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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
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Israel greift Ziele im Libanon und in Gaza an
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben Angriffe auf Ziele ⁠im Libanon eingeleitet. Es handle sich um Stellungen der radikalislamischen Gruppen Hisbollah und Hamas, teilte die Armee gestern mit.

Evakuierung von vier Dörfern angeordnet
Zuvor hatte sie die Evakuierung von vier Dörfern im Osten und Süden des Nachbarlandes angeordnet. Einem Militärsprecher zufolge richteten sich die Angriffe gegen die militärische Infrastruktur der Hisbollah und der Hamas in Hammara und Ain al-Tineh im östlichen Bekaa-Tal sowie in Kfar Hatta und Aanan im Süden.

Israel und der Libanon hatten sich 2024 auf einen von den USA vermittelten Waffenstillstand geeinigt. Damit endeten mehr als ein Jahr andauernde Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah. Diese hatten in israelischen Angriffen gegipfelt, die die vom Iran unterstützte Miliz schwächten. Seitdem werfen einander beide Seiten Verstöße vor.

 
Massenprotest in Israel: Bus überrollt Menschen
Bei einem Massenprotest Tausender Ultraorthodoxer gegen ihre Rekrutierung in Israel hat laut israelischen Polizeiangaben ein Busfahrer mehrere Teilnehmer mit seinem Fahrzeug erfasst.

Ein junger Mann sei unter dem Bus eingeklemmt und für tot erklärt worden, meldete der Rettungsdienst Magen David Adom gestern. Demzufolge wurden auch mehrere Menschen verletzt. Der Busfahrer wurde laut Polizei festgenommen. Weitere Angaben machte die Polizei zu dem Vorfall bisher nicht.

15.000 Teilnehmer
Laut der israelischen Zeitung „Haaretz“ nahmen rund 15.000 Ultraorthodoxe an dem Protest teil. Israels Polizei teilte mit, dass einige von ihnen Polizisten mit Gegenständen beworfen und Mülltonnen angezündet hätten. Zudem hätten Randalierer auch Journalisten angegriffen, hieß es weiter. Die israelische Polizei sei im Einsatz gewesen, um die „gewalttätige Unruhe“ aufzulösen.

 
UNO wirft Israel Apartheid im Westjordanland vor
Das UNO-Menschenrechtsbüro wirft Israel eine zunehmende systematische Diskriminierung der Palästinenserinnen und Palästinenser im Westjordanland vor.

Ob Zugang zu Wasser, Schulen, Spitälern, Besuche bei Freunden oder der Familie oder die Olivenernte, „jeder Aspekt des Lebens der Palästinenser im Westjordanland wird durch Israels diskriminierende Gesetze, Richtlinien und Praktiken kontrolliert und eingeschränkt“, so der UNO-Menschenrechtsbeauftragte Volker Türk.

Der Trend habe sich beschleunigt. „Das ist eine besonders schwere Form der Rassendiskriminierung und Segregation, die dem Apartheidsystem ähnelt, das wir bereits kennen“, sagte der Österreicher Türk gestern in Genf mit Blick auf einen neuen Bericht des UNO-Menschenrechtsbüros über das Leben der Palästinenser im Westjordanland und Ostjerusalem.

Apartheid wird die Doktrin der Trennung einzelner ethnischer Bevölkerungsgruppen genannt, vor allem bis 1994 in Südafrika.

Israel weist Vorwürfe zurück
Israel wies die Kritik als absurd und verzerrt zurück. Seine UNO-Vertretung in Genf teilte mit, grundlegende Fakten, die dem Konflikt zugrunde lägen, insbesondere die schwerwiegenden Bedrohungen, denen Israel ausgesetzt sei, würden völlig ignoriert.

 
Libanon: Erste Phase der Hisbollah-Entwaffnung beendet
Die libanesische Armee hat nach eigenen Angaben „die Ziele der ersten Phase“ ihres Entwaffnungsplans für den Südlibanon erreicht. Der Plan zur Wiedererlangung des staatlichen Gewaltmonopols befinde sich in einem fortgeschrittenen Stadium, hieß es heute in einer Erklärung der Armee.

Aus Kreisen der Hisbollah hieß es, die Organisation habe keine militärische Präsenz mehr südlich des Litani-Flusses etwa 30 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt. Israel äußerte sich nicht.

Im Zuge der seit Ende November 2024 geltenden Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah sollte auch die vom Iran unterstützte Schiitenmiliz entwaffnet werden. Die libanesische Regierung beauftragte die Armee mit der Entwaffnung. Sie soll in fünf Phasen ablaufen.

Eigentlich galt der 31. Dezember als Frist für den Abschluss der ersten Phase. Sie sieht die vollständige Räumung der Region südlich des Litani von militärischen Strukturen der Schiitenorganisation vor. Der weitere Fahrplan sieht vor, die Entwaffnung auf Gebiete nördlich des Litani, die Hauptstadt Beirut sowie die Bekaa-Ebene auszuweiten.

Weiterhin Angriffe im Libanon
Israel wirft der Hisbollah vor, sich entgegen dem Abkommen neu zu organisieren und nachzurüsten. Nahezu täglich greift das Militär daher weiter im Nachbarland an. Seit Inkrafttreten der Waffenruhe wurden im Libanon nach staatlichen Angaben dabei mehr als 300 Menschen getötet. Mehr als 100 davon waren laut UNO-Angaben Zivilisten.

 
Unterricht in Zelten: Kinder in Gaza kehren unter schweren Bedingungen zurück in die Schule
Nach zwei Jahren Krieg kehren Kinder in Gaza langsam zur Schule zurück. Eine der früheren Schulen, die Lulwa Abdel Wahab al-Qatami Schule im Stadtteil Tel al-Hawa, wurde im Januar 2024 durch Bombenangriffe zerstört.

Lange Zeit diente das Gelände als Notunterkunft für Familien, die durch den Krieg ihr Zuhause verloren hatten. Nun wird die Schule laut „BBC“ wieder genutzt – jedoch unter schwierigen Bedingungen. Statt in richtigen Klassenzimmern lernen die Kinder in Zelten, die als provisorische Unterrichtsräume dienen.

Unicef kämpft gegen Bildungsnotstand
Laut Unicef wurden 97 Prozent der Bildungseinrichtungen beschädigt oder komplett zerstört. Über 650.000 Kinder hatten seit zwei Jahren keinen Zugang zu regulärem Unterricht, wie „BBC“ weiter berichtet. Das neue Schulprogramm soll zumindest die Grundlagen vermitteln.

Die Kinder lernen Arabisch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften – mehr ist derzeit nicht möglich. Die Schule betreut 1100 Schüler in drei Schichten, doch es gibt nur sechs Klassenzimmer und 24 Lehrer.

 
Waffenruhe wackelt
Israel und Hamas planen wohl neue Angriffe im Gazastreifen
Im Gazastreifen herrscht Waffenruhe, doch diese könnte laut Medienberichten im März zu Ende gehen. Demnach bereiten sich sowohl Israel als auch die Hamas auf Kämpfe vor. Eine neue Militäroffensive Israels könne jedoch nur mit US-Hilfe durchgeführt werden.

Israels Armee bereitet sich ungeachtet der vereinbarten Waffenruhe im Gazastreifen Medienberichten zufolge auf eine mögliche neue Offensive gegen die islamistische Terrororganisation Hamas vor. Die Armee habe Pläne für einen möglichen Einsatz im März in der Stadt Gaza im Norden des Küstenstreifens ausgearbeitet, meldete "Times of Israel" unter Berufung auf einen israelischen Beamten und einen arabischen Diplomaten. Auch das "Wall Street Journal" hatte über Pläne des israelischen Militärs für eine neue Bodenoffensive in von der Hamas kontrollierten Gebieten berichtet.

Laut israelischem Medienbericht sieht der Plan vor, die sogenannte "gelbe Linie" - die die Rückzugsposition der israelischen Armee im Rahmen der Waffenruhe markiert - weiter westlich Richtung Küste zu verschieben und so die Kontrolle der Armee über das Gebiet auszuweiten. Eine erneute Militäroffensive Israels gegen die Hamas könne jedoch nicht ohne Unterstützung der USA durchgeführt werden, wurde ein arabischer Diplomat zitiert. Die USA versuchten weiter, die seit dem 10. Oktober geltende Waffenruhe in die zweite Phase zu überführen, die unter anderem die Entwaffnung der Hamas vorsieht.

 
Als Albert Einstein beinahe Präsident Israels geworden wäre
Dem vor 70 Jahren verstorbenen Jahrhundertphysiker wurde drei Jahre vor seinem Tod eine unerwartete Ehre zuteil

Albert Einstein war nicht nur der größte Physiker seiner Zeit, sondern gegen Ende seines Lebens auch ein Superstar, der mit seinem markanten Äußeren zum Archetyp des genialen Wissenschafters wurde. Vom Nachrichtenmagazin Time wurde er gar zur wichtigsten Person des 20. Jahrhunderts ausgewählt.

Diese Berühmtheit hatte so manchen ungewöhnlichen Nebeneffekt, wie Einstein im Jahr 1952 erkennen musste. Er erhielt einen mit 17. November datierten Brief des israelischen Botschafters in den USA, Abba Eban. Darin fragt Eban im Namen des israelischen Premierministers, ob Einstein die Präsidentschaft Israels übernehmen würde, sofern sich die Knesset dafür aussprechen würde.

Bedingungen und Freiheiten
Eban versicherte, dass der Premierminister ihm die volle Freiheit zur Fortsetzung seiner wissenschaftlichen Arbeit gewähren würde, finanziert vom Staat Israel. Bedingung wäre, dass Einstein nach Israel zöge und die israelische Staatsbürgerschaft annähme. Der Anlass für die ungewöhnliche Frage war der Tod des israelischen Präsidenten am 9. November.

 
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