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Balkaner
Zeitung: Serbien und Kosovo schließen Kompromiss
Serbien und das Kosovo haben angeblich einen Kompromiss über ihr gemeinsames Auftreten auf internationalen Konferenzen geschlossen.
Das meldete die Zeitung „Koha Ditore“ am Donnerstag in Pristina. Zukünftig solle demnach bei internationalen Tagungen, an denen beide Staaten teilnehmen, vor der Delegation aus Pristina nur ein Schild mit der Aufschrift „Kosovo“ stehen.
Bislang hatte Serbien alle Treffen boykottiert, an denen auch ein Minister der albanisch geführten Kosovo-Regierung teilnahm.
Die Kosovo-Regierung habe bei den Namensschildern auf den Zusatz „Republik“ verzichtet, hieß es in dem Zeitungsbericht. Serbien habe im Gegenzug seine Forderung fallenlassen, auf dem Kosovo-Schild müsse kenntlich gemacht werden, dass das Kosovo formell zu Serbien gehöre.
Die Einigung über den Auftritt des Kosovos bei multilateralen Konferenzen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass Serbien im März EU-Beitrittskandidat werden kann.
Eine offizielle Bestätigung lag weder aus Belgrad und Pristina noch aus Brüssel vor. Der EU-Kosovo-Vermittler Robert Cooper hatte am Vortag Belgrad besucht, um einen Kompromiss in dieser Frage zu finden.
Seine Weiterreise nach Pristina war am Donnerstag am starken Schneefall gescheitert. „Koha Ditore“ gab als Quelle für die Einigung beider Seiten die albanische Chefunterhändlerin Edita Tahiri an.
Das fast nur noch von Albanern bewohnte Kosovo war vor vier Jahren von Serbien abgefallen und ist heute selbstständig. 86 Staaten haben diesen jüngsten europäischen Staat bisher anerkannt.
Darunter sind die USA, Kanada, Japan, Saudi-Arabien, die Türkei und die große Mehrheit der EU-Mitglieder. Serbien will sich mit dem Verlust seiner früheren Provinz nicht abfinden.
Quelle:Startseite / Home - stol.it - Suedtirol Online mit Nachrichten, Bildern und Videos
Serbien und das Kosovo haben angeblich einen Kompromiss über ihr gemeinsames Auftreten auf internationalen Konferenzen geschlossen.
Das meldete die Zeitung „Koha Ditore“ am Donnerstag in Pristina. Zukünftig solle demnach bei internationalen Tagungen, an denen beide Staaten teilnehmen, vor der Delegation aus Pristina nur ein Schild mit der Aufschrift „Kosovo“ stehen.
Bislang hatte Serbien alle Treffen boykottiert, an denen auch ein Minister der albanisch geführten Kosovo-Regierung teilnahm.
Die Kosovo-Regierung habe bei den Namensschildern auf den Zusatz „Republik“ verzichtet, hieß es in dem Zeitungsbericht. Serbien habe im Gegenzug seine Forderung fallenlassen, auf dem Kosovo-Schild müsse kenntlich gemacht werden, dass das Kosovo formell zu Serbien gehöre.
Die Einigung über den Auftritt des Kosovos bei multilateralen Konferenzen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass Serbien im März EU-Beitrittskandidat werden kann.
Eine offizielle Bestätigung lag weder aus Belgrad und Pristina noch aus Brüssel vor. Der EU-Kosovo-Vermittler Robert Cooper hatte am Vortag Belgrad besucht, um einen Kompromiss in dieser Frage zu finden.
Seine Weiterreise nach Pristina war am Donnerstag am starken Schneefall gescheitert. „Koha Ditore“ gab als Quelle für die Einigung beider Seiten die albanische Chefunterhändlerin Edita Tahiri an.
Das fast nur noch von Albanern bewohnte Kosovo war vor vier Jahren von Serbien abgefallen und ist heute selbstständig. 86 Staaten haben diesen jüngsten europäischen Staat bisher anerkannt.
Darunter sind die USA, Kanada, Japan, Saudi-Arabien, die Türkei und die große Mehrheit der EU-Mitglieder. Serbien will sich mit dem Verlust seiner früheren Provinz nicht abfinden.
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