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Serbien plant Referendum über Anerkennung des Kosovo
BELGRAD, 18. September (RIA Novosti).
Serbiens Landesführung wird im Interesse der EU-Integration einen Volksentscheid über die Anerkennung der Unabhängigkeit der Provinz Kosovo durchführen müssen, schreibt die Belgrader Zeitung „Večernje novosti“ am Dienstag unter Berufung auf Quellen in der Regierung und der Präsidentenverwaltung.
„Wenn die einfache Bedingung gestellt werden wird, dass Serbien das Kosovo faktisch anerkennen soll, um die Integration in die EU fortzusetzen, ist nicht auszuschließen, dass in unserem Land ein Volksentscheid über die Frage ‚Kosovo oder Europa?’ durchgeführt werden muss“, schreibt die Zeitung.
Die Frage der Unabhängigkeit des Kosovo, das die Kosovo-Albaner 2008 einseitig mit Unterstützung der USA und der führenden EU-Länder verkündet haben, ist ein wunder Punkt für Serbien. Viele internationale Experten und Politiker sagen unumwunden, dass die weitere Integration Serbiens in Europa, das seit Jahren der Europäischen Union beitreten will, nur unter der Bedingung möglich ist, wenn Serbien die Unabhängigkeit des Kosovo anerkennt.
Bisher bekannte sich die serbische Landesführung mit den Demokraten und ihrem Chef Boris Tadić an der Spitze zu einer Politik „sowohl Europa als auch Kosovo“. Das bedeutete, dass sich Belgrad weiter für die Erhaltung der selbstverkündeten Republik Kosovo im Bestand Serbiens einsetzt und gleichzeitig die Forderungen für eine Annäherung an die EU erfüllt.
Im Ergebnis der im Frühling dieses Jahres durchgeführten Präsidenten- und Parlamentswahl lösten die Oppositionskräfte Serbiens, geleitet von Tomislav Nikolić, die Macht der Demokraten mit Tadić an der Spitze ab. Die neue politische Führung Serbiens sah ein, dass die Politik „sowohl Europa als auch Kosovo“ von der EU nicht unterstützt wird. Dies wurde besonders nach der jüngsten Stellungnahme des CDU-Abgeordneten Andreas Schockenhoff in Deutschland deutlich, in der er Belgrad und Priština auf die Notwendigkeit verwies, einen Vertrag zu unterzeichnen, der die historischen Gegnerseiten verpflichten würde, gutnachbarliche Beziehungen miteinander herzustellen.
Unter dem Druck des Westens muss die serbische Landesführung nun eine neue Kosovo-Politik entwerfen.
httpe.ria.ru/politics/20120918/264453935.html
interessant...
weil das referendum ,welches durchgeführt wurde das kosova als bestandteil serbien deklariert wurde von den meisten eu-länder und von der eu kritisiert bezw. als nicht geltend erklärt.
bin gespannt ob die albaner auch mitstimmen dürfen....:babsi:
BELGRAD, 18. September (RIA Novosti).
Serbiens Landesführung wird im Interesse der EU-Integration einen Volksentscheid über die Anerkennung der Unabhängigkeit der Provinz Kosovo durchführen müssen, schreibt die Belgrader Zeitung „Večernje novosti“ am Dienstag unter Berufung auf Quellen in der Regierung und der Präsidentenverwaltung.
„Wenn die einfache Bedingung gestellt werden wird, dass Serbien das Kosovo faktisch anerkennen soll, um die Integration in die EU fortzusetzen, ist nicht auszuschließen, dass in unserem Land ein Volksentscheid über die Frage ‚Kosovo oder Europa?’ durchgeführt werden muss“, schreibt die Zeitung.
Die Frage der Unabhängigkeit des Kosovo, das die Kosovo-Albaner 2008 einseitig mit Unterstützung der USA und der führenden EU-Länder verkündet haben, ist ein wunder Punkt für Serbien. Viele internationale Experten und Politiker sagen unumwunden, dass die weitere Integration Serbiens in Europa, das seit Jahren der Europäischen Union beitreten will, nur unter der Bedingung möglich ist, wenn Serbien die Unabhängigkeit des Kosovo anerkennt.
Bisher bekannte sich die serbische Landesführung mit den Demokraten und ihrem Chef Boris Tadić an der Spitze zu einer Politik „sowohl Europa als auch Kosovo“. Das bedeutete, dass sich Belgrad weiter für die Erhaltung der selbstverkündeten Republik Kosovo im Bestand Serbiens einsetzt und gleichzeitig die Forderungen für eine Annäherung an die EU erfüllt.
Im Ergebnis der im Frühling dieses Jahres durchgeführten Präsidenten- und Parlamentswahl lösten die Oppositionskräfte Serbiens, geleitet von Tomislav Nikolić, die Macht der Demokraten mit Tadić an der Spitze ab. Die neue politische Führung Serbiens sah ein, dass die Politik „sowohl Europa als auch Kosovo“ von der EU nicht unterstützt wird. Dies wurde besonders nach der jüngsten Stellungnahme des CDU-Abgeordneten Andreas Schockenhoff in Deutschland deutlich, in der er Belgrad und Priština auf die Notwendigkeit verwies, einen Vertrag zu unterzeichnen, der die historischen Gegnerseiten verpflichten würde, gutnachbarliche Beziehungen miteinander herzustellen.
Unter dem Druck des Westens muss die serbische Landesführung nun eine neue Kosovo-Politik entwerfen.
httpe.ria.ru/politics/20120918/264453935.html
interessant...
weil das referendum ,welches durchgeführt wurde das kosova als bestandteil serbien deklariert wurde von den meisten eu-länder und von der eu kritisiert bezw. als nicht geltend erklärt.
bin gespannt ob die albaner auch mitstimmen dürfen....:babsi: