FloKrass
Dvoglavi orao
30.04.2013
Der Fond für Menschenrechte in Serbien hat bekannt gegeben, dass das Apelierungsgericht in Belgrad das Urteil bestätigt hat, welches den serbischen Staat verpflichtet, fünf misshandelten Albanern aus dem Kosovo Schadensersatz in Höhe vin 1.3 Milionen serbischen Dinar zu bezahlen
Dem Serbischen Fond für Menschenrechte zufolge, haben die Schandersatzansprüche mit der Misshandlung der in Rede stehenden Personen zu tun, die sie während der unrechtmäßigen und illegalen U-Haft 1999 und 2000 erlitten haben.
Wie serbische Medien berichten, muss der serbische Staat wegen der Verantwortung für die Misshandlung durch Mitglieder des serbischen Inneministerium Schadenersatz gegenüber Tahir Bytyçi, Smail Gashi, Rrahman Elshani, Hysni Podrimçaku und Bekim Istogu entrichten.
Der Fond sagt, dass die eine der seltenen Urteile sei, durch welche Opfer der serbischen Sicherheitskräfte das Recht auf Schandensersatz zuerkannt wird, und dass die ausgesprochenen individuellen Schadensersatzsummen von 200 000 bezw. 300 000 serbischen Dinar der Gerechtgkeit für die Verbrechen während der '90er Jahre nicht ausreichend Rechnung tragen.
Bytyçi, Gashi und Elshani waren in Pozharevac inhaftiert, Podrimçaku und Istogu in Sremska Mitrovica.
http://www.evropaelire.org/content/news/24972644.html
Hoffen wir mal, dass das nicht der einzige und letzte Fall sein wird, bie dem Opfer entschädigt werden. Die Summen sind relativ, solange der serbische Staat seine Schuld, die ihm zusteht, eingesteht und dafür auch Verantwortung übernimmt.
