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Nachrichten aus Montenegro

Drei Tote auf Schießstand in Montenegro. Russe auf der Flucht, Fahrzeug gefunden.
Die montenegrinische Polizei fahndet nach dem russischen Staatsbürger Mihail Shabunin (30), der im Verdacht steht, heute in Danilovgrad einen dreifachen Mord begangen zu haben.

Die Leichen von drei Mitarbeitern wurden heute auf dem Schießstand „Češka zbrojovka“ in Danilovgrad, Montenegro, gefunden. Es wird angenommen, dass Šabunin Petar Globarević (24) aus Podgorica, Momir Radonjić (67) aus Danilovgrad und Nemanja Kapor (20) aus Podgorica mit einer Schusswaffe getötet hat, berichtet Vijesti.me .

Die Leichen wurden von MJ, dem Besitzer des Schießstandes, gefunden, der daraufhin die Notaufnahme des Sicherheitsdienstes von Danilovgrad verständigte. Laut RTCG fand die Polizei den Seat Cordoba mit dem Kennzeichen PG AC 472, mit dem der Verdächtige geflohen war. Das Fahrzeug gehört dem Vater eines der Ermordeten.

 
Montenegro: Es ist unsere Pflicht, uns Versuchen entgegenzustellen, Völkermord und Verbrechen zu leugnen.
Das Außenministerium Montenegros gab im Anschluss an die gestrige Beerdigung des Kriegsverbrechers Ratko Mladić in Belgrad eine Erklärung ab.

„Ratko Mladić wurde rechtskräftig wegen Völkermords, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verstößen gegen die Gesetze und Gebräuche des Krieges verurteilt. Im Jahr 2021 bestätigte der Berufungsrat des Internationalen Residualmechanismus für die Strafgerichtshöfe seine Verurteilung und die lebenslange Haftstrafe.“

Sein Tod weckt schmerzhafte Erinnerungen an das dunkelste Kapitel in der Geschichte der Völker und Staaten dieser Region. Die Urteile des Internationalen Strafgerichtshofs brachten die Wahrheit über die begangenen Verbrechen ans Licht und schufen die Grundlage für die Aufarbeitung der Vergangenheit, die Übernahme von Verantwortung und einen dauerhaften Frieden und Versöhnung.

Es ist unsere Pflicht, die Würde und das Andenken der Opfer zu wahren, die Wahrheit über die Verbrechen und die individuelle Verantwortung dafür aufzudecken und jeden Versuch, Völkermord, Kriegsverbrechen und andere schwere Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht zu leugnen, entschieden zurückzuweisen. „Montenegro bekennt sich weiterhin zu den Werten der Gerechtigkeit, der Verantwortung, der Aufarbeitung der Vergangenheit und der Achtung der Opfer“, erklärte das Ministerium unter der Leitung von Ervin Ibrahimović in einer Stellungnahme.

 
Aber alo: Skandal! Milo Đukanović feiert zu Ustascha-Liedern! Es fehlt ihm nur noch Thompson
Milo Đukanović, während dessen dreizehnjähriger Regierungszeit das serbische Volk in Montenegro rechtlos gemacht, gedemütigt und schikaniert wurde, hat gezeigt, dass er ein größerer Ustascha ist als die größten Ustaschas selbst.

Der ehemalige Präsident von Montenegro, Milo Đukanović, ein Mann, während dessen dreizehnjähriger Regierungszeit das serbische Volk in Montenegro rechtlos gemacht, gedemütigt und schikaniert wurde, hat gezeigt, dass er ein größerer Ustascha ist als die größten Ustaschas selbst. [1]

Im Internet ist nämlich ein Video aufgetaucht, das zeigt, wie Đukanović im Kreis enger Freunde zu Miroslav Škoros Ustascha-Lied „Sude mi“ (Sie richten über mich) feiert. [1, 2]

Übrigens hat Škoro dieses Lied seinerzeit auch gemeinsam mit Marko Perković Thompson performt

„Der dukljanische Poglavnik Milo Đukanović pusht sich und seine Kämpfer ganz entspannt zu Ustascha-Liedern über Gerichtsprozesse hoch, welche die montenegrinischen Behörden übrigens völlig unfähig sind durchzuführen... Leider“, heißt es in dem Beitrag, der auf Instagram vom Profil „Istorija Srba i Srbije“ veröffentlicht wurde. [1, 2]

Skandal! Milo Đukanović se veseli uz ustaške pesme! Samo mu Tompson fali
Milo Đukanović za čijeg je trodecenijskog vakta srpski narod u Crnoj Gori obespravljen, ponižen i maltretiran, pokazao je da je veći ustaša od najvećih ustaša.

Bivši predsednik Crne Gore Milo Đukanović, čovek za čijeg je trodecenijskog vakta srpski narod u Crnoj Gori obespravljen, ponižen i maltretiran, pokazao je da je veći ustaša od najvećih ustaša.

Naime, na mrežama je osvanuo snimak Đukanovića kako se u krugu bliskih prijatelja veseli uz ustašku pesmu Miroslava Škora "Sude mi".

- Dukljanski poglavnik Milo Đukanović relaksirano hajpuje sam sebe i svoje bojovnike uz ustaške pjesme o suđenju, za koje su uzgred crnogorske vlasti potpuno nesposobne da sprovedu... Nažalost. Neka se sprda sa vama kreteni - stoji u objavi posta koji je na Instagramu objavio nalog "Istorija Srba i Srbije".

Inače, Škoro je ovu pesmu svojevremeno izvodio i sa Markom Perkovićem Tompsonom.

 
Da haben die staatlichen Faktendetektoren in Belgrad ja wieder einen Jahrhundert-Skandal aufgedeckt. Ein verpixeltes Internet-Video reicht völlig aus, um den ehemaligen montenegrinischen Präsidenten mal eben zum obersten Ustascha zu befördern. Es ist absolut faszinierend, wie ein emotionales Pop-Duett über das Schicksal von Angeklagten in der serbischen Boulevard-Logik sofort zu einer faschistischen Hymne mutiert, solange es dem altbewährten Feindbild dient. Dass das Video wahrscheinlich aus dem Kontext gerissen, manipuliert oder schlicht ein billiger Fake ist, stört die kreative Schreibstube der Regimemedien natürlich überhaupt nicht. Hauptsache, die Schlagzeile ist laut genug, um die eigene Fangemeinde mit der täglichen Dosis Paranoia und Hass zu füttern. Man darf gespannt sein, wann dieselben Medien herausfinden, dass Djukanovic heimlich die Mondlandung gefälscht hat, exklusiv untermauert von einem Instagram-Post.
Lang lebe Djukanovic :mrgreen:
 
B92: Der größte Serbien-Hasser aus Montenegro unterstützte Srdanović, den Ersten auf der „Studentenliste“ FOTO
Der größte montenegrinische Separatist, Hasser Serbiens und allem Serbischen – der Mann, der zu der Zeit, als sich Montenegro von Serbien abspaltete, Außenminister Montenegros war, Miodrag Vlahović – hat Ilija Srdanović, den Ersten auf der Studentenliste, öffentlich unterstützt.

„Serbien muss von einem Montenegriner geführt werden“, schrieb er. [1, 2]
Nach Meinung der Mehrheit der Serben aus Montenegro ist Vlahović einer der schlimmsten Menschen aus diesem Land, über den niemand ein gutes Wort verliert. [1]

Najveći mrzitelj Srbije iz Crne Gore dao podršku Srdanoviću, prvom na "Studentskoj listi" FOTO
Najveći crnogorski separatista, mrzitelj Srbije i svega srpskog, čovek koji je bio ministar spoljnih poslova Crne Gore u vreme kada se Crna Gora otcepila od Srbije, Miodrag Vlahović, javno je podržao Iliju Srdanovića, prvog na Studentskoj listi.
"Srbiju mora da vodi Crnogorac", napisao je on.

Po mišljenju većine Srba iz Crne Gore, Vlahović je jedan od najgorih ljudi iz te zemlje, o kome niko nema lepu reč.

 
Man müsste sich bei den serbischen Boulevardmedien langsam wirklich mal für einen offiziellen "Hass-Meister“ entscheiden, denn dieser ständige Titelwechsel verwirrt das Publikum nur. Jahrelang waren die Kroaten unangefochten auf Platz eins der ewigen Rangliste der "größten Serbien-Hasser aller Zeiten“ und plötzlich reicht ein einziger Tweet aus Montenegro, um den Thron zu stehlen. Diese inflationäre Vergabe von Staatsfeind-Titeln entwertet die ganze Mühe, die sich die anderen Nachbarn über die Jahre gegeben haben. :mrgreen:
Es ist schon ein echtes mediales Drama, wenn man vor lauter angeblichen Erzfeinden gar nicht mehr weiß, wen man beim täglichen Kaffeeklatsch zuerst verdammen soll. Aber Hauptsache, die Schlagzeile brennt, egal wer gerade als Sündenbock für die Innenpolitik herhalten muss. Kennt man ja so auch von Diego ;)
 
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