Drangue
Geek
"Villa de Guadalupe ist ein nördlicher Vorort von Mexico Stadt auf dem Berg Tepeyac. Er beheimatet die mit jährlich ca. 20 Millionen Pilgern derzeit größte Wallfahrtsort der Welt."¨
Viele haben sicher schon mal diese Mariadarstellung in Filmen oder Dokus gesehen:
Dieses Bild ist sehr beliebt in Lateinamerika und man findet es überall:
Es gilt als ein Wunder wo selbst die Wissenschaft derren Entstehung erklären kann.
Die Tilma:
Grobes Gewebe aus Maguey-Kaktusfasern. Ca. 1,67 mal 1,05 m gross. Aus zwei Hälften bestehend, in der Mitte durch eine Naht zusammengehalten. Allgemein übliches Obergewand der Azteken, vorn wie eine lange Schürze getragen oder wie ein Mantel um die Schultern gehängt.
Das Bild:
· Kein Malmaterial identifizierbar, weder pflanzlichen, noch tierischen noch mineralischen Ursprungs.
Malmaterial bis heute unbekannt.
· Keine Pinselstriche vorhanden.
· Keine Vorzeichnungslinien, keine Vorzeichnungsskizze vorhanden.
· Keine Untermalung, keine Grundierung, keine Leimung: dies macht es eigentlich unmöglich, auf der Oberfläche des groben Stoffes zu malen.
· Keine schützende Lackierung vorhanden trotz unerklärlich guter Erhaltung von Bild und Stoff.
· Kombination verschiedener Maltechniken: Öl, Tempera, Wasserfarbe und Fesko. Nicht kopierbar.
· Unebenheiten auf dem Gewebe gezielt ausgenutzt, um dem Gesicht Tiefe zu geben.
· Rätselhafte Glättung der Oberfläche. Die Bildseite auf der Tilma ist merkwürdig geglättet, glänzend weiss und weich unter dem Bild. Forscher haben keine Erklärung für die zwei unterschiedlichen Materialseiten.
· Lichtbrechung: Bei der Untersuchung 1979 durch Smith und Callahan festgestellt: Die Farben verhalten sich wie Farben auf Vogelfedern, Schmetterlings- oder Käferflügeln: sie verändern sich beim Betrachten aus verschiedenen Blickwinkeln.
· Einseitige Durchsichtigkeit. Das Bild auf der Vorderseite kann deutlich durchscheinend von hinten gesehen werden – jedoch ein rätselhafter grüner Fleck auf der Rückseite des Gewebes kann von der Vorderseite aus nicht gesehen werden.
· Infrarotdurchlässigkeit: die rosa Farbe auf dem Bild ist – entgegen der allgemein vorkommenden Undurchlässigkeit der rosa Farbpigmente – infrarotdurchlässig.
· Umkehreffekt: Aus der Entfernung erscheint das Bild grösser, scheint beim Näherkommen zu „schrumpfen“. Gesicht und andere Details sind nicht aus der Nähe, sondern erst aus einigen Metern Entfernung deutlich zu erkennen.
· Die Augen: Die Augen des Gesichtes auf der Tilma bilden das grösste Rätsel dieses Artefaktes. In beiden Augen spiegelt sich die damalige Szene der Bildentstehung im Jahr 1531 vor dem Bischof mit Verzerrungen in Abhängigkeit von den Gesetzen der Krümmung der Hornhaut, und im zweiten Auge um genau den Faktor verschoben, wie es sich in einem lebendigen Auge zeigen würde.
1956 entdeckt: Lichtreflexe in den Augen der Figur auf der Tilma. (Lichtreflexe im menschlichen Auge sind uns erst bekannt seit Helmhotz’ Entdeckung in den 1880er Jahren! Woher also sollte der Hersteller dieses Bildes im jahre 1531 davon Kenntnis gehabt haben?)
1958 entdeckt: Parkinje-Sanson-Effekt in den Augen der Figur auf der Tilma: ein gesehenes Objekt wird in beiden Augen eines Menschen reflektiert, und zwar an drei verschiedenen Stellen verursacht durch die Krümmung der Hornhaut. Genau dies aber findet sich auch in den Augen der Figur auf dem Tilmabild!
Die sich in den Augen widerspiegelnde Szene – nach modernster Computerbildanalyse:
Ein sitzender Indio; die Gesichter von möglicherweise Bischof Zumárraga und Dolmetcher Gonzales; dann Juan Diego, seine Tilma öffnend; die Büste einer Frau und ein bärtiger Spanier. In der Mitte: eine Eingeborenengruppe mit Kind.
Nebst diesen ganzen Fakten, sind vorallem die Augen interessant:
Es spiegelt alle Personen im Raum, Juan Diego, den Bischoff, eine Indiofamilie, die vor Ort waren, als durch die Blumen, die Diego bei sich trug, zum Bild wurden, angeblich.
Interessant ist, dass die weibliche Person, die Maria darstellen sollte, typische Mestizengesichtszüge hat. Auch ist interessant, dass nach diesem Wunder, dass es einen Überlauf an Konvertierungen zum Christentum gab und in Chroniken beschrieben wurde, dass es sogar Schichten bei Mönchen gab, die von Sonnenaufgang bis Unternag die Indios tauften, die zuvor den Spaniern feindlich gesindt waren und verjagen wollten.
Was auch cool ist, die Schiffe, mit dennen Columbus nach Amerika segelte hiessen: Santa Maria, Pinta und Nina was man übersetzen kann: "(Die)heilige Maria malt (das) kleine Mädchen".
Viele haben sicher schon mal diese Mariadarstellung in Filmen oder Dokus gesehen:
Dieses Bild ist sehr beliebt in Lateinamerika und man findet es überall:
Es gilt als ein Wunder wo selbst die Wissenschaft derren Entstehung erklären kann.
Die Tilma:
Grobes Gewebe aus Maguey-Kaktusfasern. Ca. 1,67 mal 1,05 m gross. Aus zwei Hälften bestehend, in der Mitte durch eine Naht zusammengehalten. Allgemein übliches Obergewand der Azteken, vorn wie eine lange Schürze getragen oder wie ein Mantel um die Schultern gehängt.
Das Bild:
· Kein Malmaterial identifizierbar, weder pflanzlichen, noch tierischen noch mineralischen Ursprungs.
Malmaterial bis heute unbekannt.
· Keine Pinselstriche vorhanden.
· Keine Vorzeichnungslinien, keine Vorzeichnungsskizze vorhanden.
· Keine Untermalung, keine Grundierung, keine Leimung: dies macht es eigentlich unmöglich, auf der Oberfläche des groben Stoffes zu malen.
· Keine schützende Lackierung vorhanden trotz unerklärlich guter Erhaltung von Bild und Stoff.
· Kombination verschiedener Maltechniken: Öl, Tempera, Wasserfarbe und Fesko. Nicht kopierbar.
· Unebenheiten auf dem Gewebe gezielt ausgenutzt, um dem Gesicht Tiefe zu geben.
· Rätselhafte Glättung der Oberfläche. Die Bildseite auf der Tilma ist merkwürdig geglättet, glänzend weiss und weich unter dem Bild. Forscher haben keine Erklärung für die zwei unterschiedlichen Materialseiten.
· Lichtbrechung: Bei der Untersuchung 1979 durch Smith und Callahan festgestellt: Die Farben verhalten sich wie Farben auf Vogelfedern, Schmetterlings- oder Käferflügeln: sie verändern sich beim Betrachten aus verschiedenen Blickwinkeln.
· Einseitige Durchsichtigkeit. Das Bild auf der Vorderseite kann deutlich durchscheinend von hinten gesehen werden – jedoch ein rätselhafter grüner Fleck auf der Rückseite des Gewebes kann von der Vorderseite aus nicht gesehen werden.
· Infrarotdurchlässigkeit: die rosa Farbe auf dem Bild ist – entgegen der allgemein vorkommenden Undurchlässigkeit der rosa Farbpigmente – infrarotdurchlässig.
· Umkehreffekt: Aus der Entfernung erscheint das Bild grösser, scheint beim Näherkommen zu „schrumpfen“. Gesicht und andere Details sind nicht aus der Nähe, sondern erst aus einigen Metern Entfernung deutlich zu erkennen.
· Die Augen: Die Augen des Gesichtes auf der Tilma bilden das grösste Rätsel dieses Artefaktes. In beiden Augen spiegelt sich die damalige Szene der Bildentstehung im Jahr 1531 vor dem Bischof mit Verzerrungen in Abhängigkeit von den Gesetzen der Krümmung der Hornhaut, und im zweiten Auge um genau den Faktor verschoben, wie es sich in einem lebendigen Auge zeigen würde.
1956 entdeckt: Lichtreflexe in den Augen der Figur auf der Tilma. (Lichtreflexe im menschlichen Auge sind uns erst bekannt seit Helmhotz’ Entdeckung in den 1880er Jahren! Woher also sollte der Hersteller dieses Bildes im jahre 1531 davon Kenntnis gehabt haben?)
1958 entdeckt: Parkinje-Sanson-Effekt in den Augen der Figur auf der Tilma: ein gesehenes Objekt wird in beiden Augen eines Menschen reflektiert, und zwar an drei verschiedenen Stellen verursacht durch die Krümmung der Hornhaut. Genau dies aber findet sich auch in den Augen der Figur auf dem Tilmabild!
Die sich in den Augen widerspiegelnde Szene – nach modernster Computerbildanalyse:
Ein sitzender Indio; die Gesichter von möglicherweise Bischof Zumárraga und Dolmetcher Gonzales; dann Juan Diego, seine Tilma öffnend; die Büste einer Frau und ein bärtiger Spanier. In der Mitte: eine Eingeborenengruppe mit Kind.
Nebst diesen ganzen Fakten, sind vorallem die Augen interessant:
Es spiegelt alle Personen im Raum, Juan Diego, den Bischoff, eine Indiofamilie, die vor Ort waren, als durch die Blumen, die Diego bei sich trug, zum Bild wurden, angeblich.
Interessant ist, dass die weibliche Person, die Maria darstellen sollte, typische Mestizengesichtszüge hat. Auch ist interessant, dass nach diesem Wunder, dass es einen Überlauf an Konvertierungen zum Christentum gab und in Chroniken beschrieben wurde, dass es sogar Schichten bei Mönchen gab, die von Sonnenaufgang bis Unternag die Indios tauften, die zuvor den Spaniern feindlich gesindt waren und verjagen wollten.
Was auch cool ist, die Schiffe, mit dennen Columbus nach Amerika segelte hiessen: Santa Maria, Pinta und Nina was man übersetzen kann: "(Die)heilige Maria malt (das) kleine Mädchen".