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Spanien News

19. Juni 2006

Mehr Català, weniger Castellano
Die Katalanen bekommen noch mehr Autonomie und eine Flagge
:tu:

Josef Manola aus Madrid

Madrid - Ein Land strebt nach Selbstständigkeit. Verpackt in ein neues Autonomiestatut, das im Juli das Statut von 1979 ablösen wird, haben Kataloniens Nationalisten verschiedener Couleurs das Verhältnis zur Zentralregierung neu definiert, ohne einen Bruch mit Spanien zu vollziehen.

Trotz einer enttäuschenden Beteiligung von 49,4 Prozent feierten Kataloniens Sozialisten (PSC) und die bürgerlichen Nationalisten (CiU) das Ergebnis des Referendums als "Kantersieg". Der sozialistische Ministerpräsident Pasqual Maragall sprach von einer "historischen"Weichenstellung, die "das Verhältnis mit Spanien klären und die Zukunft unseres Landes bestimmen wird". Deutlicher als in dem am vergangenen Sonntag mit 73,9 Prozent der Stimmen angenommenen Text formulierte es die republikanische Linke (ERC) im Entwurf: Katalonien sollte als Nation mit dem Recht auf Selbstbestimmung aus der Taufe gehoben werden.

Balkanisierungsängste :lol:

Spaniens Premier José Luis Zapatero ließ aus Rücksicht auf die Mehrheit seiner Wähler den Begriff Nation in der Begutachtung streichen. Um das nationalistische Lager nicht vor den Kopf zu sto- ßen, würdigt man das "nationale Empfinden"des katalanischen Volkes und gesteht ihm Flagge, Hymne und einen Nationalfeiertag zu. Dennoch wiesen die kämpferischen Republikaner das gestutzte Statut zurück.

Aus anderen Motiven plädierte auch die konservative Volkspartei (PP) für ein Nein: Oppositionschef Mariano Rajoy wurde nicht müde, vor der Gefahr der Spaltung Spaniens und einer Auflösung des Königreichs - einer "Balkanisierung"- zu warnen.

Trotz der geringen Ausbeute an Nein-Stimmen (20,7 Prozent) sehen sich weder die separatistischen Republikaner noch die Konservativen als Verlierer. PP-Obmann Rajoy rechnete vor, dass nur ein Drittel der 5,3 Millionen Wahlberechtigten für das Statut gestimmt hat, und sieht sich ermuntert, eine Verfassungsklage einzubringen. ERC-Chef Carod Rovira stellte mit Hinweis auf die 55 Prozent-Vorgabe der EU beim Unabhängigkeitsreferendum in Montenegro das Ergebnis infrage.

Zapatero meinte, das neue Statut werde "das plurale und tolerante Spanien stärken". Die Sozialisten hingegen konnten ihre Enttäuschung nicht verbergen, sie hatten auf eine Beteiligung von weit über 50 Prozent gehofft. Die von einer PP-Mehrheit regierten Baleareninseln präsentierten indes ihren Entwurf für ein Statut, das im Wesentlichen dem katalanischen Vorbild folgt. (DER STANDARD, Printausgabe, 20.6.2006)
 
EuroNewsEuroNews : Ausschreitungen im Baskenland

Gewaltsame Ausschreitungen im spanischen Baskenland haben einen von Separatisten ausgerufenen "Generalstreik" und Demonstrationen gegen die Zentralregierung in Madrid überschattet. 24 Personen wurden festgenommen.

Separatistische Gruppen hatten im Baskenland zu einem eintägigen "Generalstreik" aufgerufen. Sie protestierten für ein unabhängiges Baskenland.

Die Beteiligung an dem Streik war nach Angaben der baskischen Regionalregierung jedoch so wörtlich "unbedeutend". In der öffentlichen Verwaltung hätten weniger als vier Prozent der Beschäftigten die Arbeit niedergelegt.

Mehrere junge Leute versuchten, Zufahrtstraßen nach Bilbao zu blockieren. Dazu errichteten sie Barrikaden mit Tonnen, die sie mit Beton gefüllt und an denen sie sich ankettetet hatten. Die Polizei führte sich gewaltsam ab.
 
baz.ch - Basler Zeitung Online

Ausschreitungen bei "Generalstreik" im Baskenland


Bilbao. dpa/baz. Gewaltsame Ausschreitungen haben am Donnerstag einen von Separatisten ausgerufenen "Generalstreik" im spanischen Baskenland überschattet. Anhänger der verbotenen Separatistenpartei Batasuna (Einheit) errichteten in der Gegend von Bilbao Barrikaden auf U-Bahn-Gleisen und Fernstrassen. Die Polizei nahm sieben Personen fest. Bei San Sebastián setzten Vermummte einen Linienbus in Brand. Menschen wurden nach Angaben der Behörden dabei nicht verletzt.
In Pasajes verübten militante Separatisten einen Brandanschlag auf einen Bahnhof. Separatistische Gruppen hatten für Donnerstag im Baskenland zu einem eintägigen "Generalstreik" aufgerufen. Sie wollten damit gegen die Festnahmen von Führern der Batasuna protestieren. Die vor fünf Jahren verbotene Partei gilt als der politische Arm der Terror-Organisation ETA.
 
Mal eine ganz neue Lage , normal gehen dort nur Autobomben hoch.
Vor paar Wochen wars noch ruhig dort bzw. kam kaum was in den Medien. Jetzt plötzlich Separatismus-Bestrebungen durch Massendemos, Ausschreischreitungen, Verhaftungen, Verbote von Baskischen Parteien,...etc...

Mal schauen, wie sich das ganze in den nächsten Tagen und Wochen weiterentwickelt.



PS: Ja früher gingen Autobomen hoch. Doch das waren die Methoden der Terror-Organisation ETA. Diesmal ist es aber das baskische Volk, die logischerweise anders die Unabhängigkeit erreichen wollen.
 
Vor paar Wochen wars noch ruhig dort bzw. kam kaum was in den Medien. Jetzt plötzlich Separatismus-Bestrebungen durch Massendemos, Ausschreischreitungen, Verhaftungen, Verbote von Baskischen Parteien,...etc...

Mal schauen, wie sich das ganze in den nächsten Tagen und Wochen weiterentwickelt.



PS: Ja früher gingen Autobomen hoch. Doch das waren die Methoden der Terror-Organisation ETA. Diesmal ist es aber das baskische Volk, die logischerweise anders die Unabhängigkeit erreichen wollen.


Wie ich gehört habe , soll ein großteil der Basken , die methoden der
ETA schon immer verurteilt haben.
Nach dem Motto Unabhängigkeit ja , aber nicht auf die art.;)
 
Vor paar Wochen wars noch ruhig dort bzw. kam kaum was in den Medien. Jetzt plötzlich Separatismus-Bestrebungen durch Massendemos, Ausschreischreitungen, Verhaftungen, Verbote von Baskischen Parteien,...etc...

Mal schauen, wie sich das ganze in den nächsten Tagen und Wochen weiterentwickelt.



PS: Ja früher gingen Autobomen hoch. Doch das waren die Methoden der Terror-Organisation ETA. Diesmal ist es aber das baskische Volk, die logischerweise anders die Unabhängigkeit erreichen wollen.


Glaubst du , da hängt irgendwie mit der Unabhängigkeit des Kosovo zusammen , das die Basken plötzlich Morgenluft wittern,.
 
Eigentlich sollten die Katholiken in Nordirland das Recht haben sich an das irische Mutterland anzuschließen.
 
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