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Niger: Mindestens 57 Sicherheitskräfte bei IS-Angriffen getötet
Bei zwei Angriffen der Terrormiliz Islamischer Staat in der Sahelzone (ISSP) sind im westafrikanischen Land Niger am Mittwoch insgesamt mindestens 57 Sicherheitskräfte getötet worden. Das gab das nigrische Verteidigungsministerium gestern bekannt.
Den Angaben zufolge wurden bei einem ersten Angriff auf den Stützpunkt Dabagu in der Region Tahoua 38 Soldaten getötet. Die Region, in der sich der Angriff ereignete, ist etwa 450 Kilometer von Nigers Hauptstadt Niamey entfernt und unweit der malischen Grenze.
Mehrere Soldaten würden zudem noch vermisst. Bei einem weiteren Angriff am selben Tag in Abala-Filingue, etwa 250 Kilometer von Niamey, seien 19 Gendarme getötet worden.