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Heute sind genau 20 Jahre vergangen
nach dem Anfang der Belagerung Sarajevos und dem dadurch eingeleiteten Krieg in BiH.
Die Zivilbevölkerung lebte 1395 Tage in Todesangst
unter täglichem Granat- und Sniperbeschuss.
Der Belagerung fielen insgesamt 11.541 Menschen,
darunter 1500 Kinder zum Opfer.
Die Belagerten
Agresija na Bosnu i Hercegovinu - Opsada Sarajeva najveci logor u 21 stoljecu na prostoru Evrope - YouTube
Die Belagerer
Opsada Sarajeva - snage bosanskih Srba - YouTube
Sie haben an Jugoslawien geglaubt.
Die Wunden sind tief und nicht nur an den zerstörten Fassaden und Toten auszumachen, zu den Opfern der Belagerung gehörte auch die Seehle der olympischen Stadt.
Zwischen 50.000-100.000 Menschen , Muslime, Kroaten, und Serben, männliche, weibliche, Kinder, mit einem Wort, Sarajlije (Bewohner Sarajevos) haben zu einer friedlichen Demonstration versammelt.
Über ihnen wehten jugoslawische Fahnen und in ihren Händen waren Bilder von Tito.
Auch wenn es Anfang 1992 war und der Krieg in Kroatien bereits in vollem Gange haben die Bewohner Sarajevos noch an Jugoslawien geglaubt.
Die Waffen schweigen aber die Abgrenzung hat überlebt
Zahlreiche Reporter haben damals kommentiert das es im multiethnischen Sarajevo nicht zum Krieg kommen wird weil dort verschiedene Ethnien seit Generationen Haus an Haus, Wohnung an Wohnung leben.
Vor 20 Jahren sind die Sarajlije, unbeachtet ihrer Ethnie zusammen auf die Strasse gegangen um für Frieden zu Demonstrieren.
Dieses Gemeinschaftsgefühl gibt es nicht mehr.
Sarajevo ist heute gröstenteils eine muslimische Stadt, die Serben und Kroaten haben sich in "ihre" Teile BiHs zurückgezogen oder sind ins Ausland geflüchtet.
"Die Stadt bereitet sich am 6. April in einer sehr depressiven Atmosphäre diesem Denkwürdigen Tag zu erinnern.
Für viele hat dieser Krieg auch niemals wirklich geendet denn nur die Waffen schweigen aber die Trennung hat überlebt"
erzählt Ourdan, ein französischer Reporter der die 90er Jahre in BiH verbrachte.
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Weitere Quellen zum Thema
B92 - Vesti - Dve decenije od poetka rata u BiH
Sarajevo e biti, sve drugo e proi - Klix.ba
Erinnerungen einiger Bewohner
Sjecanja gradjana Sarajeva na 6. april 1992. - YouTube
In Sarajevo wurden heute zum Gedenken an die Opfer 11.541 rote Stühle aufgestellt mit dem Titel: "Sarajevska crvena linija" (Sarajevos rote Linie)
http://www.youtube.com/watch?v=quMQBJ4Xx8Y
R.I.P. allen unschuldigen Opfern
nach dem Anfang der Belagerung Sarajevos und dem dadurch eingeleiteten Krieg in BiH.
Die Zivilbevölkerung lebte 1395 Tage in Todesangst
unter täglichem Granat- und Sniperbeschuss.
Der Belagerung fielen insgesamt 11.541 Menschen,
darunter 1500 Kinder zum Opfer.
Die Belagerten
Agresija na Bosnu i Hercegovinu - Opsada Sarajeva najveci logor u 21 stoljecu na prostoru Evrope - YouTube
Die Belagerer
Opsada Sarajeva - snage bosanskih Srba - YouTube
Vjerovali su u Jugoslaviju
Rane su duboke jer nisu ostale samo na sarajevskim fasadama i pločnicima. Priča o tragediji Sarajeva ne završava čak ni na mrtvim civilima. Među žrtvama opsade je i "duša" olimpijskog grada.
Sie haben an Jugoslawien geglaubt.
Die Wunden sind tief und nicht nur an den zerstörten Fassaden und Toten auszumachen, zu den Opfern der Belagerung gehörte auch die Seehle der olympischen Stadt.
Između 50.000 i 100.000 ljudi, muslimana, Hrvata i Srba; muškaraca, žena i djece; jednom riječju Sarajlija okupilo se u mirovnoj povorci. Iznad njihovih glava vijorile su se jugoslavenske zastave, u njihovim rukama bile su fotografije Josipa Broza Tita.
Iako je to bio početak 1992. godine, iako je rat u Hrvatskoj već bjesnio, stanovnici Sarajeva i dalje su vjerovali u Jugoslaviju. Valjda još samo oni.
Zwischen 50.000-100.000 Menschen , Muslime, Kroaten, und Serben, männliche, weibliche, Kinder, mit einem Wort, Sarajlije (Bewohner Sarajevos) haben zu einer friedlichen Demonstration versammelt.
Über ihnen wehten jugoslawische Fahnen und in ihren Händen waren Bilder von Tito.
Auch wenn es Anfang 1992 war und der Krieg in Kroatien bereits in vollem Gange haben die Bewohner Sarajevos noch an Jugoslawien geglaubt.
Oružja su utihnula, a podjele preživjele
Vjerovali su, zapisao je reporter francuskog Le Mondea Remy Ourdan, koji je u Sarajevu proveo gotovo čitave devedesete, "da će se nacionalizmi, srpski i ostali, zaustaviti na vratima multietničkog, tolerantnog Sarajeva".
Slične refleksije u prikladnom komentaru povodom 20. obljetnice početka opsade iznosi i švicarski Neue Zuercher Zeitung:
"Ne, u Sarajevu neće biti rata. Već stoljećima ovdje žive različite nacije, često u istoj kući, za istim stolom. Građani nikada neće pucati jedni na druge. Ovdje je spremnost na kompromis veća nego bilo gdje drugdje. Ovo su mišljenje u veljači 1992. godine dijelili gotovo svi sugovornici u Sarajevu: Bošnjaci, Srbi i Hrvati. I inozemni novinari su dijelili ove nade iako je već tada bilo mnogo znakova da će rat, koji je počeo u Hrvatskoj, uskoro prijeći granice i doći u višenacionalnu BiH".
Die Waffen schweigen aber die Abgrenzung hat überlebt
Zahlreiche Reporter haben damals kommentiert das es im multiethnischen Sarajevo nicht zum Krieg kommen wird weil dort verschiedene Ethnien seit Generationen Haus an Haus, Wohnung an Wohnung leben.
Prije 20 godina Sarajlije su, bez obzira na njihovu etničku pripadnost, stajali rame uz rame i prosvjedovali protiv ratnog ludila. Tog zajedništva više nema. Sarajevo je danas većinom muslimanski grad, Srbi i Hrvati povukli su se u "svoje" dijelove BiH ili izbjegli u inozemstvo.
"U vrlo depresivnoj atmosferi, usprkos energičnosti nekih, grad se sprema obilježiti 6. april i dvadesetu godišnjicu od početka rata. Za mnoge, on nije nikad istinski ni završio jer su oružja utihnula, a podjele preživjele", primjećuje Ourdan.
Sarajevo, 20 godina kasnije: Me
Vor 20 Jahren sind die Sarajlije, unbeachtet ihrer Ethnie zusammen auf die Strasse gegangen um für Frieden zu Demonstrieren.
Dieses Gemeinschaftsgefühl gibt es nicht mehr.
Sarajevo ist heute gröstenteils eine muslimische Stadt, die Serben und Kroaten haben sich in "ihre" Teile BiHs zurückgezogen oder sind ins Ausland geflüchtet.
"Die Stadt bereitet sich am 6. April in einer sehr depressiven Atmosphäre diesem Denkwürdigen Tag zu erinnern.
Für viele hat dieser Krieg auch niemals wirklich geendet denn nur die Waffen schweigen aber die Trennung hat überlebt"
erzählt Ourdan, ein französischer Reporter der die 90er Jahre in BiH verbrachte.
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Weitere Quellen zum Thema
B92 - Vesti - Dve decenije od poetka rata u BiH
Sarajevo e biti, sve drugo e proi - Klix.ba
Erinnerungen einiger Bewohner
Sjecanja gradjana Sarajeva na 6. april 1992. - YouTube
In Sarajevo wurden heute zum Gedenken an die Opfer 11.541 rote Stühle aufgestellt mit dem Titel: "Sarajevska crvena linija" (Sarajevos rote Linie)
http://www.youtube.com/watch?v=quMQBJ4Xx8Y
R.I.P. allen unschuldigen Opfern
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