbrüche erschweren







Die Regierung von Mazedonien hat dem Parlament ein neues restriktives Abtreibungsgesetz vorgelegt, dass das Recht von Frauen auf freien Zugang zu Abtreibung schwächt. Demnach muss eine Frau künftig einen schriftlichen Antrag beim Gesundheitsministerium einreichen, will sie eine Schwangerschaft beenden.


THOMAS HUMMITZSCH


Mittwoch, 5. Juni 2013


Zudem soll der betroffene Partner künftig über einen beabsichtigten Abbruch informiert werden. Die obligatorische Abtreibungsberatung vor einem Schwangerschaftsabbruch sowie die Wartefrist von drei Tagen nach dieser Beratung, bevor ein Abbruch durchgeführt werden kann, bleiben bestehen.Der mazedonische Gesundheitsminister Nikola Todorov der christlich-demokratischen und nationaldemokratischen Partei für Mazedonische Nationale Einheit präsentierte den Entwurf vergangene Woche im Parlament und schlug vor, das Gesetz im Eilverfahren durchzuwinken. Die Mehrheit der Parlamentarier votierte für diesen Vorschlag.Laut den Angaben des Auswärtigen Amtes gehören 70 Prozent der 2,1 Millionen Einwohner der Mazedonisch-Orthodoxen Kirche an, 25 Prozent der Bevölkerung haben einen islamischen Glauben.Stimmt das Parlament dem Entwurf endgültig zu, dann wird dem Gesundheitsministerium ein erheblicher Ermessensspielraum eingeräumt, geht es um die Entscheidung über den Antrag auf einen Schwangerschaftsabbruch. Das Gesetz wird noch in der zuständigen Kommission diskutiert, eine Entscheidung steht aber kurz bevor.Erst Mitte Mai hatte die Europäische Union von den Balkanstaaten ein verstärktes Engagement im Bereich der Frauenrechte, insbesondere im Gender-Mainstreaming und bei Verhütungsfragen gefordert. In einer Entschließung nach der Debatte der Frauenrechte in den Beitrittsländern auf dem Balkan heißt es, „dass alle Frauen die Kontrolle über ihre sexuellen und reproduktiven Rechte haben müssen, auch dadurch, dass sie Zugang zu erschwinglichen und hochwertigen Verhütungsmitteln haben“.Weiterhin bringt das Parlament in dem Dokument „seine Besorgnis darüber zum Ausdruck, dass es in einigen Beitrittsländer des Balkans nach wie vor Beschränkungen beim Zugang zu den Diensten der sexuellen und reproduktiven Gesundheit gibt und fordert die Regierungen der Beitrittsländer des Balkans auf, Rechtsvorschriften zu erlassen und politische Maßnahmen zu ergreifen, durch die der allgemeine Zugang zu Diensten im Bereich der reproduktiven Gesundheit sichergestellt und die reproduktiven Rechte gefördert werden“.Anlass der Debatte im Europäischen Parlament bot die bevorstehende Aufnahme von Kroatien in die Union zum 1. Juli 2013. Die jetzige Initiative der mazedonischen Regierung widerspricht diesem Auftrag durch das Europäische Parlament.

Mazedonien will Schwangerschaftsabbrüche erschweren | diesseits



Und wann wird so einem Antrag statt gegeben, oder auch nicht? Oder warum sollte irgendein Beamter im Gesundheitsministerium das Recht haben zu entscheiden, ob eine Frau abtreibt oder nicht? Oder hat z.B. ein/e Mädchen/Frau das/die beispielsweise vergewaltigt worden ist oder aus sonstigen Gründen ungewollt schwanger ist, das vlt. vor der Familie geheim halten muss die Kraft oder die Gelegenheit dazu unbemerkt so einen Antrag zu verfassen, auf die Antwort des Ministeriums zu warten, ggf. Widerspruch einzulegen?
Ich will gar nicht wissen, wie viele Frauen/Mädchen in ausweglose Situationen gebracht werden mit solchen Gesetzen.
 

Skitnik

Mamibümsler
da kauf ich mir einen einfach so zum spass, mal schauen ob das noch geht :D

habs vor paar jahren probiert - klappt nicht :'D

- - - Aktualisiert - - -

Und wann wird so einem Antrag statt gegeben, oder auch nicht? Oder warum sollte irgendein Beamter im Gesundheitsministerium das Recht haben zu entscheiden, ob eine Frau abtreibt oder nicht? Oder hat z.B. ein/e Mädchen/Frau das/die beispielsweise vergewaltigt worden ist oder aus sonstigen Gründen ungewollt schwanger ist, das vlt. vor der Familie geheim halten muss die Kraft oder die Gelegenheit dazu unbemerkt so einen Antrag zu verfassen, auf die Antwort des Ministeriums zu warten, ggf. Widerspruch einzulegen?
Ich will gar nicht wissen, wie viele Frauen/Mädchen in ausweglose Situationen gebracht werden mit solchen Gesetzen.

abtreibung zieht viele folgen mit sich die beim ersten betrachten nicht einsehbar sind. ich finde es richtig. nur sollte man eher einen psychologen konsultieren im falle einer abtreibung und nicht einen beamten.
 

Гуштер

2 + 2= 5
Es geht hier einzig und alleine ums Geld, so eine Abtreibung ist recht teuer und wenn das Gesundheitsministerium so Geld sparen kann für weitere Statuen ist es absolut gerechtfertigt.
 

Roni123

Top-Poster
Гуштер;3738896 said:
Es geht hier einzig und alleine ums Geld, so eine Abtreibung ist recht teuer und wenn das Gesundheitsministerium so Geld sparen kann für weitere Statuen ist es absolut gerechtfertigt.

:lol:
 

Zoran

Μακεδоν τ
Und wann wird so einem Antrag statt gegeben, oder auch nicht? Oder warum sollte irgendein Beamter im Gesundheitsministerium das Recht haben zu entscheiden, ob eine Frau abtreibt oder nicht? Oder hat z.B. ein/e Mädchen/Frau das/die beispielsweise vergewaltigt worden ist oder aus sonstigen Gründen ungewollt schwanger ist, das vlt. vor der Familie geheim halten muss die Kraft oder die Gelegenheit dazu unbemerkt so einen Antrag zu verfassen, auf die Antwort des Ministeriums zu warten, ggf. Widerspruch einzulegen?
Ich will gar nicht wissen, wie viele Frauen/Mädchen in ausweglose Situationen gebracht werden mit solchen Gesetzen.


Soweit ich verstanden habe, weils auch heiß diskutiert wird. Die einen sind strickt dagegen weil die von Haus aus gegen alles sind, die einen haben keine Ahnung was eigentlich genau das Gesundheitsministerium da beschließen will (da zähle ich mich dazu), und andere sagen es sei gut, da mit dem Beschluss Abtreibungen nicht verhindert werden sollen, sondern "in einem vernünftigem Rahmen ablaufen sollten", kurz gesagt: beim Arzt, weil viele Frauen auf dem Balkan "schwarz" abtreiben lassen, oder im schlimmsten Falle selbst abtreiben. Dadurch nehmen Frauen erhebliche Gesundheitsrisiken (wie Unfruchtbarkeit) in kauf.

kA

- - - Aktualisiert - - -

So gesehen legalisiert man die Abtreibung ja im gewissem Sinne
 
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