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Nachrichten aus Serbien

Aber alo: „Ich werde nicht schweigen, ich will mein Volk warnen!“ Vučić: „Wir dürfen nicht wieder darauf reinfallen!“
Der Präsident der Republik Serbien sprach bei der Gedenkfeier zum Tag des Gedenkens an alle Getöteten und Vertriebenen der kriminellen Operation „Oluja“ (Sturm) in Mrkonjić Grad und betonte bei dieser Gelegenheit, dass „nicht alles mit 'Oluja' begann“

– Wir haben Serben, die gegen die vitalen serbischen Interessen gearbeitet haben. Eine Gruppe ist offen gegen alles Serbische. Sie haben schon immer dagegen gearbeitet. Gefährlicher sind die anderen, die uns Vorträge über ein polyzentrisches Serbentum halten, bei dem man Podgorica in Gegensatz zu Belgrad und Banja Luka stellt. Das ist für Sie polyzentrisches Serbentum, das ist die Zersetzung und Zerstörung der Republika Srpska. Wir werden euch das nicht durchgehen lassen und wir werden eure bösartigen Ideen besiegen. Und wer taucht da auf? Salonnationalisten. Sie verachten das Volk und sagen, Vučić sei ein Verräter, weil er keinen Krieg mit Pristina angefangen hat.

– Am ersten Tag der Verzicht auf die Kontinuität von Jugoslawien und Serbien und Montenegro (SCG), am zweiten Tag die Freilassung albanischer Terroristen, am dritten Tag die Zersetzung des gemeinsamen Staates, um die Bedingungen für den Zerfall von Serbien und Montenegro zu schaffen. Das Pogrom an den Serben im Kosovo, die Wirtschaft Serbiens bricht zusammen, 500.000 Menschen sind arbeitslos, das Kosovo erklärt die Unabhängigkeit. Alle schweigen und sagen, macht das nicht während der Wahlen. Das haben uns die großen Patrioten angetan. Haben sie etwa etwas für die Republika Srpska getan? Und du schweigst als Präsident, weil du in die Zukunft blicken musst. Ich werde nicht schweigen, ich will das serbische Volk warnen, wenn wir uns genauso verhalten und auf dieselben Betrügereien reinfallen – sagte Präsident Vučić

Neću da ćutim, hoću da upozorim svoj narod! Vučić: Ne smemo opet nasesti!
Predsednik Republike Srbije obratio na obeležavanju Dana sećanja na sve stradale i prognane u zločinačkoj akciji "Oluja" u Mrkonjić Gradu i tom prilikom istakao da "nije sve počelo 'Olujom' ".

- Imamo Srbe koji su radili protiv vitalnih sprskih interesa. Jedna grupa je otvoreno protiv svega srpskog. Uvek su radili protiv. Opasniji su oni drugi koji nam drže pridike o policentričnom srpstvu, gde ćete Podgoricu da suprostaljvate Beorgadu i Banjaluci, to vam je policentričn osrpstvo, to vam je rastakanje i razaranje Republike Sprske. Nećemo vam dati i pobedićemo vaše opake ideje A ko se pojavljuje, salonski nacionalisti. Preziru narod, kažu Vučić izdajnik nije zaratio sa Prištinom.

- Prvi dan odricanja od kontinuiteta od Jugoslavije i SCG, drugi dan puštanje na slobodu albanskih terorista, 3 dan rastakanje zajedničke zajedničke države da bi se stvorili uslovi za rastakanje SCG. Pogrom Srba na Kosovu, ekonomija Srbije sa raspada, 500 000 ljudi bez posla, proglašavaju nezavisnost Ksoova. Svi ćute kažu nemojte to da za vreme izbora, to su nam uradili veliki rodoljubi, jesu li nešto uradili za Rpeubliku Srpsku? I ćutiš kao predsednik jer moraš da gledaš u budućnost. Neću da ćutim, hoću da upozorim srpski narod ako se isto budemo ponašali i na iste prevare nasedali - rekao je predsednik Vučić.

 
Ach, der Herr Möchtegerngenozidler leidet wohl unter akuter politischer Amnesie? So wie die Hand Gottes oder jene die einen Massenmörder als Helden bezeichnen
Wie rührend, dass das Vucic uns heute davor warnt, "auf Betrügereien reinzufallen“ und uns erklärt, dass "nicht alles mit der Operation Oluja 1995 begann“. Da hat er ausnahmsweise absolut recht. Es begann nämlich viel früher und wer stand da ganz vorne am Mikrofon und hat fleißig Benzin ins Feuer gegossen? Richtig, er selbst an der Seite von Slobodan Balkanschlächter Milosevic und verurteiltem Kriegsverbrecher Seselj.
Es ist schon eine beachtliche Meisterleistung der Verdrängung, sich heute als besorgter, friedliebender Staatsmann zu inszenieren, während die eigene Karriere auf brutaler Hetze aufgebaut wurde. Aber ja, das Vucic hat seine berüchtigte Rede im kroatischen Glina 1995 vergessen, in der er den Menschen versprach, dass diese Region niemals kroatisch, sondern Teil eines "Großserbiens“ sein würde? Die Region gehört seit dem frühen Mittelalter (ca. 8.–9. Jahrhundert) zum historischen kroatischen Raum. Abgesehen von einer osmanischen Besetzungsphase im 16. Jahrhundert war das Gebiet immer ein integraler Bestandteil Kroatiens, sei es unter ungarischer Oberhoheit, im Habsburgerreich, in verschiedenen jugoslawischen Staaten oder in der heutigen Republik.
Oder leidet sein Gedächtnis unter dem Totalausfall bezüglich seines Parlamentsauftritts, als er drohte: "Tötet einen Serben, und wir werden 100 Muslime töten“?
Ja, die Geschichte begann vor 1995, sie begann mit den massiven Verbrechen, Vertreibungen und Aggressionen gegen Nicht-Serben in Kroatien und Bosnien, die von genau der ultranationalistischen Politik befeuert wurden, deren stolzes Poster-Child Vucic damals war. Heute über "Verräter“, "Salonnationalisten“ und das "Zerreißen des serbischen Volkes“ zu schwadronieren, ist die pure Heuchelei.
Wer damals die Brandstifter gewählt hat, sollte heute wohl kaum auf den Chef-Feuerwehrwerker hereinfallen, der das Streichholz selbst gehalten hat.
 
Gestrige Vucic Rede zum Jahrestag des Oluja Kriegsverbrechen 1995: 250.000 vertriebenen Krajina Serben, 1800 tote und 23000 zerstörte Häuser in 3 Tagen von Kroatiens Armee.

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Gestrige Vucic Rede zum Jahrestag des Oluja Kriegsverbrechen 1995: 250.000 vertriebenen Krajina Serben, 1800 tote und 23000 zerstörte Häuser in 3 Tagen von Kroatiens Armee.
Wie immer einfach ein Beschiss des Möchtegerngenozidlers. So wie du, leidet er an geschichtlicher Amnesie, er war derjenige der 1995 eine Hetzrede in Glina gehalten hat und ein Groß-Serbien propagierte, als Speichellecker von Milosevic und Seselj. Um es nicht noch mal schreiben zu müssen


 
B92: „Kompas“: Die politische Anatomie des Falls der Krajina; Das Ziel von „Oluja“ ist die Vertreibung der Serben
Der Fall der Krajina war keine isolierte militärische Niederlage, sondern die Endphase eines breiteren geopolitischen Prozesses, in dem die Serben dem vereinten Druck der Westmächte und kroatisch-muslimischer Verbände ausgesetzt waren, schreibt der ehemalige stellvertretende Premierminister der BRJ, Nikola Šainović, für „Kompas“.
Wir übertragen seinen Text in voller Länge:
„Trotz der tragischen Folgen von ‚Oluja‘ (Sturm) führten der heroische Kampf des serbischen Volkes und die diplomatischen Bemühungen zum Abkommen von Dayton und zur Resolution 1244 – Dokumente, die zum Fundament für das Überleben des serbischen Volkes auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens wurden.
‚Oluja‘ stellt den eigentlichen Abschluss des Krieges dar, der, wie wir wissen, ab 1991 in Kroatien und ab 1992 in Bosnien und Herzegowina geführt wurde. Dies ist ein einheitlicher internationaler, politischer und militärischer Prozess, und er muss auch als solcher betrachtet werden, weshalb man auch einige Jahre vor diesen unglücklichen August 1995 zurückgehen muss.
Die Haltung der politischen Führung aus Belgrad war, das Jahr 1993, als Kroaten und Muslime in Bosnien gegeneinander Krieg führten, für Friedensverhandlungen zu nutzen. Deshalb waren wir der Ansicht, dass die Republika Srpska den Vance-Owen-Plan politisch annehmen sollte und dass über die Innengrenzen nachträglich verhandelt wird.
Die Führung der Republika Srpska lehnte den Plan jedoch ab. In dem Moment, als sie etwa 72 Prozent des Territoriums von Bosnien kontrollierten, waren sie der Ansicht, dass es aufgrund der militärischen Überlegenheit keinen Grund für Zugeständnisse gäbe. Diese Haltung wurde auf einem Treffen in Pale bestätigt, wo das Parlament der Republika Srpska unseren Vorschlag ablehnte.
Unsere Einschätzung war, dass der Konflikt zwischen Kroaten und Muslimen nur so lange dauern würde, bis die Amerikaner beschließen, sie zu vereinen. Wir waren der Ansicht, dass das Kräfteverhältnis für die Serben ungünstig werden würde, sobald dies geschieht. Es wird 2 zu 1 werden.
Mit dem Washingtoner Abkommen von 1994 wurde die Föderation Bosnien und Herzegowina geschaffen, in der die kroatischen und muslimischen Streitkräfte unter einem einheitlichen Kommando vereint wurden – mit Hilfe von US-Militärberatern, die auf Brač einen Stab für die Operationsplanung bildeten.
„Bljesak“ (Blitz) als Test
Große Bedeutung hatten auch die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates. Das Flugverbot über Bosnien und Herzegowina ermöglichte der NATO die vollständige Kontrolle des Luftraums. Diese Kontrolle war nicht nur eine Überwachung – NATO-Flugzeuge patrouillierten ununterbrochen über Bosnien und reagierten sofort auf jede Verletzung des Verbots. Als die Armee der Republika Srpska einmal vier „Jastreb“-Flugzeuge aufsteigen ließ, wurden drei sofort abgeschossen. Damit wurde klar gezeigt, dass die NATO einen Exekutivbefehl hat und dass es keine Warnungen oder Verhandlungen geben wird. Die Bombardierungen von Zielen in der Republika Srpska wurden auf die gleiche Weise durchgeführt. Damit wurden die Kräfte der Republika Srpska und der BR Jugoslawien an ihren eigenen Raum „gefesselt“.“

"Kompas": Politička anatomija pada Krajine; Cilj "Oluje" je progon Srba
Pad Krajine nije bio izolovan vojni poraz, već završna faza šireg geopolitičkog procesa u kome su Srbi bili suočeni sa udruženim pritiskom zapadnih sila i hrvatsko-muslimanskih formacija, piše nekadašnji potpredsednik Vlade SRJ Nikola Šainović za "Kompas".

Njegov tekst prenosimo u celosti:

"Uprkos tragičnim posledicama 'Oluje', herojska borba srpskog naroda i diplomatski napori doveli su do Dejtonskog sporazuma i Rezolucije 1244, dokumenata koji su postali temelj opstanka srpskog naroda na prostorima bivše Jugoslavije

'Oluja' predstavlja samu završnicu rata koji je, kao što znamo, od 1991. vođen u Hrvatskoj, a od 1992. u Bosni i Hercegovini. To je jedinstven međunarodni, politički i vojni proces, te se na taj način mora i sagledati, pa se i vratiti nekoliko godina unazad od tog nesrećnog avgusta 1995. godine.

Stav političkog rukovodstva iz Beograda bio je da se 1993. godina, dok su Hrvati i Muslimani međusobno ratovali u Bosni, iskoristi za mirovne pregovore. Zato smo smatrali da Republika Srpska treba politički da prihvati Vens-Ovenov plan, a da se o unutrašnjim granicama naknadno pregovara.

Međutim, rukovodstvo Republike Srpske odbacilo je plan. U trenutku kada su kontrolisali oko 72 odsto teritorije Bosne, smatrali su da zbog vojne nadmoći nema razloga za ustupke. Taj stav potvrđen je na sastanku na Palama, gde je Skupština Republike Srpske odbila naš predlog.

Naša procena bila je da će sukob Hrvata i Muslimana trajati samo dok Amerikanci ne odluče da ih objedine. Smatrali smo da će, kada se to dogodi, odnos snaga postati nepovoljan po Srbe. Postaće 2 prema 1.

Vašingtonskim sporazumom 1994. stvorena je Federacija BiH, u kojoj su hrvatske i muslimanske snage objedinjene pod jedinstvenom komandom, uz pomoć američkih vojnih savetnika koji su na Braču formirali štab za planiranje operacija.

'Bljesak' kao test
Veliki značaj imale su i rezolucije Saveta bezbednosti UN. Zabrana letova iznad BiH omogućila je NATO potpunu kontrolu vazdušnog prostora. Ta kontrola nije bila samo nadzor – NATO avioni su neprekidno patrolirali iznad Bosne i odmah reagovali na svako kršenje zabrane. Kada je Vojska Republike Srpske jednom podigla četiri 'jastreba', tri su odmah oborena. Time je jasno pokazano da NATO ima izvršnu naredbu i da neće biti upozorenja ni pregovora. Bombardovanja ciljeva u Republici Srpskoj izvođena su na isti način. Time su snage Republike Srpske i SR Jugoslavije 'prikovane' za sopstveni prostor.

 
Na, da schau her! Wer hätte gedacht, dass man im Belgrad der 1990er Jahre so begnadete Drehbuchautoren für geopolitische Seifenopern hatte? Wenn man den serbischen Regimemedien und Herrn Sainovic glaubt, war die Sache ja glasklar, da saßen die unschuldigen Krajina-Serben friedlich bei Kaffee und Kuchen, als plötzlich der böse Westen und die kroatische Armee völlig grundlos aus dem Nichts auftauchten, nur um ein bisschen geopolitischen Druck abzulassen.
Dass der gesamte Spuk 1991 damit begann, dass eben jene paramilitärischen Formationen ein Drittel des kroatischen Staatsgebietes besetzten, die dortige Bevölkerung vertrieben und einen bewaffneten Terror-Staat im Staate gründeten, ach, Schwamm drüber. Details wie völkerrechtlich anerkannte Staatsgrenzen stören doch nur das mühsam konstruierte Narrativ der ewigen Opferrolle.
Und dann dieser herrlich verdrehte Blick auf das Jahr 1993, da jammert die Führung, dass die Republika Srpska den Vance-Owen-Plan ablehnte, weil man ja mit 72 Prozent erobertem Land so schön "militärisch überlegen“ war. Aber als sich das Blatt wendete und Kroatien schlicht sein eigenes, souveränes Territorium von bewaffneten Separatisten befreite, mutierte die militärische Antwort plötzlich zur "geplanten Vertreibung“. Logisch, wenn man selbst angreift, ist es Überlegenheit, wenn der andere sich sein Land zurückholt, ist es eine Verschwörung.
Besonders rührend ist auch die Enttäuschung über die NATO-Luftraumkontrolle. Wie unverschämt von den Alliierten, serbische Kampfflugzeuge einfach abzuschießen, anstatt ihnen brav beim Bombenwerfen zuzusehen. Da wird das legitime Wiederherstellen der eigenen Landesgrenzen in den Staatsmedien und von der Hand Gottes mal eben zur ethnischen Säuberung umgedichtet, Ja, es gab auch ethnische Säuberungen bzw. Vertreibungen, aber das war nicht das Ziel, damit man bloß nicht zugeben muss, dass das eigene, großserbische Projekt krachend an der Realität gescheitert ist. Aber hey, Schuld sind am Ende natürlich immer die Amerikaner, die NATO und der Rest der Welt. Dafür wird jetzt das weltgrößte A....loch bejubelt.
 
B92:
Picula feiert heute „Oluja“: Europaabgeordneter wegen Kriegsvergangenheit erneut im Fokus
Während Kroatien heute den Jahrestag der militärisch-polizeilichen Operation „Oluja“ (Sturm) begeht, rückt auch die Kriegsvergangenheit des kroatischen Abgeordneten im Europäischen Parlament, Tonino Picula, über die das Portal 24sedam berichtete, erneut in den Fokus.
Das Portal 24sedam gibt an, dass Tonino Picula während des Krieges Mitglied einer Einheit war, die als „Schwarze Mambas“ bekannt ist, und dass er an der Operation „Oluja“ teilnahm. In dem Text wird zudem behauptet, Picula habe öffentlich mit seinem Kriegseinsatz geprahlt; das Portal stellt diese Behauptungen jedoch als eigene Darstellung dar, und sie sind nicht als Schlussfolgerungen rechtskräftiger Gerichtsverfahren ausgewiesen.

Im vergangenen Jahr beging Tonino Picula den Jahrestag der Operation „Oluja“ mit der Veröffentlichung eines Fotos, auf dem er bewaffnet posiert. Dazu verfasste er eine Botschaft, in der er diese Militäraktion als entscheidend für die Befreiung der besetzten Gebiete Kroatiens beschrieb und zum Tag des Sieges, der heimatlichen Dankbarkeit und der kroatischen Verteidiger gratulierte.
Das Portal 24sedam führt aus, dass Picula während des Krieges Mitglied des Ersten Infanteriebataillons der Zweiten Brigade der Nationalgarde (ZNG) „Gromovi“ (Die Donner) war, genauer gesagt der Einheit, die als „Schwarze Mambas“ bekannt ist. Der Text erinnert daran, dass diese Einheit 1991 gegründet wurde, und stellt Behauptungen über ihre Rolle in den frühen Phasen des Konflikts in Kroatien auf.

24sedam bewertet es ferner als strittig, dass Picula als Abgeordneter im Europäischen Parlament den Jahrestag der Operation „Oluja“ öffentlich feiert. Serbien betrachte diese Operation als verbrecherische Aktion, bei der nach serbischen Angaben mehr als 250.000 Serben aus Kroatien vertrieben wurden, während über 2.000 getötet wurden oder als vermisst gelten.

Picula danas slavi "Oluju": Evropski poslanik ponovo u fokusu zbog ratne prošlosti
Dok Hrvatska danas obeležava godišnjicu vojno-policijske operacije "Oluja", ponovo je u fokusu i ratna prošlost hrvatskog poslanika u Evropskom parlamentu Tonina Picule, o kojoj je pisao portal 24sedam.

Portal 24sedam navodi da je Tonino Picula tokom rata bio pripadnik jedinice poznate kao "Crne mambe" i da je učestvovao u operaciji "Oluja". U tekstu se iznose i tvrdnje da se Picula javno hvalio svojim ratnim angažmanom, ali te navode portal iznosi kao sopstvene i nisu predstavljeni kao zaključci pravosnažnih sudskih postupaka.

Prošle godine Tonino Picula obeležio je godišnjicu operacije "Oluja" objavom fotografije na kojoj pozira naoružan, uz poruku u kojoj je ovu vojnu akciju opisao kao ključnu za oslobađanje okupiranih područja Hrvatske i čestitao Dan pobede, domovinske zahvalnosti i hrvatskih branitelja.

Portal 24sedam navodi da je Picula tokom rata bio pripadnik Prvog pešadijskog bataljona Druge brigade Zbora narodne garde (ZNG) "Gromovi", odnosno jedinice poznate kao "Crne mambe". U tekstu se podseća da je ta jedinica formirana 1991. godine i iznose se tvrdnje o njenoj ulozi u ranim fazama sukoba u Hrvatskoj.

24sedam dalje ocenjuje da je sporno što Picula, kao poslanik u Evropskom parlamentu, javno obeležava godišnjicu operacije "Oluja", koju Srbija smatra zločinačkom akcijom i tokom koje je, prema srpskim podacima, iz Hrvatske proterano više od 250.000 Srba, dok je više od 2.000 ubijeno ili nestalo.

 
Da haben die serbischen Regimemedien und das investigative Flaggschiff 24sedam ja wieder einen ganz dicken Fisch an Land gezogen. Muss man sich vorstellen, ein kroatischer Politiker feiert tatsächlich die Befreiung seines eigenen Landes. Skandalös.
Es ist ja ohnehin längst ein offenes Geheimnis in Belgrad, wenn in Serbien die Milch sauer wird, der Bus Verspätung hat oder das Wetter schlecht ist, Tonino Picula steckt ganz bestimmt persönlich dahinter. Jetzt hat er sich auch noch erdreistet, vor Urzeiten als Soldat sein eigenes Staatsgebiet zu verteidigen. Dass er das auch noch mit einem Foto feiert, auf dem er, man wage es kaum auszusprechen, eine Waffe hält (im Krieg, wie unüblich!), bringt das serbische Weltbild natürlich komplett ins Wanken.
Besonders herrlich ist die investigative Meisterleistung von 24sedam, sie tischen Anschuldigungen über seine Einheit auf, betonen aber vorsichtshalber gleich selbst, dass es dafür keinerlei gerichtliche Beweise oder Urteile gibt. Aber wer braucht schon Fakten, Beweise oder gar die Haager Justiz, wenn man die eigenen Schlagzeilen so schön mit "wir behaupten das jetzt einfach mal“ füllen kann?
Und wie kann er es als EU-Abgeordneter nur wagen, nicht die offiziellen, staatlich geprüften Opferzahlen der Belgrader Geschichtsschreibung zu plappern? Schließlich weiß doch jeder in den serbischen Redaktionen, ein echter europäischer Politiker hat gefälligst die Souveränität seines eigenen Landes zu bedauern und stattdessen das Narrativ derer zu feiern, die 1991 mit Panzern die Grenzen neu ziehen wollten. Aber gut, dass das Belgrader Regime mit Möchtegerngenozidler an vorderster Front, Herrn Picula haben, so hat das Regime wenigstens jeden Tag einen verlässlichen Sündenbock, auf den man zeigen kann, während man die eigenen Leute von den echten Problemen ablenkt.
 
B92: Ana Brnabić schießt heftig gegen den Verteidigungsminister von Bosnien und Herzegowina zurück: „Stellen Sie sich vor, Sie haben so einen Idioten als Minister in der Regierung“
Die Parlamentspräsidentin Serbiens, Ana Brnabić, hat auf die Aussagen des Verteidigungsministers von Bosnien und Herzegowina, Zukan Helez, reagiert und seine Behauptungen über den serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić als unwahr und beleidigend bezeichnet.

Die serbische Parlamentspräsidentin Ana Brnabić reagierte auf die Äußerungen des Verteidigungsministers von Bosnien und Herzegowina, Zukan Helez, welcher zuvor über den serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić und ein angebliches Ereignis gesprochen hatte, das als „Sarajevo-Safari“ bekannt ist.

Brnabić kritisierte Helez im sozialen Netzwerk X (ehemals Twitter) und bezeichnete seine Behauptungen als widersprüchlich.
„Stellen Sie sich vor, Sie haben so einen Idioten als Minister in der Regierung. Ein Idiot – ganz ohne Übertreibung und ohne falsche politische Korrektheit. Monatelang hat er erzählt, dass Aleksandar Vučić in Sarajevo auf unschuldige Menschen, auf Kinder geschossen und die sogenannte ‚Sarajevo-Safari‘ organisiert habe. Jetzt sagt er: Wenn es einen Grund dafür gegeben hätte, hätte man Vučić festgenommen, während er sich auf dem Territorium von Bosnien und Herzegowina befand?!?! Lügner und Idiot. Es gibt keine Ohren, die groß genug wären, um sich damit zuzuhalten, und selbst wenn es sie gäbe, wäre das seine einzige Rettung“, schrieb Brnabić.

Ana Brnabić žestoko uzvratila ministru odbrane BiH: "Zamislite da imate ovakvu budalu kao ministra u vladi"
Predsednica Skupštine Srbije Ana Brnabić reagovala je na izjave ministra odbrane BiH Zukana Heleza, ocenivši njegove tvrdnje o predsedniku Srbije Aleksandru Vučiću kao neistinite i uvredljive.

Predsednica Skupštine Srbije Ana Brnabić reagovala je na izjave ministra odbrane Bosne i Hercegovine Zukana Heleza, koji je prethodno govorio o predsedniku Srbije Aleksandru Vučiću i navodnom događaju poznatom kao "Sarajevo safari".

Brnabić je na društvenoj mreži Iks kritikovala Heleza i ocenila da su njegove tvrdnje nedosledne.

"Zamislite da imate ovakvu budalu kao ministra u vladi. Budala - bez ikakvog preterivanja i bez lažne političke korektnosti. Mesecima je pričao da je Aleksandar Vučić pucao na nedužne ljude, na decu, u Sarajevu i organizovao tzv. "Sarajevo safari". Sad kaže - da je imalo za šta, uhapsili bi Vučića dok je bio na teritoriji BiH?!?! Lažov i budala. Ne postoje dovoljno velike uši da se pokrije, a da postoje, to bi mu bio jedini lek", napisala je Brnabić.


 
Was für ein diplomatisches Meisterwerk der feinen serbischen Diskussionskultur. Da glänzt Kampflesbe Ana mit einer derart hochtrabenden, staatsmännischen Rhetorik voller "Idioten“ und "Lügner“, dass man fast vergessen könnte, wie wunderbar flexibel das Belgrader Regime selbst seit Jahren mit Fakten, historischen Wahrheiten und der Pressefreiheit jongliert. Da schneidet sich also die Hand Gottes seine Scheiben ab.
Also, wenn die Belgrader Führung bei diesem Thema sofort derart emotional explodiert und mit wüsten Beschimpfungen um sich wirft, könnte man nach dem alten Prinzip "Getroffene Hunde bellen“ fast vermuten, dass die Nerven bezüglich der damaligen Rolle des Möchtegerngenozidlers während der Belagerung Sarajevos doch weitaus blanker liegen, als man offiziell zugeben möchte.
 
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