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Kosovo-Thailänder
Serben beenden Blockade von Grenzübergängen im Nordkosovo
Nach fast sieben Monaten haben die Kosovo-Serben die Blockade der Übergänge Jarinje und Brnjak an der Grenze zu Serbien beendet.
Die Barrikaden seien von der serbischen Polizei abgebaut worden, der Autoverkehr durch die Grenze sei wiederaufgenommen worden, teilte Slaviša Ristić, einer der Serbenführer im Nordkosovo, nach Angaben der Agentur AFP mit. Nach seinen Worten hat die serbische Bevölkerung keinen Widerstand geleistet.
Die Lage im mehrheitlich von Serben bewohnten Nordkosovo hatte sich im Juli zugespitzt, nachdem der kosovarische Ministerpräsident Hashim Thaci eine schwer bewaffnete Polizeieinheit an die Grenze zu Serbien geschickt hatte, um das gegen das Nachbarland verhängte Handelsembargo durchzusetzen. Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Kosovo-Serben und der Kosovo-Polizei waren damals Dutzende von Zivilisten verletzt worden. Die serbische Minderheit errichtete Straßenbarrikaden, um die Zollbeamten nicht an die Grenze zu lassen. Die Nato-geführten Kosovo-Schutztruppe Kfor versuchte mehrmals vergeblich, die Barrikaden abzureißen. Bei den Zusammenstößen gab es auf beiden Seiten Verletzte.
Am 3. Dezember einigten sich Pristina und Belgrad darauf, an den Grenzposten Jarinje und Brnjak ausnahmsweise serbische und albanische Vertreter sowie Repräsentanten der EU-Mission EULEX einzusetzen.
© RIA Novosti.
Anerkennung des Kosovo: Gegner, Befürworter und Unentschlossene
Die albanische Regierung des Kosovo hatte im Februar 2008 mit Rückendeckung der USA und führender EU-Staaten einseitig die Unabhängigkeit dieser südserbischen Provinz von Belgrad erklärt. Obwohl die Region formell - laut UN-Resolution 1244 - zu Serbien gehört, wurde das Kosovo bislang von mehr als 70 der insgesamt 192 UN-Nationen anerkannt. Die serbische Gemeinde, die fünf bis zehn Prozent der Gesamtbevölkerung des Kosovo ausmacht, erkennt die Albaner-Regierung in Pristina nicht an.
Serben beenden Blockade von Grenzübergängen im Nordkosovo | Politik | RIA Novosti
gruß
Nach fast sieben Monaten haben die Kosovo-Serben die Blockade der Übergänge Jarinje und Brnjak an der Grenze zu Serbien beendet.
Die Barrikaden seien von der serbischen Polizei abgebaut worden, der Autoverkehr durch die Grenze sei wiederaufgenommen worden, teilte Slaviša Ristić, einer der Serbenführer im Nordkosovo, nach Angaben der Agentur AFP mit. Nach seinen Worten hat die serbische Bevölkerung keinen Widerstand geleistet.
Die Lage im mehrheitlich von Serben bewohnten Nordkosovo hatte sich im Juli zugespitzt, nachdem der kosovarische Ministerpräsident Hashim Thaci eine schwer bewaffnete Polizeieinheit an die Grenze zu Serbien geschickt hatte, um das gegen das Nachbarland verhängte Handelsembargo durchzusetzen. Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Kosovo-Serben und der Kosovo-Polizei waren damals Dutzende von Zivilisten verletzt worden. Die serbische Minderheit errichtete Straßenbarrikaden, um die Zollbeamten nicht an die Grenze zu lassen. Die Nato-geführten Kosovo-Schutztruppe Kfor versuchte mehrmals vergeblich, die Barrikaden abzureißen. Bei den Zusammenstößen gab es auf beiden Seiten Verletzte.
Am 3. Dezember einigten sich Pristina und Belgrad darauf, an den Grenzposten Jarinje und Brnjak ausnahmsweise serbische und albanische Vertreter sowie Repräsentanten der EU-Mission EULEX einzusetzen.
© RIA Novosti. Anerkennung des Kosovo: Gegner, Befürworter und Unentschlossene
Die albanische Regierung des Kosovo hatte im Februar 2008 mit Rückendeckung der USA und führender EU-Staaten einseitig die Unabhängigkeit dieser südserbischen Provinz von Belgrad erklärt. Obwohl die Region formell - laut UN-Resolution 1244 - zu Serbien gehört, wurde das Kosovo bislang von mehr als 70 der insgesamt 192 UN-Nationen anerkannt. Die serbische Gemeinde, die fünf bis zehn Prozent der Gesamtbevölkerung des Kosovo ausmacht, erkennt die Albaner-Regierung in Pristina nicht an.
Serben beenden Blockade von Grenzübergängen im Nordkosovo | Politik | RIA Novosti
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