Ricky
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Ramil Səfərov (auch Ramil Säfärov; * 1977 in Cəbrayıl, Aserbaidschanische SSR, Sowjetunion) ist ein Leutnant in der aserbaidschanischen Armee. Im Februar 2004 nahm er an einem Lehrgang im Rahmen des NATO-Programms Partnerschaft für den Frieden in Ungarn teil. Er wurde wegen des dringenden Verdachtes festgenommen, am 19. Februar 2004 den armenischen Teilnehmer Gurgen Markarjan (armenisch Գուրգեն Մարգարյան, in englischer Transkription Gurgen Markarian)[SUP]1[/SUP] ermordet zu haben. Markarjan wurde im Schlaf mit einer Axt erschlagen und war mit Messerstichen übersät. Ein Budapester Polizist berichtete, es handele sich um einen „ungewöhnlich grausamen“ Mord, der Kopf des Opfers sei fast vollständig vom Leib getrennt gewesen.[SUP][1][/SUP] Səfərov gab den Mord im März zu.
[h=2]Reaktion der aserbaidschanischen Öffentlichkeit[/h]Die Nationaldemokratische Partei Aserbaidschans wählte ihn für seine „Verdienste um das Vaterland“ zum Mann des Jahres 2005. Der Parteivorsitzende erklärte weiterhin: „Es ist mir vollkommen egal, wie er den armenischen Offizier getötet hat. Wichtig ist, das es jetzt einen ‚Gurgen‘ [gemeint ist Armenier] weniger gibt, und je mehr Aserbaidschaner Armenier töten werden, desto weniger werden sie.“
Urteil
Safarovs Tat wurde vor Gericht durch ein Trauma begründet, welches er erlitten habe als er im Verlauf des Krieges um Bergkarabach habe fliehen müssen. Dies wurde jedoch an anderer Stelle von Safarov widerlegt, als dieser angab in der Zeit von 1992 bis 1996 in Baku und der Türkei studiert zu haben.[SUP][2][/SUP]
Am 7. März 2006 wurde er vom Gericht für zurechnungsfähig erklärt. Am 13. April 2006 wurde Səfərov zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht schloss dabei eine Amnestie für 30 Jahre aus.
[h=2]Überlieferung und Begnadigung[/h]
Nach acht Jahren Haft übergab Ungarn Ramil Safarov am 31. August 2012 an Aserbaidschan. Obwohl die aserbaidschanische Regierung offiziell versichert hat, die lebenslange Haftstrafe weiter fortzuführen,[SUP][3][/SUP] begnadigte Aserbaidschans Präsident İlham Əliyev Ramil Safarov kurz nach seiner Ankunft in Baku und sprach ihn von seiner lebenslangen Haftstrafe frei.
Hinter der Überstellung des in Ungarn zu lebenslanger Haft verurteilten Mörders Safarov an Aserbaidschan wird allgemein ein Deal mit der Regierung in Baku gesehen. Seit Anfang August gab es Medienberichte, denen zufolge Aserbaidschan ungarische Staatsanleihen im Gegenwert von zwei bis drei Milliarden Euro und somit Safarov „frei“ kaufen wolle.[SUP][4][/SUP][SUP][5][/SUP][SUP][6][/SUP][SUP][7][/SUP] Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán gestand einen Deal mit Aserbaidschan ausgemacht zu haben und gab an, durch die Überlieferung Ramil Safarovs der Republik Aserbaidschan ein Zeichen geben zu wollen, „um den möglichen neuen Kreditgebern Sicherheit zu signalisieren“ und fügte hinzu, dass er davon ausging, die Begnadigung Safarovs würde erst Monate später wegen „gesundheitlicher Probleme“ stattfinden.
Quelle: Ramil S?f?rov ? Wikipedia
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In Armenien Forum hat da ein Armenier gepostet:
Die Aserbaidschaner haben Angst vor uns. Unser Militär (mit Unterstützung der Russen) ist klar überlegen gegenüber den Aserbaidschanern. Klar, dass sie sich also heftig freuen, wenn sie auch mal "Erfolg" haben, egal ob es auf eine normale Weise war oder auf eine feige Weise wie in dem Fall hier. Natürlich ist man wutgeladen und aufgebracht, aber man sollte gleichzeitig auch so ruhig wie möglich bleiben, denn wie ich schon sagte: Die Aserbaidschaner haben Angst. Das ist ganz besonders auch eben an der Reaktion der Leute dort zu sehen.
HaHaHa das ich nicht lache muhahaha selten so ein lachflash bekommen.