Mein Herz blüht auf als ich diese Nachricht gelesen habe, jedoch hab ich noch zweifel ob sie wirklich realisiert wird bis ich es nicht sehe. Ich hoffe das alle Serben die keinem was getan haben zurück kehren können, und zusammen mit den anderen Prizrenci (Albaner/Türken und Bosniaken) dort frei leben können. Prizren ohne Serben das wäre wie Prizren ohne Albaner/Türken. Alle drei Völker prägen diese Stadt, alle drei Völker haben fantastische Bauten hinterlassen die diese Stadt ausmachen.
PRIZREN – ANFANG DER ERNEUERUNG DER SIEDLUNG POTKALJAJA
21.01.12
Schon seit Jahren spricht man über die Rückkehr der Serben in die alte Siedlung Potkaljaja in Prizren, in Kosovo und Metohija, welche Albaner 1999 und 2004 zerstört haben, nachdem sie alle Serben von dort vertrieben hatten. Viel Zeit wurde verschwendet und Gelegenheiten wurden verpasst, aber man kam nicht weiter als Planen. Für die Serben, die sehnsüchtig in ihre Stadt zurückkehren möchten, erschien ein Funken Hoffnung als die britische Regierung die Absicht verlautbart hat, die Erneuerung von etwa 15 serbischen Häusern in dieser Siedlung zu finanzieren. Vertreter von etwa 10 Flüchtlingsfamilien haben die Ruinen ihrer Häuser besucht und sich vor Ort von den Möglichkeiten der Rückkehr überzeugt. Ihnen wurde gesagt, dass die Arbeiten an der Räumung der Grundstücke im März anfangen werden. Vor Ort war unsere Reporterin Snezana Milosevic.
Die Siedlung Potkaljaja ist den Worten von alten Einheimischen in Prizren ein Spiegel der alten kaiserlichen Stadt des Kaisers Dusan am Fluss Bistrica. Bis 1999 lebten hier nur Serben, und heute, 13 Jahre nach dem Pogrom sind Zeugen ihres Lebens in Potkaljaja, einer Siedlung in der unmittelbaren Nähe des Stadtzentrums, nur zerstörte und niedergebrannte Häuser. Mit Tränen in den Augen Besuchten die einstigen Bewohner von Potkaljaja, die zurückkehren möchten, das, was von ihren Heimen übriggeblieben ist. Enge Durchgänge, die mit Erde zugeschüttet sind, deuten darauf hin, dass es dort, nicht so lange her, Straßen gab – Aca Markovic, Vladimir Nazor… Mit viel Mühe sind viele von den potenziellen Rückkehrern zu ihren Häusern gekommen, die von völlig verwilderten Pflanzen und Unkraut umzingelt sind, oder teilweise völlig dem Erdboden gleich gemacht wurden.
Mitglieder der Kommission, die für die Erneuerung zuständig ist, haben in Anwesenheit der Besitzer die Häuser gekennzeichnet, die in der ersten Phase der urbanen Rückkehr der Serben nach Prizren erneuert werden. „Seit mehr als einem Jahrzehnt dauert der Kampf, dass unsere Häuser erneuert werden, und dass wir nach Prizren zurückkehren“, sagt Trajko Semic, Vertreter der Serben aus Potkaljaja. „Uns wird seit Jahren gesagt, dass man an dieser Frage arbeitet, und wir hoffen genau so viele Jahre, dass unsere Anträge erörtert und angenommen werden. Heute wird zum Glück von uns allen, die zurückkehren möchten, etwas zu dieser Frage konkret gemacht. Etwa dreißig von uns, die ihre Häuser nicht verkauft haben, können es kaum erwarten, hierher zurückzukehren – Sie wissen schon selbst wie schwer es ist in diesen Jahren Miete zu zahlen und unter einem fremden Dach zu leben. Wir hoffen dass neben der Erneuerung die lokalen Behörden auch ihr Versprechen realisieren werden, uns zu helfen, Jobs zu finden“, sagte Semic und betonte, dass die Rückkehrer mit Ungeduld warten, dass die Arbeiten beginnen, um in die Stadt zurückzukehren, in welcher sie geboren und, wie sie sagen, die schönsten Jahre verbracht haben.
Die wenigen Serben in Prizren, etwa zwanzig, wie auch die Rückkehrer, die vor sechs Monaten in ihre erneuerten Heime im Rahmen des Projekts „Heilige Erlösung“ zurückgekehrt sind, und sich in der Nähe der Kirche des Hl. Georg befinden, sagten, dass sie möchten, dass die Flüchtlinge so schnell wie möglich zurückkehren. Ihr Wunsch ist es, wie sie sagen, dass man in der Stadt des Kaisers Dusan am Fluss Bistrica wie einst lebt. Wenn sie schon nicht gemeinsam mit den Albanern leben können, dann wenigstens miteinander.
glassrbije.org - Prizren – Anfang der Erneuerung der Siedlung Potkaljaja
PRIZREN – ANFANG DER ERNEUERUNG DER SIEDLUNG POTKALJAJA
21.01.12
Schon seit Jahren spricht man über die Rückkehr der Serben in die alte Siedlung Potkaljaja in Prizren, in Kosovo und Metohija, welche Albaner 1999 und 2004 zerstört haben, nachdem sie alle Serben von dort vertrieben hatten. Viel Zeit wurde verschwendet und Gelegenheiten wurden verpasst, aber man kam nicht weiter als Planen. Für die Serben, die sehnsüchtig in ihre Stadt zurückkehren möchten, erschien ein Funken Hoffnung als die britische Regierung die Absicht verlautbart hat, die Erneuerung von etwa 15 serbischen Häusern in dieser Siedlung zu finanzieren. Vertreter von etwa 10 Flüchtlingsfamilien haben die Ruinen ihrer Häuser besucht und sich vor Ort von den Möglichkeiten der Rückkehr überzeugt. Ihnen wurde gesagt, dass die Arbeiten an der Räumung der Grundstücke im März anfangen werden. Vor Ort war unsere Reporterin Snezana Milosevic.
Die Siedlung Potkaljaja ist den Worten von alten Einheimischen in Prizren ein Spiegel der alten kaiserlichen Stadt des Kaisers Dusan am Fluss Bistrica. Bis 1999 lebten hier nur Serben, und heute, 13 Jahre nach dem Pogrom sind Zeugen ihres Lebens in Potkaljaja, einer Siedlung in der unmittelbaren Nähe des Stadtzentrums, nur zerstörte und niedergebrannte Häuser. Mit Tränen in den Augen Besuchten die einstigen Bewohner von Potkaljaja, die zurückkehren möchten, das, was von ihren Heimen übriggeblieben ist. Enge Durchgänge, die mit Erde zugeschüttet sind, deuten darauf hin, dass es dort, nicht so lange her, Straßen gab – Aca Markovic, Vladimir Nazor… Mit viel Mühe sind viele von den potenziellen Rückkehrern zu ihren Häusern gekommen, die von völlig verwilderten Pflanzen und Unkraut umzingelt sind, oder teilweise völlig dem Erdboden gleich gemacht wurden.
Mitglieder der Kommission, die für die Erneuerung zuständig ist, haben in Anwesenheit der Besitzer die Häuser gekennzeichnet, die in der ersten Phase der urbanen Rückkehr der Serben nach Prizren erneuert werden. „Seit mehr als einem Jahrzehnt dauert der Kampf, dass unsere Häuser erneuert werden, und dass wir nach Prizren zurückkehren“, sagt Trajko Semic, Vertreter der Serben aus Potkaljaja. „Uns wird seit Jahren gesagt, dass man an dieser Frage arbeitet, und wir hoffen genau so viele Jahre, dass unsere Anträge erörtert und angenommen werden. Heute wird zum Glück von uns allen, die zurückkehren möchten, etwas zu dieser Frage konkret gemacht. Etwa dreißig von uns, die ihre Häuser nicht verkauft haben, können es kaum erwarten, hierher zurückzukehren – Sie wissen schon selbst wie schwer es ist in diesen Jahren Miete zu zahlen und unter einem fremden Dach zu leben. Wir hoffen dass neben der Erneuerung die lokalen Behörden auch ihr Versprechen realisieren werden, uns zu helfen, Jobs zu finden“, sagte Semic und betonte, dass die Rückkehrer mit Ungeduld warten, dass die Arbeiten beginnen, um in die Stadt zurückzukehren, in welcher sie geboren und, wie sie sagen, die schönsten Jahre verbracht haben.
Die wenigen Serben in Prizren, etwa zwanzig, wie auch die Rückkehrer, die vor sechs Monaten in ihre erneuerten Heime im Rahmen des Projekts „Heilige Erlösung“ zurückgekehrt sind, und sich in der Nähe der Kirche des Hl. Georg befinden, sagten, dass sie möchten, dass die Flüchtlinge so schnell wie möglich zurückkehren. Ihr Wunsch ist es, wie sie sagen, dass man in der Stadt des Kaisers Dusan am Fluss Bistrica wie einst lebt. Wenn sie schon nicht gemeinsam mit den Albanern leben können, dann wenigstens miteinander.
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