IN.PE.RA.TO.RE.BT
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Ja, wenn die Istanbul wieder griechisch wäre. Ansonsten nein, da es ein Kulturgut der Osmanen sprich der Türken ist. Noch weiter zurück in die Geschichte muss man nicht gehen.
Es ist und bleibt ein christlich-orthodoxer Sakralbau, der von den Vorfahren der heutigen in Istanbul lebenden Christen gebaut wurde.
Die Stadt ist der Sitz des ökumenischen Patriarchen, der als primus inter pares als oberster Repräsentant der orthodoxen Kirchen fungiert. Der griechisch-orthodoxe Ökumenische Patriarch von Konstantinopel mit Sitz in Fener ist seit 1991 Bartholomäus I.. Er ist der 270. Nachfolger des Apostels Andreas und somit faktisches (Ehren-)Oberhaupt von etwa 300 Millionen orthodoxen Christen. Auch die Sitze des armenischen Patriarchen, des Erzbischofs der syrisch-orthodoxen (aramäischen) Gemeinde und eines apostolischen Vikars der römisch-katholischen Kirche befinden sich in Istanbul.
In Istanbul sind mit knapp 85.000 Christen[SUP][40][/SUP] rund 85 Prozent der gesamten Christen in der Türkei beheimatet, deren Zahl landesweit etwa 100.000 beträgt. Die Zahl der Armenier beläuft sich auf etwa 45.000[SUP][28][/SUP] (35 Kirchen[SUP][41][/SUP]), die der Aramäer auf 12.000, der Bosporus-Deutschen auf 10.000 und der Griechen auf 1.650 (5 Kirchen[SUP][42][/SUP]). Einige orthodoxe Kirchen unterstehen anderen Patriarchaten wie etwa die bulgarisch-orthodoxe Kirche St. Stefan. Neben den Levantinern und anderen nicht-orthodoxen Gemeinden gibt es auch je eine deutsche evangelische und katholische Kirchengemeinde sowie um das St. Georgs-Kolleg eine österreichische katholische Gemeinde.
Solange es die islamisch angehauchte Regierung unter dem Neo-Ottomanen Erdogan gibt, ist es ohnehin besser, den status quo aufrecht zu erhalten.