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Sammelthread Kuba und Fidel Castro

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„Mein Gott, es ist Fidel!"

Der kranke kubanische Staatschef gibt seinem Freund Hugo Chávez ein Interview. Der venezolanischen Staatspräsident befragt den Revolutionär im Radio nach seiner Genesung. Castro kommentiert den "schwarzen Dienstag" der Börse - und droht dem US-Präsidenten.
 

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Totgesagte leben länger. Das scheint vor allem für den kubanischen Staatschef Fidel Castro zu gelten. Einen Monat hatte der nicht gerade als introvertiert geltende Revolutionsführer geschwiegen, jetzt sah er es angesichts diverser Mutmaßungen über seinen schlechten Gesundheitszustand als opportun an, der Welt zu signalisieren: Ich bin noch da!
 

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In Kuba wird der Gesundheitszustand Castros als „Staatsgeheimnis“ behandelt. Medienberichte aus den USA und aus Spanien, Castro sei nach einer Darmoperation und anderen fehlgeschlagenen Eingriffen dem Tode nahe, wurden allerdings in den vergangenen Monaten sowohl von amtlichen Stellen in Kuba sowie auch von Chávez immer wieder energisch dementiert.
 

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„Hallo, berühmter und lieber Freund, wie geht es dir?“, begrüßte Castro seinen politischen Verbündeten, den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez, in dessen täglicher Radioshow „Hola, Presidente“. „Ich mache Fortschritte, ich habe wieder mehr Energie“, sagte er. Fast trotzig gab er zu Protokoll, er könne sich schließlich nicht jeden Tag öffentlich äußern. Castro war im Juli am Darm operiert worden; damals gab er die Macht „übergangsweise“, wie in Havanna immer wieder betont wird, an seinen Bruder Raúl ab. Castro sagte in Chávez’ Radioshow, er gewinne wieder an Boden. Er habe „mehr Kraft und mehr Zeit zum Lernen“, denn er sei nun wieder „ein Schüler“ geworden. Chávez, der mit offenbar gespielter Überraschung zum Beginn des Gesprächs ein „Mein Gott, es ist Fidel!“ ausstieß, sprach fast eine halbe Stunde mit dem Máximo Líder. „Wir hören dich, und wir sind so froh, dich zu hören – werde weiter gesund“, sagte Chávez. Zuletzt hatte sich Castro im Januar im kubanischen Fernsehen zusammen mit Chávez gezeigt. Er sah deutlich besser aus als auf den vorigen Aufnahmen, die von Ende Oktober stammten.
 

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Castros Sohn, Fidel Castro Diaz-Balart, hatte vor zwei Wochen gesagt, sein Vater werde wieder „vollständig gesund“. In der Öffentlichkeit war Castro seit langem schon nicht mehr zu sehen, sein letzter öffentlicher Auftritt datiert vom 26. Juli 2006. Selbst zu den im Dezember nachgeholten Feierlichkeiten aus Anlass seines 80. Geburtstags am 12. August 2006 war er nicht erschienen, sondern hatte lediglich eine Grußbotschaft verlesen lassen. Kuba hat derweil fünf Dissidenten zu Gefängnisstrafen verurteilt. Wie der Menschenrechtsaktivist Elizardo Sanchez erklärte, waren die Bürgerrechtler bei Demonstrationen im Juli 2005 in Havanna verhaftet worden. Das Gericht habe Strafen von zwei Jahren Haft gegen vier der Dissidenten verhängt, ein weiterer müsse für ein Jahr und zehn Monate ins Gefängnis. „Sie sollten keinen einzigen Tag im Gefängnis verbringen, da sie kein Verbrechen begangen haben“, sagte Sanchez, Chef der illegalen, aber tolerierten Kubanischen Kommission für Menschenrechte. Die Regierung wolle wohl noch anhängige Verfahren abschließen. Sanchez zufolge sind in dem Karibikstaat derzeit 283 Personen aus politischen Gründen inhaftiert. Die Regierung in Havanna bezeichnet die kleine und zersplitterte Dissidenten-Gemeinde als „Söldner“, die auf Rechnung des Erzfeindes USA agierten.
 

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Er bleibt für immer Commandante

Che Guevara ist schon lange tot. Die zweite große Figur der kubanischen Revolution siecht dahin. Schriftsteller Hans Christoph Buch beschreibt auf WELT ONLINE, wie Kubas Revolution zum Bestandteil der Jugendrevolte wurde. Ein Nachruf zu Lebzeiten.
 

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Die kubanische Revolution - genauer gesagt: Fidel Castros triumphaler Einzug in Havanna Anfang 1959 - fiel zusammen mit der ersten Jugendrevolte der westlichen Welt, verkörpert durch Film- und Rockstars wie Elvis Presley oder James Dean. Und es ist bezeichnend, dass Cadillacs und Chevrolets der Fünfzigerjahre bis heute das Straßenbild von Havanna prägen, obwohl das, was Touristen für Nostalgie halten, Ausdruck von wirtschaftlicher Not, Bastlerfleiß und Improvisationstalent ist.
 
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