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Papst erwirkt Bilderverbot gegen das Satiremagazin TITANIC

BlackJack

Jackass of the Week
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Anspielung auf die Enthüllungsaffäre durch Vatileaks "Vatikan sucht nach weiteren undichten Stellen"


Exkremente statt Sakramente: Die aktuelle Ausgabe der "Titanic" missfällt dem Vatikan, denn sie zeigt seiner Ansicht nach einen Papst Benedikt, der sich vorn und hinten beschmutzt hat. Nun erging im Namen des Heiligen Vaters eine einstweilige Verfügung gegen das Satiremagazin.

Die Titanic-Herausgeber haben die Unterlassungserklärung nicht unterschrieben, werden das Magazin aber ohne das geplante Titelbild veröffentlichen.
In einer ersten Stellungnahme weist die Redaktion der TITANIC die Vorwürfe zurück. "Benedikt muß uns mißverstanden haben", erklärte Chefredakteur Leo Fischer. Der Titel zeige einen Papst, der nach der Aufklärung der Spitzelaffäre ("Vatileaks") feiert und im Überschwang ein Glas Limonade über seine Soutane verschüttet hat: "Es ist allgemein bekannt, daß der Papst ein großer Freund des Erfrischungsgetränks 'Fanta' ist." Man hoffe nun auf ein persönliches Gespräch mit dem Heiligen Vater, um das Mißverständnis auszuräumen. Die Unterlassungserklärung werde man einstweilen nicht unterzeichnen.

Es ist das erste Mal, daß ein Papst zivilrechtlich gegen TITANIC vorgeht.

Newsticker | TITANIC

"Vatileaks": Vatikan sucht nach weiteren undichten Stellen - SPIEGEL ONLINE

Papst Benedikt geht gegen "Titanic" vor - SPIEGEL ONLINE

 

BlackJack

Jackass of the Week
Lesermeinungen dazu:

Diese Beleidigung gilt jedem Katholiken. Ich kann nur sagen, dass mich das Ganze sehr an die Machenschaften unseres ehemaligen Reichspropagandaministers erinnert.
noir58 aus kath.net


es ist eine unglaubliche aktion, die bei allem respekt nur noch mit geistigem dünnschiss bezeichnet werden kann, der papst vertritt 1,2 milliarden menschen auf diesem planeten, das sind mehr als ihr lächerliches käseblatt jemals an auflage erreichen kann... was denken sie eig, wer sie sind. leider gibt es in unserem land ja dann doch noch gerichte, die ab und an mal die rechte anderer menschen schützen. und falls ihnen mein kommentar nicht gefällt... dies hier fällt im gegensatz zu ihrer "Karikatur" unter freie Meinungsäußerung.
Joachim B. aus Facebook


Ich bin kein Katholik aber Sie sind ein widerliches Drecksblatt.
Andreas K. aus Facebook


Ich bin so traurig!... Ich möchte nur noch das: Weg aus Deutschland !...Verzeiht Ihr mir alle,bitte!
kaiserin aus kath.net


Einen der größten und intelligentesten Geister der Gegenwart (auch seine ernst zu nehmenden Kritiker sehen das so) derart zu beleidigen halte ich für (im Sinne des Wortes) asozial. Ihr Blatt scheint es nötig zu haben und dabei jeden Ansatz von Moral und Ethik über Bord werfen zu müssen. Joseph Ratzinger versteht sein Leben als Dienst. Er opfert sogar seinen wohlverdienten Ruhestand. Würden Sie auch Altkanzler Helmut Schmidt oder den Dalai Lama so beleidigen? Mit Katholiken kann man das ja machen ... Sie tun mir einfach nur leid.
Peter K. aus gmx.de


lasst euch doch mal was zu den Juden einfallen - oder ein lustiger Mohammed.... aber dafür habt ihr wohl keine Nüsse in der Hose, euer Sack ist einfach zu schlaff..... schade eigentlich
Annie L. aus yahoo.co.uk


So geht man mit Menschen nicht um, mit dem Papst schon gar nicht. Leo Fischer weiß nicht, was sich gehört. Jemand, der so handelt, würde ich persönlich die Lizenz zum Schreiben entziehen.
Thomas Goppel (CSU)




Newsticker | TITANIC
 

liberitas

Ultra-Poster
Der Papst schei*t den gleichen Dreck wie andere auch und ist für mich somit nichts besonderes.. Die sollen sich lieber über 100-fachen vertuschten Kindesmissbrauch aufregen.
 

daleko

Gesperrt
Das eigentlich Erstaunliche an dem Vorgang ist, dass es jemand komisch findet, den Papst mit Urinfleck abzubilden, beziehungsweise dass man mit solchem Pennälerhumor nicht nur Leser findet, sondern auch noch als Teil der kritischen Öffentlichkeit gilt. Tatsächlich ist ja kaum etwas vorhersehbarer als diese Form der augenzwinkernden Verächtlichmachung, die von allen umlaufenden Vorurteilen verlässlich das geläufigste bedient. Das Ganze gilt selbstverständlich als wahnsinnig subversiv, auch wenn das einzig Anstößige an der Nummer die Tatsache ist, dass in einem Land, das auf diesem Feld einmal Leute wie Kurt Tucholsky hervorgebracht hat, heute schon Furzkissenwitze als Satire gelten.
X
Wie soll man solche Satiriker nennen?
Regimesatiriker passt.., oder meinetwegen ,,Meinungsführerschaftssatiriker"
So Leute finden immer ihren Platz, im 3. Reich wären noch Juden dazu gekommen..
Ich bin nicht katholisch genug, um mir wie Mosebach eine strengere Verfolgung der Blasphemie zurückzuwünschen. Aber wenn man als aufmüpfig gelten will, dann sollte man dabei einen Einsatz wagen - da hat er recht, wie ich finde. Wie wäre es also, liebe "Titanic"-Redaktion, beim nächsten Mal mit einer ordentlichen Mohammed-Karikatur? Vielleicht zum Anfang ein Bild des Propheten mit verschütteter Cola überm Rauschebart.Papst gegen Titanic: Deutschland hat ein Humorproblem - SPIEGEL ONLINE
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Aber dafür bräuchte man ,, cojones grandes" :D
Das ist nix für ,,Mitdemstromschwimmer"
 
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