Guten Abend Hellenic.
Das ist das letzte Mal, dass ich in diesem Thread ohnehin noch darauf eingehe:
Um es etwas brutal auszudrücken: Vielleicht sind meine Vorfahren noch auf den Bäumen geklettert, als ein Alexander Makedonski bei Aristoteles in die Schule ging. So what. Es ändert nichts an deinem, nichts an meinem Leben und macht nicht dich noch mich weder besser noch schlechter.
Und doch. Du schreibst Menschen Identitäten vor, allein indem ausschließlichen Anspruch auf eine für Griechen. Ich habe sehr viel Sympathie für euch. Ich bin sehr gern Gast in eurem Land. Komme sehr gern, sehe mir gern alles an auch mit sehr viel Respekt vor großer griechischer Geschichte, die uns alle bereichert bis heute. Ich fühlte und fühle sehr mit den Menschen in Griechenland in Krisenzeiten.
Aber was die hiesige Diskussion betrifft, die durchaus den Kern von "wir höherstehend, die niedriger, diese eingewanderten Slawen ohne Geschichte... Vieles im Kern dieser Probleme liegt und lag in Griechenland und der Gesellschaft und deren problematischen Umgang, wenn es zum Thema Minderheiten kommt. Wie gesagt, dein eigener Landsmann, den ich persönlich kennen lernen durfte, aus Thessaloniki, hat seine Doktorarbeit dazu geschrieben, die du als Publikation erwerben kannst. Es ist viel einfacher, einem kleinen Nachbarland, was versucht nach der Unabhängigkeit auf die Beine zu kommen, diesem Stolpersteine zu stellen und zu behindern wo es nur geht. Als sich mal ernsthaft selbstkritisch auseinander zu setzen. Es fördert keine Stabilität in der Region und dem Leben von Menschen, ob Mazedonisch sprechend oder Albanisch.
So wie ich mit Anteilnahme die Nachrichten aus Griechenland verfolgte und verfolge, verfolge ich jetzt sehr besorgt die News zu dem, was jetzt in Mazedonien abgeht. Deswegen möchte ich das hier nicht weiter diskutieren. Ist es fehl am Platz in diesem Thread. Ich kann mich da nur wiederholen.