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Pazifisten sind die wahren Kriegstreiber

Marcin

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[h=1]Pazifisten sind die wahren Kriegstreiber[/h] Von Cengiz Dursun | Veröffentlicht am: 20. Juni 2012
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“FUCKING FOR VIRGINITY” halte ich wiederum für eine sehr gute Idee..

Facebook kann manchmal richtig toll sein. Heute hat eine Dame dieses Bild gepostet. Das ist kein Witz! Und das Bild ist, laut Anzahl der Likes, äußerst beliebt. Doch ich sehe das nicht so.
Denn somit hätte man auch nicht die Nazis wegbomben dürfen. Und ich bin froh, dass die Essenz dieses Plakats nicht Regierungspolitik von Briten und Amerikanern nach 1939 war. Nein. Diese zu simple Weltanschauung widerspiegelt die Utopie des Pazifismus in Reinform. Denn somit müsste man auch das staatliche Gewaltmonopol (Gewalt anwenden, um Gewalt zu beenden) hinterfragen. Und das Recht auf Selbstverteidigung! Die wahren Kriegstreiber sind diejenigen, die im Namen des Pazifismus zusehen, wie Zivilisten massakriert werden. Syrien ist nur ein Beispiel davon.
“FUCKING FOR VIRGINITY” halte ich wiederum für eine sehr gute Idee.


Pazifisten sind die wahren Kriegstreiber
 

Parker

Rovignese
Nun, es gibt wohl einen Unterschied zwischen "bombing for peace" und "bombing for peace".

Beispiel 2. WK: das Bombardieren Deutschlands war ein Akt der Selbstverteidigung im Sinne einer Reaktion
Beispiel Irak: das Bombardieren des Iraks war.....weiss der Geier, was das war....im Sinne einer Aktion.
 
Marcins Themen sind echt immer die besten. Was zahlt dir der Mossad eigentlich?


Schreib doch einfach:

SYRIEN IST DOOF, WEG DAMIT! , dann weiß auch jeder was gemeint ist.
 

Dolls

ɴɖ с□оѣн&#
a ma nemoj :D


Pazifismus an sich ist musterhaft, nur wird es leider immer Idioten geben die anderer Meinung sind und die Gewalt als Lösungsweg sehen. :(
 

Parker

Rovignese
Ich bin selber Pazifist, aber wenn jemand "mich und/oder meine Familie" bedroht, dann trete ich ihm in den Arsch.

Assad ist doof!
 

Parker

Rovignese
Und genau solange ist Pazifismus auch unsinnig, man kann nicht alles ausdiskutieren.

Pazifismus ist nicht unsinnig. Pazifismus ist nicht gleich Pazifismus. Es gibt keine einheitliche Definition von Pazifismus. Grundsätzlich lehne ich Gewalt ab und versuche, auf friedlichem Weg zu einer Lösung zu kommen. Erst wenn ich sehe, dass das nicht möglich ist, pfeife ich auf Pazifismus, aber nur wenn Leib und Leben direkt bedroht sind.
Aber es gibt natürlich die radikalen Pazifisten, im Sinne von: "Wenn dir einer eine Watschn verpasst, halte auch die andere Wange hin."
 

Mal

Legende
Dann kannst du ja jeden Spruch umdrehen, wie du es magst. Beispiel: Gewalt ist keine Lösung. Klar ist Gewalt keine Lösung (und das ist auch Richtig), aber wenn dich jemand schlägt, musst du dich ja wehren. Der Spruch "Bombardieren für den Frieden ist wie fick*** für die Jungfräulichkeit" ist an die geführten Kriege der Nachkriegszeit gerichtet. Unsinnige Kriege um die eigene Macht zu repräsentieren und die eigene Ideologie durchzusetzen wie Vietnam, Irak, Afghanistan. Auch soll es den Sinn verdeutlichen. Der Eingriff im Kosovokrieg war, auch wenn es manch einer nicht einsehen will, viel sinnvoller als ein Afghanistan oder Irakkrieg.
 
Wenn ich jetzt will, dass Assad bleibt und jemand anderer Meinung ist, dann hat er Pech weil Assad mehr Leute unter Waffen hat und sich deshalb behaupten kann. So einfach ist das mit dem Pazifismus, reden hilft da nicht.
 

Parker

Rovignese
Wenn ich jetzt will, dass Assad bleibt und jemand anderer Meinung ist, dann hat er Pech weil Assad mehr Leute unter Waffen hat und sich deshalb behaupten kann. So einfach ist das mit dem Pazifismus, reden hilft da nicht.

Nun, im Falle Syriens kann man sich schon die Frage stellen, ob man militärisch gegen Assad vorgehen will und dadurch lang- bis mittelfristig ein weiteres Blutvergiessen vermeiden. Wo der Pazifist seine Haltung aufgeben will, muss jeder für sich selbst entscheiden.
 
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