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Nachrichten Russland

Ivo2

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Croatia
Indien als wirtschaftlicher Nutznießer
Indien wiederum hatte sich im Konflikt bisher neutral verhalten, Moskau also auch nicht für den Krieg kritisiert. Das Land gilt gewissermaßen als Nutznießer der Wirtschaftssanktionen gegen Russland: Statt nach Europa liefert Moskau nun vermehrt Öl nach Indien – zu recht günstigen Preisen. Die Liefermenge hatte sich im Sommer im Vergleich zu vor dem Krieg verfünfzigfacht.

Der Eindruck, dass Indien diese wirtschaftlichen Vorteile nutzt und damit an der Seite Russlands steht, hatte sich in den vergangenen Monaten gefestigt. Bei dem SCO-Treffen in Samarkand sagte Premierminister Narendra Modi jedoch, jetzt sei „nicht die Zeit für einen Krieg“.

Langsame Abkopplung Indiens?
Internationale Beobachter und auch Medien, etwa „New York Times“ und das Magazin „Foreign Affairs“, interpretierten das als deutliche Distanzierung Indiens von Russland und führen gleichzeitig an, dass sich Modi mit einem dichten Besuchsprogramm zuletzt stärker an Europa und die USA angenähert habe.

 

Ivo2

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Croatia
Aufruf zum Dialog aus Peking
Bei Russlands noch wichtigerem Verbündeten China sind es auch die sprachlichen Nuancen, denen viel Gewicht beigemessen wird – und da klang die Reaktion aus Peking nach Experteneinschätzung schon recht distanziert.

Chinas Außenminister Wang Yi rief Russland und die Ukraine vor dem UNO-Sicherheitsrat zur Aufnahme von Friedensgesprächen ohne Vorbedingungen auf. „Dialog und Verhandlungen“ seien der einzige Weg, den Konflikt zu beenden, sagte Wang am Donnerstag in New York. „Alle Anstrengungen, die zur Lösung der Krise beitragen könnten, sollten unterstützt werden.“ Jede Form von „heißem Krieg oder neuem Kalten Krieg“ müsse verhindert werden.

„Zurückhaltung“ gefordert
Wang forderte, dass die territoriale Integrität aller Länder respektiert sowie die Prinzipien der UNO-Charta eingehalten werden müssten. Er forderte die Beteiligten zur „Zurückhaltung“ auf – verurteilte das befreundete Russland aber wie bisher auch nicht direkt für den Angriffskrieg auf die Ukraine.

Ähnlich hatte sich zuvor der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin, am Donnerstag kurz zu Putins neuer Eskalation geäußert. Es müsse so schnell wie möglich eine Lösung gefunden werden, „die den legitimen Sicherheitsbedenken aller Parteien Rechnung trägt“. Mit diesen Worten verließ China zwar seine Haltung in dem Konflikt nicht, fand aber dennoch recht deutliche Worte gegen eine Eskalation.

Nukleare Option als rote Linie?

 

Sokrates

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Greece
Wenn man die Bilder seit gestern sieht, wo Russen in Massen versuchen zu fliehen um bloss nicht eingezogen zu werden, frage ich mich was mit der Entnazifierungskampagne los ist, haben die Russen irgendwie zuletzt die Lust dran verloren zu entnazifizieren? laut einen unserer Hardcore Putinlecker hier im Forum, der derzeit grad hier verhindert ist, ich mag keine Namen nennen, wimmelt es doch so von Nazis in der Ukraine.

Vielleicht mag mir dir Frage einer der hier verbliebenen Putinlecker beantworten
Auch hier leider Fake-News

 

Ivo2

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Croatia
Aber vermehrte Ausreise, also doch nicht ganz so Fake-News
Finnland verzeichnet weiterhin mehr Einreisen aus Russland
Viele Russen versuchen angesichts der Teilmobilmachung die Ausreise ins benachbarte Finnland. Die südöstliche Grenze zu Russland sei weiterhin stark frequentiert, sagt der Grenzschutz des Landes gegenüber Reuters. Bereits gestern habe sich die Zahl der einreisenden russischen Bürger im Vergleich zur Vorwoche mehr als verdoppelt.

„Heute Morgen ist immer noch viel los … vielleicht noch ein bisschen mehr als gestern“, sagt ein Sprecher des Grenzschutzes. Die längste Schlange hat sich am Grenzübergang Vaalimaa gebildet. Dort stauen sich die Autos auf einer Länge von etwa 500 Metern. Auch am zweitgrößten Grenzübergang Nuijamaa sind die Warteschlangen „länger als sonst“, heißt es. Allerdings will das EU-Mitgliedsland den meisten Russen die Einreise verwehren.

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Reuters
 

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Ivo2

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Croatia
Ungarns Außenminister trifft Lawrow in New York
Ungarns Außenminister Peter Szijjarto hat sich am Rande der UNO-Vollversammlung in New York mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow getroffen. Sie hätten über Gaslieferungen und den Bau des Atomkraftwerks durch den russischen Staatskonzern Rosatom in Ungarn gesprochen, sagt Szijjarto in einem auf Facebook veröffentlichten Video.

 

Ivo2

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Croatia
Thinktank bei russischer Mobilmachung skeptisch
Laut Einschätzung des Thinktanks Institute for the Study of War (ISW) sei es unwahrscheinlich, dass durch die russische Mobilmachung „effektive Soldaten“ generiert werden könnten. Diese würde einen „signifikanten inländischen Backlash“ auslösen – und das „für wenig Gewinn“.

Laut den Berichten von ISW und „Guardian“ haben die russischen Behörden bereits damit begonnen, ihre Versprechen, wonach die Wehrpflicht auf Männer mit militärischer Erfahrung beschränkt wird, zu brechen. Aufnahmen aus Russland zeigen laut ISW und „Guardian“, wie Militärpolizisten Studierende zur Mobilisierung aus dem Unterricht ziehen.

 
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