Die Beziehungen Brankovićs zu Ungarn hatten schon ihren Tiefpunkt, als Hunyadi, inzwischen Reichsverweser von Ungarn, 1448 einen neuen Kreuzzug gegen die Osmanen begann. Da Branković weiter als Vasall Ungarns galt, verlangte Hunyadi von ihm, sich dem Feldzug anzuschließen. Branković weigerte sich, musste er gleichzeitig die Oberhoheit Ungarns und die der Osmanen tragen, und sah eine Niederlage Hunyadis voraus. Seine Versuche, Hunyadi vom Kreuzzug abzubringen, scheiterten.
Auch soll er auf Skanderbeg eingewirkt haben, sich Hunyadi nicht anzuschließen. Es bestand sogar der Verdacht, er habe die Osmanen vor dem neuen Kreuzzug gewarnt. Hunyadi versuchte daraufhin mit Gewalt, Branković zur Teilnahme am Kreuzzug zu bewegen. Bewusst setzte er mit seinem Heer nach Serbien und zog plündernd durch das Land. Auf die Nachricht vom Heranrücken der Osmanen zog er gen Süden, wo es zur dritten
Schlacht auf dem Amselfeld (1448) kam. Es folgte eine katastrophale Niederlage des christlichen Heeres. Hunyadi floh, wurde aber von Branković gefangen und eingekerkert. Hunyadi wurde freigelassen, als er sich verpflichtete, die Lehen Brankovićs in Ungarn nicht anzugreifen und für die Schäden, die seine Armee in Serbien gemacht hatte, aufzukommen.
�urađ Branković – Wikipedia